Nach Pleite: Trump-Vertrauter Rudy Giuliani in kritischem Zustand im Krankenhaus
Rudy Giuliani stand lange treu an der Seite von Donald Trump. Nach Lügen über einen angeblichen Wahlbetrug stürzte er tief. Nun ist der 81-Jährige schwer erkrankt.
Der ehemalige New Yorker Bürgermeister und Trump-Gefährte Rudy Giuliani liegt in kritischem, aber stabilem Zustand im Krankenhaus. Das hat sein Sprecher in den USA bestätigt. Ted Goodman schrieb online: "Bürgermeister Giuliani ist ein Kämpfer, der sich jeder Herausforderung in seinem Leben mit Stärke gestellt hat, das tut er jetzt auch wieder. " Er fügte hinzu: "Wir bitten, dass sie mit uns für Amerikas Bürgermeister Rudy Giuliani beten." Es ist laut amerikanischen Medienberichten derzeit noch unklar, welche Erkrankung zu dem Krankenhausaufenthalt geführt hat.
Im August 2025 war Giuliani bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Damals war ein anderer Fahrer von hinten mit hoher Geschwindigkeit auf sein Auto aufgefahren.
Rudy Giuliani verbreitete Lügen über den angeblichen Wahlbetrug
Auch US-Präsident Trump hat auf seinem sozialen Netzwerk geschrieben, dass Giuliani sich aktuell in Florida im Krankenhaus befände. Giuliani war lange einer der angesehensten Politiker der USA. Vor allem als knallharter Bürgermeister von New York verzeichnete er große Erfolge im Kampf gegen die hohe Kriminalität in der Stadt. Jahre später unterstützte er Donald Trump. Im Wahlkampf 2016 stieg er zu einem seiner engsten Vertrauten und persönlichen Anwalt auf. Nach der Niederlage Trumps gegen Joe Biden 2020 trieb Giuliani die unbewiesenen Vorwürfe des Wahlbetruges voran.
In den letzten Jahren war er erheblich unter Druck geraten, auch finanziell. Für eine seiner falschen Behauptungen zum angeblichen Wahlbetrug wurde er zu einem hohen Schadenersatz verurteilt – und musste Insolvenz anmelden. 2024 verlor er in New York seine Anwaltslizenz. Trump hielt weiter zu ihm. Er schrieb damals, Guliani sei „von radikalen, linken, irren Demokraten“ schlecht behandelt worden. Zum Gesundheitszustand Giulianis notierte er nun auf Truth Social: „So traurig.“