Dekanat Mosbach/Buchen: Ein neues Rekordergebnis für Kinder in Not
Mosbach/Buchen. "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit." Unter diesem Motto stand in diesem Jahr die Sternsingeraktion, die als weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder gilt. Beispielland war dieses Mal Indien, das Land mit den meisten arbeitenden Kindern weltweit. Offiziellen Statistiken zufolge müssen in dem südasiatischen Land etwa zwölf Millionen Kinder arbeiten. Hilfsorganisationen sprechen von bis zu 60 Millionen Jungen und Mädchen - und das, obwohl Arbeit für Kinder unter 14 Jahren in Indien im Jahr 2006 gesetzlich verboten wurde.
Mit Nachdruck setzen sich die Projektpartner des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" in Indien und in vielen anderen Ländern der Welt dafür ein, dass Kinder nicht ausgebeutet werden, sondern lernen und spielen dürfen.
Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren auch in diesem Jahr im Bereich des Dekanats Mosbach/Buchen mit großem Einsatz für die gute Sache unterwegs, um Spenden einzusammeln und zugleich göttlichen Segen in die Häuser der Städte und Dörfer in der Region zu bringen. Mit einem großartigen Gesamtergebnis: Mit dem Gesamtbetrag von insgesamt 243.240, 87 Euro haben die Kinder dieses Jahr den Rekord aus dem Jahr 2016 geknackt und ein neues Spitzenergebnis erreicht.
Dekan Johannes Balbach freut sich sehr über dieses große Engagement und lobt den sozialen Einsatz aller Sternsingerinnen und Sternsinger, deren Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter sowie aller Hauptverantwortlichen und spricht allen seinen großen Dank aus. Selbst Regen, Kälte und Wind hielten die Kinder und Jugendlichen nicht davon ab, diesen selbstlosen Dienst für Kinder in Not zu leisten, ihre Freizeit einzusetzen, um von Haus zu Haus zu gehen und um Spenden zu bitten, damit die große Not der Ärmsten der Armen gelindert werden kann.
Den tatkräftigen Kindern und Jugendlichen rechnet es Dekan Balbach hoch an, dass sie sich gerade in der heutigen Zeit für diese soziale Aufgabe engagieren. "Wir danken jenen, die durch ihre Spende ein Zeichen der Solidarität gesetzt haben und den Sternsingerinnen und Sternsingern die Türen öffneten und ihnen damit Wertschätzung entgegen brachten", so Johannes Balbach.