Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die "Rothosen". Mittwoch, 15. April 2026 Polizei stuft Nordderby zwischen Werder und HSV als Risikospiel ein Das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV ist von der Polizei als Spiel mit erhöhtem Risiko eingestuft worden. Grund seien Erfahrungen aus vergangenen Begegnungen, teilte die Polizei Bremen mit. Für den Einsatz erhalten die Bremer Kräfte Unterstützung aus mehreren Bundesländern sowie von der Bundespolizei. Rund um das Spiel am Samstag (15.30 Uhr) müssen Fans mit Einschränkungen rechnen. So wird der Weg am Weserufer für Heimfans teilweise gesperrt, zudem kommt es zu Straßensperrungen am Osterdeich. Die Polizei empfiehlt eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rät, keine Wertgegenstände in Autos im Stadionumfeld zu lassen. Dienstag, 14. April 2026 HSV prüft Weltmeister als Kuntz-Nachfolger Beim Hamburger SV laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren – und dabei rückt auch die Besetzung des vakanten Sportvorstand-Postens in den Fokus. Nach Informationen der "Bild" zählt inzwischen auch Weltmeister Stefan Reuter zum Kandidatenkreis. Demnach hat es bereits einen ersten Austausch zwischen dem HSV und dem langjährigen Augsburg-Funktionär gegeben. Reuter, der bis 2023 als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war und aktuell als Berater arbeitet, kann sich dem Bericht zufolge eine Rückkehr in eine führende Rolle vorstellen. Neben Reuter werden weitere Optionen gehandelt. So gilt weiterhin eine interne Lösung mit Sportdirektor Claus Costa als möglich. Der zuletzt mit dem HSV in Verbindung gebrachte Sebastian Kehl befindet sich, nach seinem Aus bei Borussia Dortmund, laut "Bild" in Gesprächen mit Tottenham Hotspur. Die Entscheidung über die Nachfolge von Stefan Kuntz dürfte auch von der sportlichen Zukunft des HSV abhängen. "Einen Tick besser": Auf wen Ex-Profi Hunt im Nordderby tippt Der frühere HSV- und Werder-Profi Aaron Hunt glaubt im Nord-Derby zwischen Bremen und Hamburg an einen knappen Erfolg des HSV. "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Aber wenn die Hamburger personell komplett sein sollten, denke ich, dass sie von der Spielweise einen Tick besser sind", sagte Hunt vor dem brisanten Duell am Samstag. Der Offensivspieler lief in der Bundesliga sowohl für Bremen als auch Hamburg auf. Dass der HSV in der Tabelle vor Werder steht und mit einem Sieg an der Weser den Klassenerhalt fast schon perfekt machen kann, hat für Hunt vor allem mit zwei Personen zu tun: Abwehrchef Luka Vušković und Trainer Merlin Polzin. Vor allem der erste 19 Jahre alte Vušković hat es Hunt angetan. "Ohne Vušković ist der HSV eine andere Mannschaft. Sie ist deutlich schwächer", sagte der 39-Jährige. "Er bringt alles mit, um eine Weltklasse-Karriere anzusteuern." Auch Polzin hat Hunt mit seiner Arbeit überzeugt. "Mir gefällt Polzins Herangehensweise bei den Spielen. Der HSV spielt als Aufsteiger eine gute und solide Saison", sagte der frühere Mittelfeldspieler. Montag, 13. April 2026 HSV-Frauen trennen sich von Trainerin – Ex-Profi übernimmt Der Hamburger SV zieht beim Frauen-Team die Reißleine: Vier Tage vor dem Saisonende müssen Cheftrainerin Liese Brancao sowie Co-Trainer Gerhard Waldhart gehen. Das teilten die Hanseaten am Montag mit. Interimistisch übernimmt der ehemalige HSV-Profi Rodolfo Cardoso den Posten. Unterstützt wird er übergangsweise von Phil Nabaoui, der zuletzt als Co-Trainer der U19 arbeitete. Die Frauenmannschaft des HSV belegt vier Spieltage vor dem Ende der Bundesligasaison den zwölften Tabellenplatz und hat drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Zuletzt blieben die Hamburgerinnen fünfmal in Folge ohne Sieg. HSV-Vorstand Eric Huwer erklärte die Entscheidung: "Nach eingehender Analyse der sportlichen Entwicklung sowie intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist." Ziel sei es, mit Cardoso "einen neuen Impuls, frische Energie und die nötige Lockerheit im Schlussspurt" herbeizurufen. Bei Liese Brancao und Gerhard Waldhart bedankt sich der HSV ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Brancao hatte das Team im Juli 2025 als Cheftrainerin übernommen. Der Neue, Cardoso, hat bereits eine lange Geschichte im Verein und lief zwischen 1996 und 2004 in insgesamt 137 Pflichtspielen für den HSV auf. Anschließend arbeitete er in verschiedenen Funktionen im Nachwuchsbereich im Verein. Klatsche vor dem Derby: HSV taumelt nach Stuttgart-Debakel Der HSV geht mit einem herben Dämpfer ins Nord-Derby gegen Werder Bremen. Nach der klaren 0:4-Pleite beim VfB Stuttgart wirkt die Ausgangslage angespannt – doch Verteidiger Daniel Elfadli gibt die Richtung vor: "Wir fahren da mit breiter Brust hin." Am Samstag wird das Duell im Abstiegskampf für beide Teams richtungsweisend. In Stuttgart präsentierten sich die Hamburger über weite Strecken zu harmlos. "Wir hätten uns mehr wehren müssen", räumte Elfadli ein und kritisierte vor allem fehlende Emotionalität und individuelle Fehler. Die Niederlage soll aber schnell abgehakt werden – auch, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht weiter unter Druck zu geraten. Zum Derby gibt es immerhin Hoffnung: Mit Miro Muheim und Luka Vuskovic kehren zwei wichtige Stützen in der Defensive zurück. "Vollgas" lautet die Devise für Bremen. Torwart Daniel Heuer Fernandes forderte, den Blick nach vorn zu richten – denn im Nord-Derby zählt nur eines: ein Ergebnis, das dem HSV im Abstiegskampf hilft. Samstag, 11. April 2026 Steffen Baumgart bei Liga-Konkurrenten entlassen Union Berlin hat sich überraschend von Coach Steffen Baumgart getrennt und befördert Marie-Louise Eta als erste Frau in der Bundesliga-Geschichte bis Saisonende zur Cheftrainerin. Die unerwartete Entscheidung teilte der Hauptstadt-Club am Samstagabend kurz vor Mitternacht mit. Wenige Stunden zuvor hatten die Berliner 1:3 bei Schlusslicht Heidenheim verloren. Der Vorsprung des Tabellenelften auf Relegationsplatz 16 beträgt weiter sieben Punkte. Baumgart war vor seiner Station in Berlin beim HSV tätig: Bis November 2024 stand er in Hamburg an der Seitenlinie. Im Januar 2025 ging es für ihn dann bei Union weiter. Gegen die Köpenicker spielt der HSV im Endspurt der Saison nicht mehr. Mitte Februar gewannen die Hamburger gegen Union mit 3:2. Dienstag, 7. April 2026 Sportgericht sperrt Miro Muheim für ein Spiel Ein Spiel gesperrt: Der Hamburger SV kann im Nordderby bei Werder Bremen in rund zwei Wochen doch auf Leistungsträger Miro Muheim bauen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den 28-Jährigen nach seiner Roten Karte wegen einer Notbremse gegen den FC Augsburg (1:1) für ein Spiel. Muheim verpasst damit die Begegnung beim VfB Stuttgart am Sonntag, ist beim Rivalen in Bremen aber wieder dabei. Der Linksverteidiger aus der Schweiz gehört zum Stammpersonal der Hanseaten und verpasst durch die Sperre sein zweites Bundesligaspiel in dieser Saison. Muheim lief in dieser Spielzeit schon häufiger als Ersatzkapitän für den HSV auf. Wegen Iran-Krieg: HSV-Leihgabe kehrt Israel den Rücken HSV-Profi Emir Sahiti wird voraussichtlich kein weiteres Spiel für Maccabi Tel Aviv bestreiten. Der 27-jährige Nationalspieler des Kosovo hat Israel aufgrund der angespannten Sicherheitslage infolge des Iran-Kriegs gemeinsam mit seiner Familie verlassen. Der Offensivspieler, der seit Januar vom Hamburger SV an den israelischen Club ausgeliehen ist, fehlte bereits beim 4:1-Sieg gegen Hapoel Haifa. Beim Verein geht man laut Berichten davon aus, dass Sahiti nicht mehr zurückkehren wird. Die israelische Liga hat ihren Spielbetrieb zwar kürzlich wieder aufgenommen, allerdings weiterhin ohne Zuschauer wegen anhaltender Raketenangriffe. Ausländischen Spielern war es zuvor freigestellt worden, das Land zu verlassen. Während einige Profis zurückkehrten, verweigerten Sahiti und ein weiterer Spieler die Rückkehr. Sein Leihvertrag läuft noch bis zum 30. Juni, anschließend ist er bis 2027 an den HSV gebunden. Mittwoch, 1. April 2026 HSV-Frauen müssen auf Leistungsträgerin verzichten Die Fußballerinnen des Hamburger SV müssen im Abstiegskampf der Bundesliga auf Leistungsträgerin Victoria Schulz verzichten. Die 27 Jahre alte Innenverteidigerin fehlt mehrere Wochen wegen eines Außenbandrisses sowie eines Innenband-Teilrisses im rechten Fuß, teilte der Club mit. Sonntag, 29. März 2026 Letzte Spieltage terminiert: Das sind die Anstoßzeiten Die Termine für die HSV-Spiele der Saison sind festgelegt. Für den Verein bedeutet das: drei Begegnungen an Sonnabenden und eine Partie am Sonntag – die Planung für Fans wird damit deutlich einfacher. Besonders im Fokus steht das Heimspiel gegen Hoffenheim, das als Topspiel am Samstagabend, den 25. April, um 18.30 Uhr angesetzt ist. Eine Woche später tritt der HSV auswärts bei Eintracht Frankfurt an, gespielt wird zur klassischen Bundesliga-Zeit um 15.30 Uhr am Sonnabend, den 2. Mai. Das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg findet am Sonntag, 10. Mai statt, ebenfalls um 15.30 Uhr statt. Am abschließenden Spieltag werden dann wie üblich alle Partien zeitgleich angepfiffen – auch der HSV ist dann noch einmal auswärts in Leverkusen gefordert, Anstoß ist ebenfalls um 15.30 Uhr. Freitag, 27. März 2026 HSV holt nachgefragtes Sturm-Talent Andrej Vasiljevic Der HSV hat sich die Dienste des hoch gehandelten Offensivtalents Vasiljevicaus Ungarn gesichert und dabei namhafte Konkurrenz ausgestochen. Besonders bemerkenswert ist, dass Sportdirektor Claus Costa im Transferpoker durch geschicktes Timing und gezielte Verhandlungen unter anderem Benfica Lissabon ausmanövrieren konnte. "Der 16-jährige Mittelstürmer gilt als europäisches Toptalent", kommentiert der Verein den eigenen Transfercoup. Neben Benfica sollen auch Borussia Dortmund, RB Leipzig und Inter Mailand an dem "Wunderkind", wie "Spox" das Talent nennt, interessiert gewesen sein. Mit dem Transfer unterstreicht der Verein seine strategische Ausrichtung, verstärkt auf junge, entwicklungsfähige Spieler zu setzen. Die Transfersumme soll laut Medienberichten bei rund 1,5 Millionen Euro gelegen haben. Vasiljevic gilt als vielversprechendes Talent, das behutsam an den Profibereich herangeführt werden soll. Dienstag, 24. März 2026 Königsdörffer reist abrupt aus Hamburg ab Zum Trainingsauftakt am Dienstag muss HSV-Coach Merlin Polzin auf einen wichtigen Spieler verzichten: Ransford Königsdörffer. Der 24-Jährige wurde kurzfristig für Ghanas Nationalmannschaft nachnominiert und ist bereits auf dem Weg zum Team. Für ihn kommt die Berufung überraschend, zuletzt hatte er selbst seine WM-Chancen noch als gering eingeschätzt. Nun bietet sich ihm im Testspiel gegen Österreich und vor allem im Duell mit Deutschland in Stuttgart die Chance, sich wieder ins Rampenlicht zu spielen. Für Königsdörffer geht es dabei nicht nur um Einsatzminuten, sondern auch um seine Zukunft – sowohl in der Nationalmannschaft als auch beim HSV. Nach längerer Pause könnte er erstmals wieder für Ghana auflaufen und sich für die WM empfehlen. Gleichzeitig steht seine Vertragssituation in Hamburg weiter in der Schwebe, während er sportlich zuletzt schwankende Leistungen zeigte. Die kommenden Spiele könnten für ihn damit in mehrfacher Hinsicht richtungsweisend werden. Sonntag, 22. März 2026 Kehl-Aus beim BVB befeuert HSV-Spekulationen Nach dem sofortigen Aus von Sebastian Kehl als Sportdirektor bei Borussia Dortmund nehmen die Spekulationen über einen Wechsel zum Hamburger SV Fahrt auf. Der 46-Jährige gilt seit Wochen als aussichtsreicher Kandidat für den Posten des Sport-Geschäftsführers beim Bundesliga-Rückkehrer und möglicher Nachfolger von Stefan Kuntz. Laut Berichten wurde beim HSV eine Headhunter-Agentur in die Suche eingebunden, auch der aktuelle Sportdirektor Claus Costa zählt zum Kandidatenkreis. Kehl, der seit Juli 2022 in Dortmund tätig war und den Klub nach mehr als 20 Jahren verlässt, soll den Wunsch haben, in eine höhere Managementebene aufzusteigen. Bereits im Januar war er mit HSV-Gerüchten konfrontiert worden, hatte damals jedoch seinen Fokus auf die Transferphase beim BVB betont. Es hatte bereits länger Kritik an Kehls Personalplanungen gegeben, die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt kommt dennoch überraschend. Massenschlägerei nach HSV-Niederlage: 152 Fans in Gewahrsam Nach dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV (3:2) ist es am Samstagabend zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung in der Dortmunder Innenstadt gekommen. Laut Polizei lieferten sich Anhänger beider Vereine eine Massenschlägerei, die nur durch ein massives Eingreifen der Einsatzkräfte beendet werden konnte. Insgesamt wurden 152 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Informationen über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor. Es sollen Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs gestellt werden, weitere Details werden nach Abschluss der Ermittlungen erwartet. "Dummer Fehler": HSV verspielt 2:0-Führung gegen BVB Der Hamburger SV hat nach einer starken ersten Halbzeit eine bittere 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund hinnehmen müssen und wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen. Nach Treffern von Philip Otele und Albert Sambi Lokonga führten die Hamburger zur Pause verdient mit 2:0, ehe der BVB im zweiten Durchgang zurückkam. Besonders schmerzhaft aus HSV-Sicht: Gleich drei Elfmeter wurden gegen die Mannschaft gepfiffen, zwei davon verwandelte Ramy Bensebaini. Am Ende stand trotz guter Ausgangslage eine Niederlage, die die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin hart trifft. Entsprechend selbstkritisch zeigte sich HSV-Mittelfeldspieler Miro Muheim, der den entscheidenden Handelfmeter verursachte. "Am Ende war es ein Spiel mit zu vielen kleinen Fehlern von uns. Wenn du drei Elfmeter gegen dich kriegst, dann kannst du so ein Spiel halt nicht gewinnen", sagte er. Zu seiner eigenen Aktion erklärte er: "Ich darf meine Hände da nicht so hoch ziehen. Ein dummer Fehler von mir, wird nicht mehr passieren." Trotz der Enttäuschung schwor Trainer Polzin sein Team unmittelbar nach Abpfiff auf die verbleibenden Spiele im Abstiegskampf ein. Samstag, 21. März 2026 HSV streicht Glatzel nach Interview aus dem Kader Der Hamburger SV hat Stürmer Robert Glatzel aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader für das Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund gestrichen. Das berichten mehrere Hamburger Medien übereinstimmend. Zuvor hatte der 32-Jährige in einem Interview seine Reservistenrolle beim HSV als "maximal frustrierend" bezeichnet. Trainer Merlin Polzin und Sportdirektor Claus Costa reagierten jedoch nicht auf die Kritik an sich, sondern auf den Umstand, dass Glatzel das Interview ohne vorherige Absprache mit dem Verein gegeben hatte. "Bobby hat sich bewusst entschieden, es auf diese Weise zu machen. Das ist nicht im Einklang mit den Regeln in unserem Verein", erklärte Polzin. Donnerstag, 19. März 2026 HSV soll Chancen auf BVB-Sportdirektor haben Der Hamburger SV treibt die Suche nach einem Nachfolger für den im Januar entlassenen Sportvorstand Stefan Kuntz voran – und könnte dabei realistische Chancen auf Sebastian Kehl haben. Wie das "Abendblatt" berichtet, gilt der aktuelle Sportdirektor von Borussia Dortmund als einer der Kandidaten. Trotz der deutlich größeren sportlichen und finanziellen Möglichkeiten des BVB sprechen mehrere Faktoren für einen möglichen Wechsel nach Hamburg. So soll Headhunter Hendrik Mook, der vom HSV mit der Suche beauftragt wurde, gute Kontakte zu Kehl pflegen. Entscheidender ist jedoch offenbar Kehls eigener Karriereplan: Der 46-Jährige strebe nach einem Posten in der ersten Reihe. In Dortmund ist ihm dieser Schritt durch Sport-Geschäftsführer Lars Ricken versperrt. Beim HSV hätte Kehl als Vorstand deutlich mehr Gestaltungsspielraum. Laut "Abendblatt" würde der BVB ihm trotz Ablöseforderung keine großen Steine in den Weg legen, auch aufgrund seiner Verdienste für den Klub. Vor seiner Tätigkeit als Sportdirektor spielte er mehr als 13 Jahre lang in Dortmund. Mittwoch, 18. März 2026 Glatzel kritisiert HSV-Rolle: "Maximal frustrierend" Beim Hamburger SV sorgt die Reservistenrolle von Angreifer Robert Glatzel für Unmut – auch beim Spieler selbst. Der 32-Jährige äußerte deutliche Kritik an seiner aktuellen Situation und zeigte sich vor allem über seine ausbleibenden Einsatzzeiten irritiert. "Das ist maximal frustrierend", sagte Glatzel der "Hamburger Morgenpost". Trotz seiner Rückkehr nach Verletzungspause im Januar kam er zuletzt in vier Spielen überhaupt nicht zum Einsatz – und das, obwohl die Offensive der Hamburger schwächelte. Insgesamt stand Glatzel in dieser Saison bislang in 16 Pflichtspielen auf dem Platz. Fußball-Bundesliga: Bis zu 11.000 Euro: HSV plant Preiserhöhung für VIP-Plätze Besonders unverständlich ist für ihn die Entscheidung von Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive zuletzt auf andere Spielertypen setzte. "Dass ich jetzt gar nicht mehr gespielt habe, ist für mich allerdings nicht verständlich", erklärte Glatzel weiter. Zwar habe er intern eine Begründung erhalten, wolle diese aber nicht öffentlich machen. Gleichzeitig deutete er an, dass seine Zukunft beim HSV offen ist: Eine ähnliche Situation wolle er "auf keinen Fall noch mal erleben". Unabhängig davon betonte der Stürmer, dass für ihn der Klassenerhalt des HSV oberste Priorität habe. Montag, 16. März 2026 HSV-Aufstiegsheld schwärmt von seiner Zeit in Hamburg Aufstiegsheld Davie Selke blickt trotz seines schnellen Abschieds positiv auf seine Zeit beim Hamburger SV zurück. "Es klingt für Außenstehende vielleicht aufgesetzt, weil ich schon einige Clubs hatte und nur ein Jahr in Hamburg war, aber ich sage ganz klar: Der HSV war meine bisher schönste Zeit", sagte der 31-Jährige in einem Interview. Er verspüre große Dankbarkeit für seine Zeit beim Traditionsverein, berichtete der "Kicker". Selke war vor der Saison 2024/2025 vom 1. FC Köln nach Hamburg gewechselt und avancierte mit 22 Treffern zum entscheidenden Faktor beim Aufstieg des HSV in die Bundesliga nach sieben Jahren Zweitklassigkeit. Trotz seines anschließenden Abgangs zum türkischen Erstligisten Basaksehir hegt der Stürmer keinen Groll. "Die HSV-Fans werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Hamburg war perfekt", sagte Selke laut "Kicker". Samstag, 14. März 2026 Trotz Traumtor: HSV verpasst wichtigen Schritt zum Klassenverbleib Der HSV und der 1. FC Köln trennen sich am Samstagabend mit 1:1 vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion. Fabio Vieira erzielte in der 39. Minute ein Traumtor und schoss den HSV in Führung. Nur wenige Minuten später traf für die Kölner Jungstar Said El Mala (45.). Die Hanseaten verpassten es, mit Hilfe eines Siegs einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib zu machen. Freitag, 13. März 2026 HSV-Fans starten besondere Aktion für Kinderhospiz Für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstagabend haben sich die HSV-Fans eine besondere Aktion überlegt. Sie wollen im Stadion Pfandbecher für den guten Zweck sammeln. Nach dem Abpfiff können Besucher ihre Becher in den Umläufen und an den Nordeingängen des Volksparkstadions abgeben. Der gesamte Pfanderlös geht an das Kinderhospiz Sternenbrücke. Donnerstag, 12. März 2026 HSV wieder ohne Kapitän Poulsen HSV-Kapitän Yussuf Poulsen muss erneut eine Zwangspause einlegen. Eine Oberschenkelverletzung bremst den Dänen aus. Er fällt für mehrere Wochen aus, teilte der Verein am Donnerstag mit. Die erneute Verletzung sei "sehr, sehr bitter", sagte Trainer Merlin Polzin. Der Däne verpasste in dieser Saison schon angeschlagen 13 von 25 Ligaspielen, unter anderem wegen einer Zerrung und eines Muskelfaserrisses. Gerade erst hatte sich Poulsen nach einer Verletzung am Sprunggelenk wieder an die Mannschaft herangekämpft. Der 32-Jährige wechselte im Sommer 2025 von RB Leipzig zum HSV und wurde direkt zum Kapitän ernannt. Er bringt kein Glück: Schiedsrichter für HSV-Köln steht fest Am Samstagabend (18.30 Uhr) trifft der HSV im Topspiel der Bundesliga auf den 1. FC Köln. Der DFB hat am Donnerstag die Schiedsrichter angesetzt: Im Volksparkstadion greift Tobias Welz zur Pfeife, Benjamnin Brand kommt als VAR zum Einsatz. Welz leitete bislang 28 HSV-Spiele. Bei acht Siegen spielten die "Rothosen" neunmal Unentschieden und verloren elf Partien. In der laufenden Saison brachte Tobias Welz dem HSV noch kein Glück: In Leipzig verlor das Team von Merlin Polzin mit 1:2, im DFB-Pokal schied man gegen Holstein Kiel aus (3:5 n.E.). Nur am Millerntor nahm der HSV unter der Leitung des 48-Jährigen beim 0:0 einen Punkt mit. Mittwoch, 11. März 2026 Pleite gegen Bayern: HSV-Frauen verpassen Pokal-Überraschung Endstation Viertelfinale: Für die HSV-Frauen ist das Abenteuer im DFB-Pokal vorbei. Am Mittwochabend unterlagen die Hamburgerinnen Titelverteidiger FC Bayern München mit 0:3 (0:1). Edna Imade (6.), Franziska Kett (66.) und Natalia Padilla-Bidas (88.) erzielten die Tore für die klar überlegenen Favoritinnen. Der HSV kann sich nun auf den Abstiegskampf in der Bundesliga konzentrieren. Da stehen die Hamburgerinnen aktuell zwei Punkte über dem Strich. HSV sucht Nachfolger für Stefan Kuntz – neue Details Seit Januar ist Eric Huwer (Finanzen) alleiniger Vorstand des HSV. Von Sportvorstand Stefan Kuntz hatte sich der Verein zum Jahreswechsel getrennt. Künftig soll es aber wieder eine Doppelspitze geben. Aktuell sucht der HSV laut "Sportbild" einen geeigneten Kandidaten für die sportliche Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat bewerte die möglichen Vorstände nach fünf Kategorien: sportliche Erfolge, Transfers, Nachwuchsförderung, Internationalisierung und Compliance. Noch im März wolle das Gremium die Suche nach einem Kuntz-Nachfolger intensivieren, heißt es. Dazu habe man auch einen Headhunter eingeschaltet. In den vergangenen Wochen waren bereits Sebastian Kehl (Sportdirektor des BVB) und Hasan Salihamidzic (Ex-Sportvorstand Bayern München) gehandelt worden. Auch Claus Costa, der aktuell als Sportdirektor beim HSV arbeitet, soll hohes Ansehen genießen und eine Chance haben. Dienstag, 10. März 2026 Angst um Familie: HSV-Profi flüchtet aus Kriegsgebiet Seit Februar kickt Emir Sahiti leihweise für Maccabi Tel Aviv. Eigentlich lief es sportlich gut für den 27-jährigen Kosovaren: In fünf Pflichtspielen erzielte er vier Tore und bereitete einen Treffer vor. Doch nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs und der Angriffe gegen Israel entschied sich Sahiti dazu, das Land schnell zu verlassen – aus Sorge um seine Familie. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und der Tochter sei der Flügelstürmer über Ägypten nach Kroatien geflohen, berichtete die "Bild". Derzeit halte Sahiti sich in Split fit. Die Wettbewerbe in Israel pausieren derzeit. Wann dort wieder Fußball gespielt wird, ist offen. Mehr HSV-News finden Sie hier.