Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer, das größte Turnier in der Geschichte des Fußballs. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen über fünfeinhalb Wochen um den Titel. Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 . Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Donnerstag, 25. Juni WM: Bezahlte ein Teilnehmer Fans für ihre Unterstützung? Für Katar ist die WM nach der Gruppenphase beendet. Der WM-Gastgeber von 2022 scheidet mit einem Punkt nach drei Spielen als Letzter der Gruppe B aus. Die Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina am gestrigen Mittwoch besiegelte das Aus. Mit dabei in Seattle war auch wieder ein Block mit Katar-Fans. Einige von ihnen wurden offenbar dafür bezahlt, den Weg in die USA mitgemacht zu haben. Zumindest berichtet die britische Zeitung "The Telegraph", dass Tickets, Flüge und Hotelzimmer übernommen wurden, damit die Personen das Team vor Ort unterstützten. Zudem soll es eine "Fanbox" gegeben haben, unter anderem mit Katar-Schirmmütze und Katar-Brille. Dem "Telegraph"-Bericht zufolge sollen bis zu 2.000 Fans kostenlos beim Spiel gegen Bosnien-Herzegowina gewesen sein. WM: Schlechtes Essen? Kuriose Reporterfrage nach Südkorea-Pleite Weil Südkorea mit einem blutleeren Auftritt Platz zwei in seiner Gruppe verspielte, musste sich Trainer Myung-bo Hong kritische Fragen gefallen lassen. Eine hingegen mutete kurios an. Ex-DFB-Kapitän kritisiert TV-Experten Von TV-Experten wird teils laute Kritik geäußert. Ex-Nationalspieler İlkay Gündoğan hat dafür kein Verständnis. "Ich verstehe oft nicht, warum manche Experten von draußen draufhauen und mit extremen Meinungen Schlagzeilen machen", sagte er. Namen nannte der 35-Jährige von Galatasaray Istanbul dabei nicht. WM 2026: Auto fährt bei WM-Party in Menschenmenge Nach dem WM-Sieg Mexikos gegen Tschechien im letzten Gruppenspiel hat sich im Ferienort Cabo San Lucas ein Unglück mit mehreren Verletzten ereignet. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, fuhr ein Auto auf dem Boulevard Lázaro Cárdenas in eine feiernde Menschenmenge. Dabei wurden mindestens 17 Menschen verletzt. Sie wurden anschließend in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Laut dem Generalsekretär der Stadtverwaltung von Los Cabos, Alberto Rentería Santana, gab ein Autofahrer, der in der Gegend unterwegs war, Gas, als er auf der Straße auf eine Gruppe von Menschen stieß. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Vorfall in dem Ort an der Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California festgenommen. Die Ermittlungen laufen. Mit Spezialschuh auf WM-Tribüne: Schlotterbeck bei DFB-Spiel DFB-Spieler Nico Schlotterbeck ist trotz seiner Verletzung mit der deutschen Nationalmannschaft zum nächsten Spiel nach New York geflogen. Das belegen offizielle Bilder. Aufgrund einer Innenbandverletzung, die er sich im Spiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) zuzog, kann er Deutschland bei dieser WM nicht mehr auf dem Platz helfen. Nimmt die Strapazen dennoch auf sich – mit einem Spezialschuh, der Halt geben soll. Am Donnerstagabend trifft das DFB-Team in East Rutherford auf Ecuador. Während es für Deutschland um nichts mehr geht, brauchen die Südamerikaner einen Sieg, um ihre Chance auf die K.-o.-Phase zu wahren. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann steht schon vor dem letzten Vorrundenspiel als Gruppensieger fest. Fußball-WM: Lothar Matthäus kritisiert drei DFB-Stars Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat die WM-Leistungen von Leroy Sané scharf bewertet. Bei RTL/n-tv sagte er, von Sané sei "einfach zu wenig gekommen" – und die Kritik an ihm stehe "teilweise zu Recht". Gleichzeitig nahm Matthäus auch Florian Wirtz und Jamal Musiala in die Pflicht. Götze lobt DFB-Jungstar bei Fußball-WM Ex-Nationalspieler Mario Götze hat seinen Klubkollegen Nathaniel Brown für dessen starke erste Auftritte bei der Fußball-WM gelobt. Der 23-Jährige habe einen "ziemlich guten Job gemacht", sagte Götze bei einem Besuch des German House of Soccer, einem Fantreff in New York. Das abschließende Vorrundenspiel der DFB-Auswahl in East Rutherford gegen Ecuador wird Linksverteidiger Brown wegen Adduktorenproblemen verpassen. Bisher, so Götze, habe sein Kollege vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt aber schon einen guten Eindruck hinterlassen beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Brown sei "ein guter Spieler" und "ein guter Junge". Er sei "sehr glücklich" für ihn. Mexikos WM-Held Ochoa tritt ab Mexikos Torwart Guillermo Ochoa hat bei der WM seinen Ehreneinsatz erhalten. Bei seinem letzten Turnier wurde der Keeper, der dieses Jahr nur zweiter Torwart Mexikos ist, kurz vor Schluss eingewechselt. Opa von WM-Star prophezeite historisches Tor Bei der 2:4-Niederlage Haitis gegen Marokko erzielte Wilson Isidor das erste WM-Tor des Inselstaats seit 52 Jahren. 1974 war Emmanuel Sanon mit seinen beiden Toren zum Nationalhelden geworden. Einen Zeitzeugen hat Isidor noch in der Familie. "Ich weiß, dass mein Großvater die Tore damals gesehen hat", sagte der 25-Jährige. "Er war sehr stolz darauf und er hat mir gesagt, dass ich der nächste Torschütze werde. Ich denke, er ist nun sehr stolz auf mich." Ein Ziel für die nächste WM haben die Spieler bereits. "Wir kommen wieder, um unseren ersten Punkt zu holen", sagte Isidor. Bei dieser WM habe man gezeigt, dass man Schottland in Probleme bringen und gegen Marokko, die fünftbeste Mannschaft der Welt, lange ein Unentschieden halten konnte. Entscheidungen in Gruppe A: Mexiko und Südafrika stehen in K.-o.-Phase Mexiko marschiert souverän durch die WM-Gruppenphase. Auch im dritten Spiel gewinnt "El Tri" und bleibt gegen Tschechien sogar erneut ohne Gegentor. Welcher Moment dabei Gänsehaut auslöste, lesen Sie hier. Im zweiten Spiel der Gruppe A enttäuscht Südkorea gegen Südafrika. Den Asiaten hätte ein Unentschieden zum sicheren Weiterkommen gereicht. Am Ende setzte sich Südafrika durch ein Tor von Thapelo Maseko durch. Deutschland-Spiel wird zum Endspiel für Ecuador-Trainer Ecuadors Trainer Sebastián Beccacece ist vor dem finalen Gruppenspiel bei der Fußball-WM gegen Deutschland weiter fest von seinem Team überzeugt. Er gehe allerdings auch davon aus, dass er im Falle eines Scheiterns seinen Job verlieren dürfte, gab der 45-Jährige zu verstehen. Dann müsse er wohl einen Ort verlassen, den er liebe, sagte Beccacece. Den Südamerikanern droht in der Gruppe E das Aus. In der Heimat war die Kritik an Beccacece, der seit knapp zwei Jahren im Amt ist, zuletzt lauter geworden. Entscheidung in Gruppe C: Brasilien und Marokko weiter, Schottland zittert Am letzten Spieltag der Gruppe C hat Brasilien von Beginn an gezeigt, weshalb die "Seleção" den Anspruch hatte, als Tabellenerster weiterzukommen. Früh ging das Team von Trainer Carlo Ancelotti in Führung. Weshalb es im zweiten Durchgang besonders laut wurde, lesen Sie hier. Im Parallelspiel tat sich Marokko schwerer. Zweimal geriet der Favorit gegen Außenseiter Haiti in Rückstand. Am Ende siegten die Nordafrikaner doch recht eindeutig. Welches der insgesamt sechs Tore ein absolutes Traumtor war, lesen Sie hier. Mittwoch, 24. Juni Tunesien-Trainer Renard lässt Verbleib beim Team offen Trainer Hervé Renard hat seine Zukunft als Nationaltrainer Tunesiens offengelassen. Der 57-Jährige hatte das Amt erst nach der deutlichen 1:5-Auftaktniederlage gegen Schweden übernommen, konnte das vorzeitige Aus nach dem 0:4 gegen Japan aber auch nicht verhindern. "Ich bin offen für jede Diskussion. Ich werde mir das Projekt anschauen", sagte Renard, der sich mit Tunesien zunächst aber ordentlich aus der WM verabschieden will. "Im Fußball geht es auch um Stolz. Auch wenn es schwer ist, musst du die Situation mit Stolz und Würde angehen." Sein aktueller Vertrag gilt nur für die WM. Nach Horror-Foul: Lange Sperre für Katar-Profi Der katarische Mittelfeldspieler Assim Madibo ist für das folgenschwere Foulspiel an Kanadas Ismael Koné für fünf Spiele gesperrt worden. Das teilte die Disziplinarkommission der Fifa mit. Koné hatte sich bei dem Tritt das Bein gebrochen, Madibo war dafür bei der 0:6-Niederlage in der 54. Minute mit Rot des Feldes verwiesen worden. In den Tagen nach der Verletzung besuchte Madibo Koné im Krankenhaus. Der katarische Fußballverband betonte in einer Stellungnahme, dieser Besuch spiegle "den Geist des Fair Play und die starken Beziehungen auf und neben dem Platz" wider. Katar bestreitet am Mittwochabend gegen Bosnien und Herzegowina das letzte Gruppenspiel. Sollte Katar das Finale erreichen, wäre Madibo dort erstmals wieder einsatzbereit. Dreimal mehr als 2022: DFB-Trikots sind Verkaufsschlager Nur zwei andere Nationaltrikots verkaufen sich noch häufiger als das deutsche, erklärte Adidas-Chef Björn Gulden bei einem Termin in New York. Welche das sind – und welchen Rekord das DFB-Shirt gebrochen hat, lesen Sie hier. Während der WM: Fifa plant Regeländerung Der Fußball-Weltverband Fifa möchte einem Medienbericht zufolge bei der WM die Regeln für den Münzwurf vor dem Elfmeterschießen ändern. Demnach solle es bereits ab der K.-o.-Phase dieser WM nur noch einen statt zwei Münzwürfen von den Schiedsrichtern vor dem Elfmeterschießen geben, berichtet "The Athletic". Nach den aktuellen Regeln sind die Schiedsrichter dazu verpflichtet, zwei Münzwürfe durchzuführen: Ein Wurf gibt dem Sieger die Entscheidungsmacht darüber, welches Team das Elfmeterschießen beginnt, der andere, auf welcher Seite des Spielfelds die Strafstöße ausgeführt werden. Hat der Kapitän zweimal beim Münzwurf Glück, darf er nach den aktuellen Regeln über beide Fragen entscheiden. Zukünftig soll demnach der Kapitän, zu dessen Gunsten der eine Münzwurf ausgefallen ist, die Wahl haben: Entweder er entscheidet sich dafür, auf welches Tor sein Team schießen soll, oder, welche Mannschaft das Elfmeterschießen beginnt. Der Kapitän der anderen Mannschaft darf dann über die nicht gewählte Option entscheiden. Damit die neue Regelung zum Beginn der K.-o.-Phase der WM ab dem 28. Juni offiziell gelten kann, muss das zuständige International Football Association Board (Ifab) dem Änderungsvorschlag zustimmen. Ob die Regel über die WM hinaus auch bei anderen Fußball-Veranstaltungen umgesetzt werden soll, ist noch unklar. Gratis-Döner, wenn Undav gegen Ecuador trifft DFB-Angreifer Deniz Undav nutzt seine Einsatzzeit bei der WM bislang eindrucksvoll. Der Torjäger des VfB Stuttgart kam in bisher nur 56 Spielminuten bereits auf drei Tore und zwei Vorlagen, ist gemeinsam mit Lionel Messi und Erling Haaland Topscorer des Turniers. Trifft er weiter so, profitieren davon nun auch Fans in Stuttgart, die in Undavs Lieblingsdönerladen "Kebaphaus am Feuersee" das deutsche Spiel gegen Ecuador (Donnerstag, 22 Uhr im t-online-Liveticker) schauen. Besitzer Ali Abdi verriet Pay-TV-Sender Sky: "Deniz mag unseren Döner. Jeder Kunde, der im Laden ist, wenn Deutschland spielt und Deniz trifft, bekommt einen Döner von uns aufs Haus." Weil die Partie erst spätabends beginnt, erhalten die anwesenden Fans den Döner nicht direkt, sondern einen Gutschein. Trump soll den WM-Pokal überreichen Bislang trat Donald Trump bei der Fußball-WM kaum in Erscheinung, beim Finale wird der US-Präsident aber eine wichtige Rolle spielen. Fifa-Chef Gianni Infantino bestätigte den Plan, wonach er nach dem Endspiel am 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford zusammen mit Trump den WM-Pokal an den Sieger übergeben wird. "Wir werden zusammen mit dem Präsidenten das Finale genießen und dem Gewinner natürlich gemeinsam die Trophäe überreichen", sagte Infantino in der Sendung "Fox and Friends". Auf die Nachfrage des Moderators, ob der Pokal von den beiden gemeinsam übergeben werde, antwortete der Schweizer: "Natürlich, wir sind die ganze Zeit zusammen." Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Staatsoberhaupt den WM-Pokal an das siegreiche Team übergibt. Bei der WM 2022 nahm Argentiniens Kapitän Lionel Messi die Trophäe aus den Händen Infantinos und des katarischen Emirs Tamim bin Hamad Al Thani entgegen. In Russland hatte der Fifa-Chef den Pokal vier Jahre zuvor allein überreicht. Kolumbien quält sich zum Sieg Lange hatte die Demokratische Republik Kongo sich auf ihre Abwehr verlassen können. Doch in der Schlussphase fand Kolumbien dann doch eine Lücke . Trainer von Ghana kritisiert VAR: Haben wohl Kaffee geholt Ghanas Trainer Carlos Queiroz hat nach einer strittigen Szene im WM-Spiel gegen England (0:0) scharfe Kritik am Videoassistenten geübt. Der VAR habe sich "einen Kaffee geholt, was ja normal ist. Aber das war ein klarer Elfmeter und eine Rote Karte", schimpfte Queiroz über ein vermeintliches Foul an seinem Angreifer Prince Adu in der Schlussphase. Zum Unmut von Queiroz wurde der aus Honduras stammende Schiedsrichter Hector Said Martinez vom Videoassistenten nicht gebeten, sich die Szene noch einmal anzuschauen. "God save the King": Darum hat England keine "eigene" Hymne Was war passiert? Adu sprintete in der 79. Minute mit dem Ball auf das englische Tor zu und wurde kurz vor dem Abschluss durch eine Grätsche von Verteidiger Ezri Konsa gestört. Der Engländer traf bei seiner Aktion nicht den Ball. Martinez ließ aber weiterlaufen. Ancelotti rechnet mit Neymar beim Spiel gegen Schottland Brasiliens Stürmerstar Neymar steht vor seinem ersten Einsatz bei dieser Fußball-WM. Trainer Carlo Ancelotti bestätigte, dass der noch immer teuerste Spieler der Welt seine Wadenverletzung auskuriert hat: "Er ist einsetzbar. Er hat sehr gut trainiert. Er ist fit und bereit, zu spielen", sagte Ancelotti über Neymar. "Wir sind glücklich, dass er wieder zurück ist. Er ist ein Spieler von hoher Qualität." Der 34 Jahre alte Stürmer hatte die beiden ersten Vorrunden-Spiele gegen Marokko (1:1) und Haiti (3:0) verpasst. Wegen seiner häufigen Verletzungen innerhalb der vergangenen Monate war es eine Überraschung, dass Ancelotti den Rekord-Torschützen Brasiliens (79 Tore in 128 Länderspielen) überhaupt für diese Weltmeisterschaft nominiert hat. Die Brasilianer treffen in ihrem letzten Gruppenspiel in Miami auf Schottland (Donnerstag, 00.00 Uhr/Magenta TV). Kroatien siegt, Panama scheidet aus In Toronto tut sich Kroatien lange Zeit gegen Panama schwer. Das Tor eines kroatischen Einwechselspielers besiegelt jedoch das WM-Aus für die Mittelamerikaner . Klinsmann sieht Parallelen zur WM 2006 Fußball-WM, drittes Spiel, Ecuador als Gegner – und der Einzug in die K.-o.-Runde ist bereits sicher: Jürgen Klinsmann kennt die Ausgangslage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bestens. Beim "Sommermärchen" 2006 im eigenen Land hatte das DFB-Team unter seiner Führung das vorzeitige Weiterkommen ebenfalls schon klargemacht, als es zum Abschluss der Gruppenphase in Berlin gegen die Südamerikaner ging. In den USA, Mexiko und Kanada habe sich Ecuador bislang "unter Wert verkauft", sagte Klinsmann in New York bei einem Termin im German House of Soccer. Daher werde das Team um den früheren Leverkusener Piero Hincapié, das nach zwei Spielen nur einen Punkt auf dem Konto hat, "um jeden Preis gewinnen wollen". Bei der Partie am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) im Finalstadion von East Rutherford müsse das DFB-Team deshalb "schon auf der Hut sein". Nach dem letzten Gruppenspiel beginnt aus Klinsmanns Sicht in der K.-o.-Phase "ein neues Turnier". Die deutsche Mannschaft, die den Gruppensieg schon sicher hat, könne "auf jeden Fall mit allen mithalten", betonte der frühere Bundestrainer: "Diese Mannschaft wird ihre eigene Geschichte schreiben in den nächsten paar Wochen. Und wir hoffen, dass sie bis ganz zum Schluss geht." "Erwarte, dass er spielt": Bayern-Star steht vor Comeback Kapitän Alphonso Davies steht unmittelbar vor seinem Comeback für die kanadische Fußball-Nationalmannschaft. Wie Trainer Jesse Marsch vor dem letzten WM-Gruppenspiel gegen die Schweiz am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Vancouver bestätigte, soll Davies erstmals seit März 2025 für "Les Rouges" zum Einsatz kommen. Der Profi des FC Bayern werde zwar "nicht in der Startelf stehen", sagte Marsch: "Aber ja, ich erwarte, dass er spielt." Davies, den bis zuletzt eine Muskelverletzung im Oberschenkel geplagt hatte, habe "die ganze Woche mit der Mannschaft trainiert", sagte der Amerikaner: "Ich möchte ihn auf jeden Fall ins Spiel bringen". Der 25-Jährige könne "einen großen Einfluss haben", betonte Marsch: "Sowohl körperlich und fußballerisch als auch mental. Unser Kapitän ist zurück, unser bester Spieler ist wieder in der Mannschaft. Ich finde, das ist ein ganz entscheidender Faktor." Schon ein Unentschieden würde dem Co-Gastgeber reichen, um den ersten Platz in der Gruppe B abzusichern. Damit würden die Kanadier sowohl ihr Sechzehntel- als auch ein mögliches Achtelfinale in Vancouver spielen. "Hier in Vancouver zu bleiben, ist auf jeden Fall unser oberstes Ziel", sagte Marsch: "Ich habe das schon gesagt, als ich den Job übernommen habe: Wir wollen die Gruppenphase gewinnen. Vor zwei Jahren dachten alle, ich sei verrückt, aber ich habe erwartet, dass wir genau hier stehen." "Winston Salem": Deutscher Weltmeister leistet sich Fauxpas Der deutsche NBA-Profi Moritz Wagner sorgt vor seinem Besuch beim Spiel der DFB-Auswahl gegen Ecuador für einen lustigen TV-Moment. Im Interview liegt er bei einer Fachfrage daneben . Dienstag, 23. Juni Trauerfall: Frankreichs Nationaltrainer verlässt Team vorübergehend Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps verlässt seine Mannschaft wegen eines Trauerfalls. Wer die Équipe Tricolore beim nächsten Gruppenspiel gegen Norwegen betreut, steht bereits fest . DFB-Spieler erhält Geschenk aus Brasilien Ronaldo reagiert auf Lewelings viralen Frisuren-Scherz mit einem signierten Trikot. Der Stuttgarter deutet ein Frisur-Versprechen fürs Finale an . USA kommen Iran bei Einreise entgegen Das US-Heimschutzministerium kommt der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei ihrer strikten Reisebestimmung wohl entgegen. Wie das US-Magazin "Forbes" berichtet, darf das Team vor seinem entscheidenden Gruppenspiel gegen Ägypten am Freitag in Seattle, 48 Stunden vor Spielbeginn, einreisen. Zuvor war es dem Team lediglich gestattet, einen Tag vor der Partie ins Land zu kommen. Wie im bisherigen Turnierverlauf müssen die Iraner nach Spielende jedoch umgehend in ihr Teamquartier in Tijuana (Mexiko) zurückkehren. Die Iraner hatten zuvor angekündigt, sich bei der Fifa zu beschweren. Die Regelung stehe "im Widerspruch zum Grundsatz der Gleichbehandlung aller teilnehmenden Mannschaften und könnte sich negativ auf die Vorbereitung der Mannschaften auswirken", heißt es. Schamane verflucht Harry Kane, "damit er nicht spielen kann" Der ghanaische Schamane Nana Kwaku Bonsam hat angekündigt, England-Stürmer Harry Kane zu verfluchen. "Ich wünsche ihm keine schwere Verletzung. Es wird gerade so viel sein, dass er gegen mein Land nicht spielen kann. Ich werde mein Bestes geben, damit Ghana davon profitiert", erklärte Bonsam gegenüber dem " Daily Star ". Er selbst sprach selbstbewusst davon, dass er bereits 2014 seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt habe. Während der WM-Endrunde in Brasilien behauptete er, Cristiano Ronaldo verflucht zu haben. Der Portugiese hatte dann tatsächlich mit Knieproblemen zu kämpfen, konnte aber gegen Ghana spielen und erzielte den entscheidenden 2:1-Siegtreffer. "Pure Liebe": WM-Coach Solbakken küsst nach Schlusspfiff Norwegen hat in der Nacht von Montag auf Dienstag den zweiten Sieg im zweiten Spiel bei dieser WM eingefahren. Während der Partie stand vor allem Doppelpacker Erling Haaland im Fokus, nach der Partie Trainer Ståle Solbakken. Er lieferte einen emotionalen Moment. Während die Spieler auf dem Platz abklatschten, eilte Solbakken auf die Tribüne zu seiner Frau. Unter dem Applaus der Zuschauer tauschte das Ehepaar mehrere Küsse aus und fiel sich in die Arme. "Pure Liebe" sei das, erklärte der Trainer im Anschluss. Geplant war dies nicht, vielmehr brach es aus ihm heraus, als die Last der Schlussminuten abfiel. "Ich war völlig am Ende. Die letzten zehn Minuten waren die längsten meines Lebens. Vier oder fünf unserer Spieler hatten Krämpfe, wir spielten eine Zeit lang mit neun Mann", gab Solbakken einen Einblick in seine Gefühlswelt. Die Schlussphase sei "ein Albtraum" gewesen. Umso schöner war der Schlusspfiff – und sein emotionaler Moment mit Ehefrau Anniken. WM-Experte Jürgen Klopp erhält besonderes Geschenk Beim Duell zwischen Argentinien und Österreich drehte sich am Montagabend fast alles um Lionel Messi. Der Superstar schnürte einen Doppelpack und ist nun alleiniger WM-Rekordtorschütze. Nach dem Spiel begrüßte er am Seitenrand die beiden deutschen TV-Experten Jürgen Klopp und Thomas Müller mit einer Umarmung. Moderator Johannes B. Kerner erhielt einen kräftigen Handschlag. Vorausgegangen war ein Austausch zwischen Klopp und seinem ehemaligen Spieler Alexis Mac Allister. Von 2023 bis 2024 arbeiteten beide beim FC Liverpool zusammen. Sie umarmten sich zunächst, wechselten dabei ein paar Worte. Nachdem Messi vorbeigegangen war, drückte Mac Allister seinem ehemaligen Trainer sein Trikot in die Hand. Auf Instagram bedankte sich Klopp anschließend. "Vielen Dank", schrieb er zu einem Video von der Szene. Wegen Regenbogen-Fächer: DFB-Fan in Toronto verprügelt Ein Fan der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist in einem Nachtclub in Toronto verprügelt worden. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, sei der 33 Jahre alte Mann aus Berlin nach dem 2:1-Sieg der DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) im Club "Paris Texas" attackiert worden, weil einer seiner Freunde einen Fächer in Regenbogenfarben dabeihatte. "Ich war acht Stunden in der Notaufnahme. Ich hatte eine Platzwunde, die genäht werden musste", berichtete das Mitglied eines DFB-Fanklubs im Gespräch mit dem Abendblatt. Sein Freund, der mit dem Fächer lediglich "ein Zeichen für die Freiheit setzen" wollte, sei bereits bei der Partie im Stadion angepöbelt worden. Später seien dann drei Männer auf sie zugekommen, einer von ihnen habe ein Schottland-Trikot getragen. Deutscher Fan-Ansturm in Toronto: Das hat diese Stadt noch nie erlebt "Wir haben die Situation unterschätzt", sagte er. Nach einer verbalen Auseinandersetzung sei ihm sein Glas aus der Hand geschlagen und er kurz darauf "zu Boden gedrückt" worden. Nachdem sich der Mann befreit hatte, verließ die Gruppe zunächst den Club. Als er in Begleitung der Sicherheitskräfte zurückkehrte, um seine vergessenen Fanutensilien zu holen, attackierten die Männer ihn erneut und schlugen mit den Fäusten auf ihn ein. Unterstützung der Security oder der Behörden blieb nach Aussage des Fans aus. "Die Türsteher haben nichts gemacht. Ich habe mich hinter die Bar gerettet", sagte er. Die Täter flüchteten, die kanadische Polizei verweigerte dem Opfer zufolge nach ihrer Ankunft die Hilfe: "Die Reaktion der Polizei war: Das wird eh schwierig, es lohnt sich nicht." Trotz des Zwischenfalls reist der Betroffene, dessen Wunde mit drei Stichen genäht wurde, mit seiner Gruppe auch zum letzten Vorrundenspiel. Am Donnerstag (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online) trifft Deutschland als bereits feststehender Gruppensieger in East Rutherford auf Ecuador. Algerien besiegelt Jordaniens WM-Aus In den Morgenstunden des Dienstags setzte sich Algerien mit 2:1 (0:1) gegen Jordanien durch. Der Außenseiter, der dieses Jahr zum ersten Mal bei einer WM-Endrunde dabei ist, war durch Nizar Al-Rashdan in Führung gegangen (36. Minute), Nadhir Benbouali (69.) und Amine Gouiri (82.) drehten das Spiel für die Nordafrikaner. Jordanien ist durch die zweite Niederlage im zweiten Spiel bereits sicher ausgeschieden. Haaland knipst bei Norwegen-Erfolg wieder doppelt Norwegen hat nach dem erfolgreichen Auftakt gegen den Irak auch das zweite WM-Spiel gewonnen. Die Skandinavier setzten sich in der Nacht von Montag auf Dienstag mit 3:2 (1:0) gegen den Senegal durch. Das erste Tor des Spiels lieferte keiner der großen Namen, sondern Marcus Pedersen (43. Minute), der früh für den angeschlagenen Dortmunder Julian Ryerson eingewechselt wurde. Nach dem Seitenwechsel stach dann Erling Haaland (48.), ehe Ismaïla Sarr aus dem Nichts verkürzte (53.). Haaland antwortete prompt mit seinem zweiten Doppelpack im zweiten WM-Spiel in Folge (58.). Der zweite Treffer von Sarr kam schließlich zu spät (90.+3). Frankreich siegt nach zweistündiger Unterbrechung Noch am späten Abend wurde das Duell zwischen Frankreich und dem Irak in Philadelphia angepfiffen, erst gegen 3 Uhr war es zu Ende. Denn die eigentlich auf 15 Minuten ausgelegte Halbzeitpause dehnte sich wetterbedingt auf zwei Stunden und zwölf Minuten aus. Durch ein Gewitter wurde der reguläre Ablauf verhindert. Neben dem Unwetter stand vor allem Kylian Mbappé im Fokus: Der Superstar brachte die Franzosen früh in Führung (14. Minute) und erzielte auch nach dem Wiederanpfiff schnell ein weiteres Tor (54.) Den Schlusspunkt beim 3:0-Sieg setzte Ousmane Dembélé. Montag, 22. Juni Besonderer Grund: Belgien-Star Doku von WM abgereist Jérémy Dokus Entscheidung für die Geburt seines Sohnes und gegen die WM hatte einige Schlagzeilen ausgelöst – nun ist der belgische Nationalspieler Vater geworden. Der 24-Jährige flog nach London und erlebte den großen Moment mit. Schon am Dienstag soll er wieder zur Mannschaft stoßen. Das teilte der belgische Verband am Montagabend mit, Doku werde sich mit dem Team auf das letzte Vorrundenspiel vorbereiten. "Herzlichen Glückwunsch an Jérémy Doku und seine Familie zur Geburt ihres ersten Sohnes Praise", schrieben die "Roten Teufel" auf Instagram. Der 24-Jährige sei "mit Zustimmung und in Begleitung" eines Teamarztes nach London gereist, "um bei diesem besonderen Anlass an der Seite seiner Frau zu sein". Während der vergangenen Tage hatte es auch Kritik an der Entscheidung Dokus gegeben, besonders die Aussagen der Journalistin France Pierron lösten dabei Empörung aus . "Eine Geburt ist ein widerlicher Moment, in dem der Vater nutzlos ist, er hat nur eine Statistenrolle", sagte Pierron: "Du hast die Chance, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen. Es gibt hunderte Fußballspieler, die alles geben würden, um in dieser Position zu sein." Die französische Sportzeitung "L'Équipe", für deren TV-Sender Pierron arbeitet, distanzierte sich dann von den Äußerungen. Die Aussagen widersprächen "den Werten der Gruppe in hohem Maße", teilte L'Équipe. mit. Man entschuldige sich "bei dem betroffenen Fußballspieler und darüber hinaus beim gesamten Publikum". Ägypten-Star Salah feiert mit Fans in den Straßen Vancouvers Ägyptens Fußball-Held Mohamed Salah saß glückselig auf den Schultern eines Fans und feierte einfach mit. Bis tief in die Nacht hinein genossen Anhänger und der Profi vom FC Liverpool den historischen ersten Sieg bei einer Fußball-WM. Das 3:1 (0:1) gegen Außenseiter Neuseeland im BC Place in Vancouver war der Premierentriumph beim wichtigsten Turnier der Welt – 92 Jahre, nachdem Ägypten im Jahr 1934 erstmals bei einer WM gespielt hatte. Für Salah, der 2018 in Russland trotz der zwei eigenen Treffer nur Niederlagen erlebte, war es ein Moment der puren Freude. "Der erste Sieg bei einer WM ist ein ganz besonderer Tag. Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Es ist eine großartige Leistung für das gesamte Team", sagte der 34-Jährige, der die "Reds" in diesem Sommer nach neun Jahren verlassen wird. Die Ägypter stehen nach dem 1:1 gegen Belgien und dem Sieg über Neuseeland auf Platz eins der Gruppe G – das Weiterkommen ist so gut wie sicher. Somit feierten Spieler, Fans und auch Journalisten in die milde kanadische Sommernacht von Vancouver hinein. Als Salah inmitten zahlreicher Menschen gefeiert wurde, war es längst dunkel. Zuvor hatten die Reporter des Landes vor Ort geschlossen für Trainer Hossam Hassan applaudiert und nach der Pressekonferenz für ein Siegerfoto sowie mehrere Videos mit dem Ex-Profi posiert. Teilweise entschuldigten sie sich für ehemals ausgeübte Kritik. In der Nacht zum Samstag (5.00 Uhr im Liveticker bei t-online) reicht gegen den Iran in Seattle bereits ein Punkt, um sicher die K.-o.-Runde zu erreichen. Mit einem weiteren Erfolg wäre Ägypten Gruppensieger. Argentinien-Trainer spricht über Trinkpausen bei der WM Weltmeistertrainer Lionel Scaloni von Argentiniens Nationalmannschaft sieht in den Trinkpausen bei der WM einen Vorteil für die Underdogs. Die Hitze und die Erfrischungspausen könnten "der theoretisch schwächeren Mannschaft" zugutekommen, sagte Scaloni vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Österreich. Auf dem Papier "schlechtere Teams" hätten durch die neue Regel "Zeit zur Erholung. Das gab es früher nicht", so Scaloni. Auch deswegen gelte, dass "bei dieser Weltmeisterschaft zu sehen ist, dass es keine leichten Spiele mehr gibt". Argentiniens souveräner Auftakterfolg gegen Algerien (3:0) war noch von vergleichsweise milden Temperaturen begleitet worden. Bei einer Anstoßzeit um 20 Uhr Ortszeit und Temperaturen von rund 23 Grad Celsius in Kansas City hatte der Weltmeister keine erkennbaren Probleme. WM-Teilnehmer hinterlässt Nachricht in der Kabine Bei der WM muss Iran unter erschwerten Bedingungen antreten. Nun hat die Mannschaft einen Brief im Stadion hinterlassen – mit einer versteckten Botschaft. Was darin stand, lesen Sie hier. Regel: Warum sich Belgiens Trossard nicht behandeln ließ Leandro Trossard lag mit großen Schmerzen auf dem Rasen, das medizinische Team der belgischen Fußball-Nationalmannschaft stand wenige Meter entfernt bereit – und doch kam die ärztliche Hilfe beim WM-Gruppenspiel gegen den Iran nicht zum Einsatz. Der Verzicht der Belgier hatte mit einer neuen Regel bei der Fußball-Weltmeisterschaft zu tun. Iran: Auseinandersetzungen zwischen Ordnern und Fans Beim zweiten Spiel des Iran bei der Fußball-WM ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Ordnungspersonal gekommen. Ein Mann versuchte, nach dem 0:0 gegen Belgien in Inglewood, auf den Rasen zu gelangen, wie der Weltverband Fifa mitteilte. Wie auf Bildern zu sehen ist, trug er ein Shirt mit einem Aufdruck der iranischen Fahne aus der Zeit vor der Islamischen Revolution, welche von der Fifa verboten wurde.