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USA-News: Donald Trump will US-Geheimdienste deutlich verkleinern

Die US-Geheimdienste sollen deutlich schrumpfen. Die Mitglieder der iranischen Fußballnationalmannschaft haben endlich Klarheit. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 6. Juni Trumps neuer Geheimdienstchef soll Mitarbeiter entlassen US-Präsident Donald Trump hat seinen neuen kommissarischen Geheimdienstchef Bill Pulte aufgefordert, Entlassungen im Geheimdienstapparat der Vereinigten Staaten vorzubereiten. Das sagte Trump dem "Wall Street Journal". Er halte das Büro des Nationalen Geheimdienstdirektors (ODNI) für "unnötig und/oder zu groß" und wünsche sich eine deutlich kleinere Behörde. "Ich würde es gerne kleiner sehen", sagte Trump. In der Behörde gebe es viele Menschen, "die dort nicht sein sollten". Auf die Frage, ob Pulte Mitarbeiter entlassen solle, antwortete Trump, dieser solle "den Prozess beginnen". Ein künftiger dauerhaft ernannter Geheimdienstchef könne die Arbeit dann fortsetzen. Pulte war erst in dieser Woche überraschend zum kommissarischen Direktor der Nationalen Nachrichtendienste ernannt worden. Der bisherige Chef der Wohnungsfinanzierungsbehörde verfügt über keine nennenswerte Erfahrung im Bereich der nationalen Sicherheit. Seine Ernennung hatte deshalb auch bei Republikanern Kritik ausgelöst. Das ODNI koordiniert 18 US-Geheimdienste und Nachrichtendiensteinheiten. Nach Trumps Vorstellung könnte die Behörde noch deutlich schrumpfen. "Vielleicht sollte sie sogar aufgelöst werden", sagte der Präsident. Nach Angaben eines ODNI-Vertreters war die Behörde bereits unter Pultes Vorgängerin Tulsi Gabbard um fast die Hälfte verkleinert worden. Trump wischt hohe Ticketpreise beiseite Als erster amtierender US-Präsident will Donald Trump kommende Woche ein Spiel der NBA-Finals besuchen. Dass Tickets für die Heimspiele der New York Knicks für den Durchschnittsamerikaner kaum erschwinglich sind, stört den Republikaner dabei nicht. Angesprochen darauf, dass das günstigste Ticket für den Madison Square Garden zum Zeitpunkt der Frage 8.000 US-Dollar (rund 6.900 Euro) koste, sagte Trump: "Die können das im Fernsehen anschauen. Das ist halbwegs kostenlos. So läuft es im Leben. Wenn das Team kein großer Erfolg wäre, könnte man einfacher hingehen." Freitag, 5. Juni Richter erklärt Einreisebeschränkungen für rechtswidrig Ein US-Bundesrichter hat Einreisebeschränkungen für insgesamt 39 Staaten für ungültig erklärt. Die Auflagen der Regierung von Präsident Donald Trump seien "rechtswidrig", begründete dies der Richter John McConnell am Freitag. Nach dem Tod einer Nationalgarde-Soldatin bei einem Schusswaffenangriff im November in Washington hatte die Regierung die Einreiseregeln für Afghanistan , Venezuela und zahlreiche weitere Länder verschärft. Seitdem hätten Menschen aus diesen Ländern keine endgültigen Entscheidungen mehr über ihre Asylanträge, Arbeitserlaubnisse, Green Cards oder Einbürgerungen erhalten, betonte der Richter. Sie befänden sich "unbefristet in einem rechtlichen Schwebezustand". Er zitierte eine Erklärung der inzwischen entlassenen Heimatschutzministerin Kristi Noem. Sie schrieb im Dezember im Onlinedienst X, sie habe Präsident Trump "ein vollständiges Einreiseverbot für Bürger jedes verdammten Landes empfohlen, das unsere Nation mit Mördern, Blutsaugern und Sozialschmarotzern überschwemmt hat". Iranische Fußballmannschaft darf in die USA einreisen Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat ihre Visa für die Einreise in die USA erhalten. Das bestätigte ein Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach wurden die Dokumente nur zehn Tage vor dem ersten WM-Spiel des Teams in Los Angeles ausgestellt. Zuvor hatte Irans Botschafter in Mexiko erklärt, dass die Mannschaft noch auf die Genehmigungen warte. Die Visa seien dann über Nacht erteilt worden, berichtete Reuters. Die Einreise des Teams stand wegen des militärischen Konflikts zwischen den USA und dem Iran monatelang auf der Kippe. Erst am Donnerstagabend erhielten alle Mitglieder der Mannschaft ihre Visa für die Einreise nach Mexiko. Der iranische Verband hatte zuvor kurzfristig sein WM-Quartier von Arizona ins mexikanische Tijuana verlegt. Dort wird die Mannschaft am Wochenende erwartet. Von der Grenzstadt aus reist das Team zu seinen Gruppenspielen in Los Angeles und Seattle an. Historisches Gebäude verbannt Trumps Namen "sofort" Das Kennedy Center in Washington verbannt den Namen von US-Präsident Donald Trump aus offiziellen Dokumenten. Mitarbeiter der weltberühmten Kultureinrichtung seien angewiesen, Trumps Namen "sofort" aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen und von Anrufbeantwortern zu entfernen, hieß es in einem am Donnerstag (Ortszeit) versendeten Memo, das mehreren US-Zeitungen vorlag. Bis zum 12. Juni müssten zudem Webseite, Broschüren und Schilder im Innen- und Außenbereich geändert werden. Der Schritt folgt auf eine Gerichtsentscheidung in der vergangenen Woche. Ein Richter ordnete an, dass Trumps Name wieder von der Fassade des Zentrums verschwinden muss. Zudem darf das Zentrum zumindest vorläufig nicht wie von Trump geplant im Sommer für zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden. Trump reagierte höchst verärgert auf das Urteil. Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen "anti-amerikanische Propaganda" in der Kulturwelt angekündigt. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten. Im Dezember wurde das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt. Das führte zu großem Protest, Künstler sagten Auftritte ab. ICE will Statistik zu Todesfällen beschönigen Die US-Einwanderungsagentur ICE ist erneut in die Kritik geraten. Der amtierende Behördenchef David Venturella hatte eine neue Anordnung erlassen, wonach künftig nur Abschiebehäftlinge in die Todesstatistik der Behörde aufgenommen werden sollen, die in ICE-Gewahrsam sterben. Bislang gilt eine Frist von dreißig Tagen nach der Entlassung. Hintergrund sind neue Angaben zu den Todeszahlen. Demnach kamen in den ersten fünf Monaten 18 Menschen in ICE-Gewahrsam ums Leben, im gesamten Vorjahr waren es 30. Schon das war die höchste Zahl an Todesopfern seit zwei Jahrzehnten. Viele der ICE-Opfer sterben bei einer Behandlung in einer Klinik. Sie würden nach der neuen Anordnung nicht mehr in die Statistik aufgenommen. US-Präsident Donald Trump hatte eine entschiedenere Abschiebepolitik durch ICE angeordnet. Die Behörde war nach der Erschießung einer Demonstrantin bei Protesten in Minneapolis landesweit in Kritik geraten. Washington soll Trump-Promenade bekommen Washington soll eine "Trump-Promenade" erhalten. US-Präsident Donald Trump kündigte am Donnerstag im Weißen Haus an, die neue Flaniermeile solle das Denkmal für den früheren Präsidenten Abraham Lincoln mit dem nahegelegenen Potomac-Fluss verbinden. "Sie wollen es die Trump-Promenade nennen", sagte der 79-Jährige. "Ich weiß nicht, ob ich das will, aber es wird wunderschön werden", fügte er hinzu. Kommission hat Fragen zu Trumps Triumphbogen Die Nationale Hauptstadtplanungskommission will weitere Einzelheiten zu Präsident Donald Trumps Vorschlag für einen Triumphbogen in Washington, D.C. Die Kommission beschloss am Donnerstag, zusätzliche Informationen über die Auswirkungen des geplanten Bauwerks auf die Flugsicherung und den Verkehr in der Umgebung zwischen dem Lincoln Memorial und dem Arlington National Cemetery einzuholen. In den öffentlichen Stellungnahmen wurden vor allem Bedenken hinsichtlich der Größe des Bauwerks und seiner Auswirkungen auf die Skyline geäußert. Ein Kritiker bezeichnete es als "Eitelkeitsprojekt". Der Bogen soll Inschriften und eine öffentliche Aussichtsplattform aufweisen. Trump behauptet, er könne durch private Spenden finanziert werden. USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Die USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel und Familienmitglieder. Laut US-Finanzministerium wurde der 66-Jährige auf eine zentrale Sanktionsliste gesetzt, wodurch etwa Vermögenswerte eingefroren werden können und von US-Seite keine Geschäftsbeziehungen bestehen dürfen. Auch die Ehefrau von Díaz-Canel, Lis Cuesta Peraza, sowie sein Stiefsohn Manuel Anido Cuesta, wurden mit Sanktionen belegt. Von den Maßnahmen betroffen sind ebenfalls ein Sohn, Alejandro Castro, und ein Enkel, Raúl Alejandro Castro, des 95-jährigen Ex-Präsidenten Raúl Castro , eine mächtige Figur hinter den Kulissen in dem sozialistischen Karibikstaat. Donnerstag, 4. Juni Bislang 207 Tote bei US-Aktionen in der Karibik und im Pazifik Bei den wiederholten US-amerikanischen Angriffen auf mutmaßliche Drogenschmuggler-Boote in der Karibik und im Pazifik sind nach US-Militärangaben seit Herbst insgesamt 207 Menschen gestorben. Das zuständige US-Regionalkommando Southcom teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass es mit Stand Donnerstag 63 Attacken gegeben habe, bei denen 64 Boote zerstört worden seien. Zu den 207 Toten hieß es: 190 mutmaßliche Drogenschmuggler seien während der Schläge gestorben. Zudem habe man bei anschließenden Suchaktionen zwei Leichen aus dem Wasser geborgen und die Suche nach 15 weiteren mutmaßlichen Schmugglern nach gewisser Zeit eingestellt. Trump investiert 700 Millionen Dollar in Kohlekraftwerke "Schöne, saubere Kohle": Unter diesem Motto hat US-Präsident Donald Trump Investitionen von 700 Millionen Dollar (rund 603 Millionen Euro) für die Kohleindustrie angekündigt. Damit sollen Kraftwerke in den USA modernisiert, Bergwerke ausgebaut und ein für Exporte bestimmter Containerhafen nördlich von San Francisco errichtet werden. Mit dem Geld sollen nach Trumps Angaben zwei Kohlekraftwerke neu gebaut werden. Weitere Mittel sollen in den Erhalt von gut einem Dutzend bestehenden Anlagen und 42 Kohleminen fließen. Dies sichere "mehr als 14.000 Arbeitsplätze", sagte der Präsident. Die meisten Anlagen befinden sich in Bundesstaaten, in denen Trump bei der Präsidentschaftswahl 2024 Mehrheiten erzielt hatte. Hier lesen Sie mehr. Bericht: USA liefern keine Tomahawks – wegen Russland Die USA verweigern Deutschland die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern offenbar aus Furcht vor einer möglichen Reaktion Russlands. Das berichtet das Magazin "Politico" unter Berufung auf europäische und US-Beamte. Demnach fürchtet Washington, dass Russland eine Lieferung der Tomahawk-Marschflugkörpern als Eskalation betrachten könnte. Eine Abmachung aus dem Jahr 2024 hatte eigentlich vorgesehen, dass die USA von 2026 an in Deutschland wieder Mittelstreckenwaffen mit konventionellen Sprengköpfen stationieren, die weit bis nach Russland reichen. Darunter sollten Tomahawk-Marschflugkörper mit einer Reichweite von bis zu 2.500 Kilometern sein, Raketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Hyperschallwaffen. Zuletzt hatten sich allerdings Hinweise verdichtet, dass sich die Trump-Administration nicht an die von der Vorgängerregierung getroffene Absprache halten will. Vorausgegangen war ein verbaler Schlagabtausch zwischen Kanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump. Die Rückschläge sind nicht zu übersehen: Trump geht auf Tauchstation Im Nahen Osten fliegen die Raketen, die Ölpreise steigen, die Märkte reagieren nervös und selbst in der eigenen Partei rebellieren nun einige. Es läuft nicht gut für Donald Trump – und das wird für ihn zunehmend zum Problem. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Prostata-Medikament für Trump wirft Fragen auf US-Präsident Donald Trump hat über Jahre das Medikament Finasterid eingenommen. Das Mittel wird häufig gegen erblich bedingten Haarausfall verschrieben, kann aber auch bei bestimmten Prostata-Erkrankungen zum Einsatz kommen. Trumps Ärzte betonten in der Vergangenheit, er habe es ausschließlich zur Vorbeugung von Haarausfall erhalten. In aktuellen Gesundheitsberichten des Weißen Hauses taucht das Medikament jedoch nicht mehr auf. Auf Nachfrage der "Washington Post" wollte das Weiße Haus nicht sagen, ob Trump Finasterid weiterhin einnimmt. Die Regierung argumentiert, sie sei nicht verpflichtet, sämtliche Medikamente des Präsidenten offenzulegen. Für Mediziner und Medizinethiker zeigt der Fall ein Transparenzproblem im Weißen Haus. Dabei geht es nicht nur um das Haarwuchsmittel, sondern um die Frage, wie vollständig die Öffentlichkeit über den Gesundheitszustand des Präsidenten informiert wird. "Das wirft erhebliche Fragen auf, was möglicherweise noch zurückgehalten wird", sagte der Medizinethiker Robert Klitzman der "Washington Post". Trump will Vertrauten zum Generalstaatsanwalt machen Präsident Donald Trump hat am Mittwoch erklärt, er werde Todd Blanche zum Justizminister ernennen und damit seinen ehemaligen persönlichen Anwalt berufen. Trump sagte bei einem Abendessen im Weißen Haus, dass er plane, Blanche am Donnerstag offiziell zu nominieren, wie aus einem Video der Veranstaltung hervorgeht, das ein Mitarbeiter des Weißen Hauses in den sozialen Medien gepostet hat. "Wir werden ihn zum ständigen Justizminister ernennen", sagte Trump bei der Veranstaltung im Rosengarten. Bislang hat Blanche das Amt nur kommissarisch inne. Musk gibt Preis für SpaceX-Aktie bekannt Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will bei ihrem Rekord-Börsengang rund 75 Milliarden Dollar einnehmen. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar strebt das verlustreiche Unternehmen aus dem Stand eine Gesamtbewertung von nahezu 1,8 Billionen Dollar an. Die Zahlen aus dem aktualisierten Börsenprospekt entsprechen den Werten, die zuvor in Medienberichten genannt wurden. Tech-Milliardär und Firmenchef Musk soll mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 80 Prozent auch nach dem Börsengang die volle Kontrolle über SpaceX behalten. Basis dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten. Beim bisher größten Börsengang nahm die saudi-arabische Ölfirma Aramco im Jahr 2019 gut 29 Milliarden Dollar ein. Mittwoch, 3. Juni Repräsentantenhaus stimmt gegen Fortführung des Iran-Einsatzes Das US-Repräsentantenhaus hat sich gegen eine Fortführung des Krieges gegen den Iran unter Präsident Donald Trump ausgesprochen. Die von den Republikanern dominierte Kongresskammer verabschiedete am Mittwoch (Ortszeit) eine Resolution zur Begrenzung der präsidialen Kriegsvollmachten mit 215 zu 208 Stimmen. Dabei stimmten vier Republikaner gemeinsam mit den Demokraten für die Maßnahme. Die Vorlage fordert Trump auf, die US-Truppen aus dem Iran abzuziehen, sofern der Kongress nicht offiziell den Krieg erklärt oder einen Militäreinsatz genehmigt. Das Votum gilt jedoch als symbolisch: Die Resolution müsste auch den Senat passieren, und es bräuchte Zweidrittelmehrheiten in beiden Kammern, um ein Veto des Präsidenten zu überstimmen. Zudem ist umstritten, ob solche Resolutionen überhaupt verfassungsgemäß sind. Die Abstimmung spiegelt das wachsende Unbehagen über den Konflikt wider, der am 28. Februar mit gemeinsamen amerikanisch-israelischen Luftangriffen auf den Iran begann. Die US-Regierung rechtfertigt den Krieg mit der nationalen Sicherheit und der Notwendigkeit, den Iran am Bau einer Atomwaffe zu hindern. Die Demokraten werfen Trump dagegen vor, das Land ohne klare Strategie in den Konflikt geführt zu haben. Sie verweisen zudem auf die stark gestiegenen Preise für Benzin und Lebensmittel, die sie zu einem zentralen Thema für die Kongresswahlen im November machen wollen. Die Verabschiedung der Resolution sei ein Wendepunkt, erklärte der demokratische Abgeordnete Gregory Meeks. Immer mehr Republikaner hörten auf ihre Wähler, die keinen weiteren endlosen Krieg im Nahen Osten wollten. US-Sanktionen: Kuba setzt Visa-Zahlungen aus Kuba setzt wegen US-Sanktionen ab dem 6. Juni Transaktionen mit den Kreditkarten von Visa und Mastercard aus. Eine ausländische Bank, die bisher die Zahlungen abgewickelt habe, habe ihre Geschäftstätigkeit eingeschränkt, teilte die Zentralbank des Karibikstaates am Mittwoch mit. Hintergrund sei ein am 1. Mai erlassenes Dekret der US-Regierung, das die Sanktionen für den Handel mit Kuba massiv ausweite. Die Notenbank erklärte: "Infolge dieser Entscheidung ist Kuba nicht in der Lage, Einnahmen aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen über international anerkannte Karten wie Visa und Mastercard zu erzielen." Trump-Kandidat verliert bei Vorwahlen Ein von US-Präsident Donald Trump unterstützter Kandidat hat die republikanische Vorwahl für das Gouverneursamt im Bundesstaat Iowa verloren. Nach ersten offiziellen Ergebnissen unterlag der Kongressabgeordnete Randy Feenstra bei der Abstimmung am Dienstag dem Geschäftsmann Zach Lahn mit weniger als einem Prozentpunkt Rückstand. Trump hatte Feenstra wenige Tage vor der Wahl seine "vollständige und uneingeschränkte Unterstützung" ausgesprochen. Vor Feenstras Niederlage hatte sich der US-Präsident noch damit gebrüstet, dass alle von ihm unterstützten Kandidaten in diesem Jahr bislang erfolgreich gewesen seien. Insgesamt gelten die diesjährigen Vorwahlen bislang dennoch als Beleg für Trumps weiterhin starke Kontrolle über die Republikanische Partei. Der Präsident betreibt seit Beginn der Vorwahlsaison eine Kampagne gegen Parteikollegen, die er als nicht loyal genug betrachtet. Oberstes US-Gericht billigt Wahlkreisreform in Alabama Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Verbot eines umstrittenen Neuzuschnitts von Wahlkreisen im Bundesstaat Alabama vorläufig aufgehoben und den Republikanern damit einen Erfolg beschert. In vorheriger Instanz war der Partei von Präsident Donald Trump untersagt worden, einen Wahlkreisplan aus dem Jahr 2023 wieder einzuführen, der nach Überzeugung eines Bundesgerichts schwarze Wähler diskriminiert hätte. Diese Entscheidung kippte das oberste US-Gericht nun. Das Urteil könnte Trumps Republikanern helfen, bei den Zwischenwahlen im November ihre knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus zu verteidigen. Bei den sogenannten Midterms wird am 3. November ein Teil des Senats und das komplette Repräsentantenhaus neu gewählt. Wegen der knappen Mehrheitsverhältnisse in beiden Parlamentskammern könnte jedes einzelne Mandat darüber entscheiden, wer am Ende die Macht im Kongress hat. Deshalb wird um den Zuschnitt der Wahlkreise gerungen. Auch vor Gericht. In vielen Bundesstaaten befassen sich Gerichte aktuell mit dem Neuzuschnitt von Wahlkreisen. In Texas, Florida, Oklahoma, Tennessee, North Carolina und Ohio wurden die Grenzen entweder bereits neu gezogen oder es gibt Pläne dafür. Die Demokraten zogen in Kalifornien und Virginia nach, stehen insgesamt aber schlechter da. Streit um Rückzahlung unrechtmäßiger Zölle: US-Regierung geht in Berufung Im Streit um die von US-Präsident Donald Trump unrechtmäßig verhängten Sonderzölle gegen andere Länder zieht die Regierung erneut vor Gericht. Sie legte am Dienstag Berufung gegen einen Richterspruch ein, wonach die durch die Zölle eingenommenen Gelder zurückgezahlt werden müssen. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, welche die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte. Konkret geht es um Zoll-Einnahmen in Höhe von rund 166 Milliarden Dollar (143 Milliarden Euro), die eigentlich zurückgezahlt werden müssen. Betroffen sind nach Schätzungen der US-Zollbehörde rund 330.000 Unternehmen. Das Oberste Gericht der USA hatte im Februar einen Großteil der von Trump verhängten Sonderzölle gegen weltweite Handelspartner für unrechtmäßig erklärt. Ein Richter des US-Gerichts für Internationalen Handel entschied später, dass die deshalb von Importeuren gezahlten Abgaben zurückerstattet werden müssten. Gegen diese Entscheidung legte die US-Regierung nun Berufung ein. Dienstag, 2. Juni Nach Schüssen: Trump will erneut zu Presse-Dinner kommen US-Präsident Donald Trump will zum Nachholtermin des wegen Schüssen abgebrochenen Gala-Dinners der US-Hauptstadtpresse kommen. Er habe zugesagt, am 24. Juli dort eine Rede zu halten, kündigte der Republikaner auf der Plattform Truth Social an. Ende April hatte ein bewaffneter 31-Jähriger in dem Hotel, in dem das Abendessen in Anwesenheit des US-Präsidenten abgehalten wurde, eine Sicherheitsschleuse gestürmt –er erreichte den Ballsaal aber nicht. Es fielen jedoch Schüsse. Ein Beamter der Sicherheitsbehörden wurde getroffen, seine Schutzweste verhinderte schwerere Verletzungen. Die US-Regierung wurde in Sicherheit gebracht und das Dinner abgebrochen. Danach entbrannte auch eine Debatte um die Sicherheit am Veranstaltungsort. Ausrichtungsort ist dieses Mal nach Trumps Angaben ein anderes Hotel in der US-Hauptstadt. Es handele sich um das Waldorf Astoria, das wenige Straßen vom Weißen Haus entfernt liegt. US-Sanktionen vertreiben Hotelketten aus Kuba Nach der Androhung von Sanktionen durch die US-Regierung verliert der mächtige kubanische Militärkonzern Gaesa internationale Geschäftspartner in der Hotelbranche auf der Karibikinsel. Die sozialistische Regierung Kubas bezeichnete die US-Maßnahmen als die bisher "größte, übermäßigste und gefährlichste Eskalation" der Spannungen mit Washington. Hotelketten wie Iberostar aus Spanien, Royalton aus Kanada (früher Blue Diamond) und Archipelago International aus Indonesien haben Medienberichten zufolge begonnen, sich teilweise aus Kuba zurückzuziehen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Mai neue Sanktionen gegen Gaesa verhängt. Ziel sei es, der kommunistischen Militärführung und den Eliten des Landes den Zugang zu Vermögenswerten zu entziehen. Auch ausländischen Banken und Unternehmen drohen ab dem 5. Juni Sanktionen, falls sie weiterhin mit dem Konzern zusammenarbeiten. Schätzungen zufolge kontrolliert Gaesa mindestens 40 Prozent der kubanischen Wirtschaft in verschiedenen Bereichen. Hollywood-Star Richard Gere bezeichnet Trump als "Irren" Hollywoodstar Richard Gere hat US-Präsident Donald Trump als "Irren" bezeichnet. "Wir leben im dunkelsten Moment, den ich auf diesem Planeten je erlebt habe", sagte der 76-Jährige am Dienstag bei einer Preisverleihung in Oslo. "Am ersten Tag hat dieser Typ fast alles demontiert, was an der US-Regierung und am US-Volk gut war", fügte Gere vor hunderten Zuhörern an. Lesen Sie hier mehr dazu. "Kampfhund": Trump ernennt neuen Geheimdienstkoordinator US-Präsident Donald Trump hat William J. Pulte zum kommissarischen Koordinator der Geheimdienste in den USA ernannt. Die bisherige Verantwortliche Tulsi Gabbard war Ende Mai von ihrem Posten zurückgetreten . Seine Ernennung gilt zum 30. Juni. Im vergangenen Jahr hatte Trump Pulte bereits zum Direktor der US-Behörde Federal Housing Finance Agency ernannt. Damit sitzt er auch den staatlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac vor. Diese Positionen soll er auch während seiner Arbeit bei den Geheimdiensten fortführen, teilte Trump mit. Pultes Vermögen soll mehr als 100 Millionen US-Dollar betragen. Pulte verfüge über umfassende Erfahrung im "Umgang mit den sensibelsten Angelegenheiten Amerikas, der Sicherheit und Stabilität", betonte Trump. Einige US-Medien bezeichnen Pulte als "Kampfhund" des Präsidenten. Er ist bekannt dafür, Trumps politische Gegner öffentlich anzugreifen. Er hatte unter anderem die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James des Betrugs mit Hypothekenanträgen beschuldigt, nachdem sie gegen Trump ermittelt hatte. Ältere Nachrichten zur Politik in den USA lesen Sie hier.


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