Handball-Champions-League: Füchse verlieren Viertelfinal-Hinspiel knapp in Veszprém
Die Füchse liegen in Veszprém 50 Minuten lang in Führung – zeitweise mit fünf Toren. Doch in der Schlussphase geben sie das Spiel noch aus der Hand. Dennoch haben sie weiter Chancen auf das Final4.
Die Handballer der Füchse Berlin haben im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League eine gute Ausgangsposition verschenkt. Obwohl die Berliner lange Zeit führten, unterlagen sie am Donnerstagabend beim ungarischen Meister Veszprém HC mit 34:35 (20:17). Beste Berliner Werfer waren Welthandballer Mathias Gidsel (13 Tore) und Lasse Andersson (8).
Der deutsche Meister war von Beginn an hellwach und kam vor allem in der Offensive gleich in den Spielfluss. Mit viel Tempo ließen die Füchse den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen. Die sonst so starke Abwehr der Ungarn fand kaum Lösungen. Zudem war Keeper Dejan Milosavljev mit einigen Paraden zur Stelle. Nach rund sechs Minuten führten die Füchse schon 6:3.
Erste Veszprém-Führung erst acht Minuten vor Ende
Als dann auch die Berliner einige Chancen liegenließen, konnten die Gastgeber in der 20. Minute zum 13:13 ausgleichen. Die Füchse zeigten sich aber wenig beeindruckt und schlugen sofort wieder mit einem 4:0-Lauf zurück. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Füchse zunächst souverän.
Nach knapp 40 Minuten war der Vorsprung auf fünf Tore angewachsen (25:20). Doch anschließend scheiterten die Berliner immer wieder an Veszprém-Keeper Mikael Appelgren. Acht Minuten vor Schluss gerieten sie erstmalig überhaupt in Rückstand (29:30). Der verwandelte Siebenmeter von Tim Freihöfer sieben Sekunden vor Ende zum 34:35 lässt aber noch alle Chancen für das Rückspiel in Berlin offen.