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Iran-Krieg aktuell: US-Militär fängt iranisches Schiff ab

Die geplanten Iran-Gespräche scheitern. Trump pfeift seine Unterhändler zurück. Der Bundestags-Vize ist zu Gesprächen in Saudi-Arabien. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 26. April Palästinenser: Vier Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen Bei Angriffen des israelischen Militärs im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Mensch sei bei einem Luftangriff in der Nähe des Dorfes Al-Mughraka ums Leben gekommen, teilten örtliche Rettungskräfte am Sonntag mit. Zwei weitere Menschen seien durch israelischem Beschuss mit Schusswaffen und Panzern in der Nähe von Gaza-Stadt umgekommen. In Chan Junis im Süden hätten israelische Soldaten eine 40-jährige Frau erschossen. Das israelische Militär erklärte, es habe keine Kenntnis von einem Angriff in Chan Junis zum Zeitpunkt des gemeldeten Vorfalls. Die anderen Angriffe würden untersucht. Weiter teilte das Militär mit, es habe seit Freitag mehrere Kämpfer der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen angegriffen und getötet. Die Gewalt in dem Küstengebiet hält trotz einer im Oktober 2024 vereinbarten Waffenruhe an. Fast täglich kommt es zu israelischen Angriffen auf Palästinenser. Israel und die mit dem Iran verbündete Hamas werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Seit Inkrafttreten der Waffenruhe wurden nach Angaben lokaler Rettungskräfte mindestens 800 Palästinenser getötet, zugleich wurden dem israelischen Militär zufolge vier Soldaten von palästinensischen Extremisten getötet. Nouripour zu Gespräch über Iran-Krieg in Saudi-Arabien Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) ist zu Gesprächen über die Folgen des Iran-Krieges und mögliche Wege aus der Krise nach Saudi-Arabien geflogen. Wie ein Mitarbeiter sagte, landete er in der Hauptstadt Riad, wo ihn unter anderem der saudische Außenminister Adel al-Jubair empfangen will. Geplant sei zudem ein Treffen mit dem Vorsitzenden des jemenitischen Präsidialrats, Raschad al-Alimi, teilte Nouripours Büro mit. Im Mittelpunkt stehe dabei der Austausch über den Konflikt mit den Huthi-Rebellen. Den Angaben zufolge wird der Bundestagsvizepräsident auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besuchen. In Abu Dhabi sei neben anderen Terminen auch ein Austausch mit dem Industrieminister, Sultan Ahmed Al Jaber, geplant. US-Militär fängt iranisches Schiff ab Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen mit Sanktionen belegten Frachter der iranischen "Schattenflotte" abgefangen. Das Schiff sei im Arabischen Meer von einem Helikopter des Zerstörers "USS Pinckney" gestoppt worden und werde zurück in Richtung Iran eskortiert, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Das abgefangene Schiff, die "M/V Sedan", gehört demnach zu den 19 Frachtern, die am Freitag mit Sanktionen des US-Finanzministeriums belegt wurden. Die Sanktionen zielen auf die sogenannte Schattenflotte des Iran ab, die nach US-Angaben von zentraler Bedeutung für Teherans Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport ist. Samstag, 25. April Israel befiehlt massive Angriffe auf Hisbollah Die israelische Regierung hat das Militär angewiesen, Ziele der radikal-islamischen Hisbollah-Terrororganisation im Libanon massiv anzugreifen. Weitere Details sind in einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht genannt worden. Zuvor sind nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur vier Menschen bei israelischen Angriffen im Südlibanon getötet worden. Die israelische Armee hat ihrerseits Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel gemeldet. Die anhaltenden Gefechte haben die Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien auf die Probe gestellt. Iranischer Außenminister will erneut nach Pakistan Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird einem Medienbericht zufolge nach seinem Aufenthalt im Oman voraussichtlich erneut das Vermittlerland Pakistan besuchen. Danach werde er nach Russland weiterreisen, meldet die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Trump sagt Gespräche in Pakistan ab Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner , Schwiegersohn von US-Präsident Trump, werden nicht zu neuen Verhandlungen mit dem Iran nach Pakistan fliegen. Das sagte Trump dem TV-Sender Fox News. Er habe den beiden Unterhändlern gesagt: "Ihr werdet nicht wieder 18 Stunden fliegen, um nur herumzusitzen." Zuvor war der iranische Außenminister Abbas Araghtschi aus Pakistans Hauptstadt Islamabad abgereist. Lesen Sie hier mehr über die Absage der Iran-Gespräche. Iranischer Außenminister reist aus Pakistan ab Der iranische Außenminister hat Pakistan wieder verlassen. Abbas Araghtschi sei am Samstagabend (Ortszeit) nach ganztägigen Verhandlungen mit seiner Delegation abgereist, teilten pakistanische Beamte der Nachrichtenagentur AP mit. Offenbar kommt es nun nicht zu einer Gesprächsrunde mit Donald Trumps Sondergesandten Steve Witkoff und seinem Schwiegersohn Jared Kushner, die sich noch auf dem Weg nach Islamabad befinden. Zuvor hatte sich Araghtschi in Islamabad mit Premierminister Shehbaz Sharif und dem mächtigen Armeechef Feldmarschall Asim Munir getroffen und "die grundsätzlichen Positionen" des Iran erläutert, hieß es in einer Erklärung auf dem offiziellen Telegram-Kanal des Ministers. Vor ihrer Abreise hat die Delegation den pakistanischen Vermittlern ihre offizielle Liste mit Forderungen zur Beendigung des US-israelischen Krieges übergeben, berichtete "Al Jazeera". Ein iranischer Diplomat in Islamabad sagte der Nachrichtenagentur Reuters zu den Vorbehalten Teherans gegenüber den US-Positionen: "Grundsätzlich wird die iranische Seite keine Maximalforderungen akzeptieren." Iranischer Präsident ruft Bevölkerung zum Stromsparen auf Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Bevölkerung angesichts massiver Versorgungsengpässe zum Stromsparen aufgerufen. Laut der Nachrichtenagentur Mehr sagte Peseschkian, der Konsum müsse eingeschränkt werden. "Zu Hause sollten statt zehn Lampen nur zwei eingeschaltet sein – was spricht dagegen?" Peseschkian begründete die Krise primär mit militärischen Angriffen der USA und Israels auf die nationale Infrastruktur sowie einer "Belagerung". Damit bezieht er sich auf die US-Blockade iranischer Häfen. Eine unabhängige Schadensbilanz zu den behaupteten Treffern an Energieanlagen liegt jedoch bisher nicht vor. Fachleute der Internationalen Energieagentur (IEA) und unabhängige Analysten weisen darauf hin, dass die Ursachen der Krise vielschichtig sind. Demnach gelten seit Jahren eine marode Infrastruktur, staatlich subventionierte Niedrigpreise und gravierende Managementfehler als Haupttreiber des Energiemangels. Iran prahlt mit Raketenreserven Der Iran verfügt nach Darstellung des Verteidigungsministeriums weiterhin über einen erheblichen Teil seiner Raketenkapazitäten, die im bisherigen Konfliktverlauf mit den USA und Israel nicht zum Einsatz kamen. Wie Ministeriumssprecher, General Resa Talaie-Nik, laut der Nachrichtenagentur Tasnim weiter erklärte, setzt die heimische Rüstungsindustrie ihre Arbeit trotz der Schäden an einigen Produktionszentren sowohl sichtbar als auch unsichtbar fort. Die Produktionslinien seien über das Land verteilt. Demnach arbeiten rund 900 Unternehmen mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammen. Talaie-Nik gab an, dass der Iran derzeit mehr als 1.000 Waffentypen, darunter Raketen, Drohnen und militärische Ausrüstungen, im Land herstellt. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich. Auch die Größe der tatsächlich noch einsatzfähigen Raketen- und Drohnenbestände ist ebenso unklar wie die aktuelle Produktionsrate in der Rüstungsindustrie. Minenjagdboot wird binnen Tagen ins Mittelmeer verlegt Das Minenjagdboot "Fulda" der Deutschen Marine soll samt Besatzung in den kommenden Tagen ins Mittelmeer verlegt werden. "Damit erfolgt eine Vorausstationierung für eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einem multinationalen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus", teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums auf Anfrage mit. Durch diesen Schritt werde Zeit gespart, um die Fähigkeiten der "Fulda" schnell in den Einsatz zu bringen, sobald die durch die Bundesregierung dafür bestimmten Voraussetzungen erfüllt seien. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte zuvor der "Rheinischen Post" gesagt: "Wir werden einen Minensucher ins Mittelmeer verlegen und ihm ein Führungs- und Versorgungsschiff zur Seite stellen." Pistorius betonte gegenüber der Zeitung, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnerte er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei. Mit Blick auf die Rechtsgrundlage für einen solchen Einsatz nannte Pistorius es eine "angemessene und denkbare Option", das EU-Mandat für die Marinemission "Aspides" im Roten Meer zu erweitern. "Ein UN-Mandat wäre sicher besser, ist aber im Augenblick nicht wahrscheinlich." Deutschland ist regelmäßig mit einem Minenjagdboot beziehungsweise einem Führungs- und Versorgungsschiff im Minenabwehrverband 1 der Nato vertreten, der hauptsächlich vor den Küsten Nordeuropas unterwegs ist. Die übliche Besatzungsstärke eines Minenjagdbootes liegt zwischen 40 und 45 Personen. Insider: Iran hat seine Positionen an USA übermittelt Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Insidern zufolge dem Vermittler Pakistan in Islamabad die Forderungen der Teheraner Führung übermittelt. Dabei habe er auch iranische Vorbehalte gegen Forderungen der USA angebracht, sagt ein an den Gesprächen beteiligter pakistanischer Insider am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Araghtschi war am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen, wo bereits vor zwei Wochen eine erste Verhandlungsrunde über ein Kriegsende stattgefunden hat. Iranischen Angaben zufolge ist aber diesmal kein direktes Treffen mit US-Vertretern geplant. Für die US-Regierung sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump , Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstag nach Islamabad reisen. Erste Auslandsflüge starten wieder in Teheran Der internationale Flughafen in Teheran hat Auslandsflüge wieder aufgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna und der Staatssender Irib bestätigten den Abflug der ersten Maschinen vom Imam-Khomeini-Flughafen nach Istanbul (Türkei), Maskat (Oman) und Medina (Saudi-Arabien). Insbesondere die Verbindung nach Medina ermöglicht gläubigen Muslimen wieder die Pilgerreise in die heilige Stadt Mekka . Zuvor war der iranische Luftraum für den zivilen internationalen Verkehr faktisch gesperrt, nachdem am 28. Februar direkte militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran ausgebrochen waren. Westliche Fluggesellschaften umflogen die Region seitdem weiträumig. Die Wiedereröffnung folgt nun auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, die am 8. April 2026 unter Vermittlung Pakistans vereinbart wurde. Bereits am 20. April gab die iranische Luftfahrtbehörde den Flughafen in Maschhad im Nordosten des Landes für internationale Verbindungen frei. Dies sollte das Drehkreuz in Teheran entlasten. Trotz der Öffnung meiden europäische Fluggesellschaften wie die Lufthansa Group den iranischen Luftraum weiterhin. Als Gründe werden die instabile Lage im Nahen Osten und eine erhöhte Gefährdung der zivilen Luftfahrt angegeben. Außenminister des Iran beginnt Krisendiplomatie in Pakistan Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Konflikts mit den USA aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araghtschi in Islamabad mit dem pakistanischen Verteidigungsminister, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt. Im weiteren Verlauf werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ebenfalls zu Gesprächen in Pakistan erwartet. Laut dem iranischen Außenamtssprecher Ismail Baghaei ist bislang jedoch kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant. Trotz Waffenruhe: Sechs Tote bei israelischen Luftangriffen Trotz der Verlängerung der Feuerpause sind bei israelischen Angriffen im Libanon am Freitag nach libanesischen Angaben sechs Menschen getötet worden. Zwei weitere Menschen seien bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Die israelische Armee hatte zuvor erklärt, sie habe sechs Hisbollah-Kämpfer bei einem Feuergefecht im südlibanesischen Dorf Bint Dschbeil getötet. "Die Luftangriffe des israelischen Feindes auf den Südlibanon heute, am 24. April, führten zum Märtyrertod von sechs Bürgern und zur Verwundung von zwei weiteren", erklärte das Ministerium in einer Stellungnahme. Den Angaben zufolge wurden zwei der Menschen in Wadi al-Hudschair getötet, zwei weitere in Tulin und je einer in Srifa und Jater – alle Orte liegen im Südlibanon. Ob die vom libanesischen Gesundheitsministerium gemeldeten Toten in Verbindung mit den von der israelischen Armee gemeldeten tödlichen Angriffen standen, war zunächst nicht klar. Seit Beginn des Krieges im Libanon am 2. März 2026 sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 2.491 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Freitag, 24. April USA wollen "Lebensader des Iran" treffen Die US-Regierung will den wirtschaftlichen Druck auf den Iran mit weiteren Sanktionen erhöhen. Das US-Finanzministerium belegte die chinesische Ölraffinerie Hengli wegen ihrer umfassenden Geschäfte mit Teheran mit Sanktionen, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums hieß. "Unabhängige Raffinerien mit Sitz in China spielen weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der iranischen Ölwirtschaft, und Hengli ist einer der größten Abnehmer von Rohöl und anderen Erdölprodukten aus dem Iran", teilte das Ministerium mit. Hengli habe iranisches Erdöl im Wert von mehreren Milliarden Dollar gekauft. Es handele sich um die zweitgrößte derartige Raffinerie in ganz China. Zusätzlich verhängte das Ministerium Sanktionen gegen etwa 40 Reedereien und Schiffe, die laut Mitteilung als Teil der iranischen Schattenflotte operieren. Sie stellen demnach eine "finanzielle Lebensader" für die Führung in Teheran dar. Die Sanktionen sehen vor, dass Vermögenswerte eingefroren werden und es US-Bürgern untersagt ist, mit den betroffenen Firmen Geschäfte zu machen. Witkoff und Kushner reisen für Iran-Gespräche nach Pakistan Im Bemühen um eine Beendigung des Iran-Krieges reisen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, nach Pakistan zu Verhandlungen mit Vertretern Teherans. Beide fliegen am Samstagmorgen (Ortszeit Washington) ab, wie US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte. Ihr zufolge bat Teheran um die Gespräche. Laut dem Sender CNN und dem Nachrichtenportal "Axios" sollen sich die beiden US-Vertreter mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Dieser hatte zuvor mit pakistanischen Vermittlern telefoniert und dabei über "regionale Entwicklungen und Themen in Verbindung mit der Waffenruhe" gesprochen. CNN zufolge reist US-Vizepräsident JD Vance nicht nach Pakistan, da der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf nicht an den Gesprächen teilnehme. Ghalibaf werde im Weißen Haus als Spitze der iranischen Delegation und damit als Pendant von Vance angesehen, hieß es. Israel meldet Drohnenbeschuss der Hisbollah Trotz der Verlängerung der Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah bleibt die Lage unruhig. Israels Armee meldete am Nachmittag einen Drohnenangriff der vom Iran unterstützten Miliz auf Israel. Das Fluggerät sei abgeschossen worden, ehe es Israel erreicht habe. In mehreren Gegenden im Norden des Landes wurden dennoch Warnsirenen ausgelöst. Mit Sprengstoff beladene Drohnen der Hisbollah seien zudem in der Nähe eines israelischen Soldaten im Südlibanon detoniert, teilte Israels Armee weiter mit. Es habe keine Verletzten in den Reihen des israelischen Militärs gegeben. Israels Armee sprach von einem "eklatanten Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung". Auch die Hisbollah warf Israel erneut vor, das Abkommen verletzt zu haben. Israels Armee forderte derweil die Einwohner des südlibanesischen Orts Deir Amas, von wo aus die Hisbollah Geschosse abgefeuert habe, zur Flucht auf. Für das Gebiet hatte das israelische Militär bereits während des Krieges einen Fluchtaufruf veröffentlicht. Zuletzt waren einige Einwohner dorthin zurückgekehrt. Libanesische Sicherheitskreise bestätigten am Nachmittag einen israelischen Luftangriff dort. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Ältere Nachrichten zum Krieg in Nahost lesen Sie hier .



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