Moderator hilft: Wüst kann auf Wolfram Kons als Babysitter zählen
Aus dem Kinderwagen-Alter sind seine Söhne längst raus. Aber für den Ministerpräsidenten hat Wolfram Kons einen Tourvorschlag in seiner Wahlheimat Neuss. Er soll dann auch den Babysitter spielen.
Wolfram Kons ist Journalist und Fernsehmoderator - bald hat er aber womöglich einen neuen Job: Babysitter. Bei der Eröffnung der Landesgartenschau in Neuss erklärte sich der 61-Jährige dazu bereit, auf den Nachwuchs von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst aufzupassen.
"Also wenn ich als erfahrener Vater jemandem helfen kann, kann man mich rund um die Uhr anrufen", sagte Kons der Deutschen Presse-Agentur im Anschluss an die Eröffnungsfeier. "Ich habe ja auch zwei Jungs im Alter von 11 und 13. Da lernt man jeden Tag was dazu. Und das Wissen gebe ich gerne weiter."
Zuvor hatte Kons Wüst bei dessen Ankündigung auf der Bühne vorgeschlagen, "mit dem Kinderwagen hier mal so lang zu schieben" auf dem schönen neuen Areal der Landesgartenschau in Neuss. Für Wüst habe er den Übersichtsplan über das Spannendste, was Nordrhein-Westfalen momentan zu bieten habe.
Wüst griff den Vorschlag auf der Bühne angekommen sofort auf. "Aber wenn ich komme und brauche noch einen Babysitter für die Kleine", sagte er und fügte hinzu: "Dann nehm ich Dich mit". Kons Zusage sei ganz wertvoll. "Ich habe das immer nicht verstanden, wenn die Leute gesagt haben: Zweites Kind ist mehr als eins plus eins. Jetzt habe ich es aber verstanden", erklärte Wüst.