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Die ersten Blut-Transfusionen der Welt waren äußerst ungewöhnlich — und hochgefährlich

Blutspenden können Leben retten. Sei es bei Unfallopfern, die zu viel Blut verloren haben, bei Patienten, die mit einer Chemotherapie gegen den Krebs ankämpfen wollen, oder auch bei Müttern, bei denen es bei der Geburt des Kindes zu Komplikationen kommt. Heutzutage können Ärzte auf Blutkonserven von Blutspenden zurückgreifen. Doch das war nicht immer so. Tatsächlich wirken die ersten Bluttransfusionen, bei denen ein Mensch Empfänger war, aus heutiger Sicht — milde ausgedrückt — recht ungewöhnlich.

Bluttransfusionen von Lamm zum Menschen

Statt von einem Menschen zum anderen Blut zu übertragen, setzte der französische Arzt Jean-Baptiste Denis 1667 gemeinsam mit Paul Emmerez auf ein Lamm. „Das ist wahrscheinlich schief gegangen, denn die roten Blutkörperchen sind beim Lamm ganz andere als beim Menschen. Der Patient hat das Blut also wahrscheinlich nicht vertragen und es ist verklumpt“, erklärt Wolfgang Eckart, ehemaliger Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Heidelberg, im Gespräch mit Business Insider. Die Wahrscheinlichkeit für einen Herzstillstand sei sehr hoch. Auch, wenn dieser Patient laut einigen Aufzeichnungen überlebt haben soll, so enden Bluttransfusionen zwischen Tieren und Menschen laut dem Experten fast immer mit dem Tod. Sollte dieser Patient also überlebt haben, wäre das ein ziemlicher Zufall gewesen. Zu unterschiedlich ist das Blut von Lamm und Mensch.

Doch diese Bluttransfusion war wohl nicht der erste medizinische Versuch, Blut von einem Lebewesen in ein anderes zu übertragen. Der englische Arzt und Physiologe Richard Lower soll bereits ein Jahr zuvor Blut zwischen zwei Hunden übertragen haben. Für beide Vorhaben war eine Erkenntnis entscheidend: Der Blutkreislauf.

„Bluttransfusionen ergeben erst Sinn, seitdem man sich den Blutkreislauf vorstellen konnte und ihn Menschen als gegeben angenommen haben“, sagt Eckart. Diese Erkenntnis sei im Laufe des 17. Jahrhunderts gekommen. Als der englische Arzt William Harvey 1616 den Blutkreislauf entdeckte, sei er anfänglich für diese Erkenntnis sogar beschimpft worden, sagt Eckart. Denn zuvor war davon ausgegangen worden, dass Blut nach der Nahrungsaufnahme in der Leber produziert und im Körper hauptsächlich in den Organen verbraucht werde. Mit der Zeit gewann Harvey auch Befürworter für seine Theorie, die über die Jahre vermehrt angenommen wurde.

Früher starben Patienten oft bei Bluttransfusionen

Als dann Bluttransfusionen durchgeführt wurden, liefen die anders ab als heutzutage. „Das war nicht die Nadel, die wir beim Arzt kennen lernen und die in die Vene gestochen wird, um Blut abzunehmen“, erklärt Eckart. „Die Nadel war wesentlich größer. Manchmal musste man auch ein bisschen schneiden, um das Loch zu vergrößern und den durchlöcherten Metallstift, wenn man ihn denn Nadel nennen will, einzuschieben.“

Anfangs setzte man auf ein Tier, weil man davon ausging, dass dieses nicht durch „Leidenschaft oder durch Ausschweifungen und Unregelmäßigkeiten im Essen und Trinken verdorben sei“, schreibt der Medizinhistoriker Peter Voswinckel in seinem Buch „Der schwarze Urin — Vom Schrecknis zum Laborparameter“, das im Verlag Blackwell Wissenschaft erschienen ist. Es blieb nicht bei Tieren. 1818 versuchte man dann Blut von Mensch zu Mensch zu übertragen. Die Anfänge machten dabei unter anderem die britischen Geburtshelfer James Blundell und Edward Doubleday. Sie hatten viele junge Mütter nach der Geburt sterben sehen. Doch statt als lebensrettend galten Bluttransfusionen in ihrer Anfangszeit vor allem als gefährlich. Denn nicht nur bei Bluttransfusionen von Tier zu Mensch, auch bei solchen zwischen Menschen starben die Patienten häufig.

Lest auch: Nur 49 Menschen auf der Welt haben diese Blutgruppe — sie sind von unschätzbarem Wert für Ärzte

„Damals war es wie ein Lotteriespiel, ob ein Patient überlebt hat oder nicht“, sagt Eckart. „Man kannte die Blutgruppen noch nicht“. Die Folge: Wenn die Blutgruppen und Rhesusfaktoren von Spendern und Empfängern nicht zusammen passten, konnte das zum Tod führen. Warum so viele Menschen nach Bluttransfusionen starben, wusste man damals nicht. Zwar sei teilweise auffallend dunkler Urin dokumentiert worden, der auf eine Blutunverträglichkeitsreaktion hinweise, schreibt Voswinckel. „Sie fand jedoch ganz unterschiedliche Interpretationen und wurde mal als Heilkraft der Natur und mal als Zeichen des Mißerfolgs (sic) gewertet.“ Zwischenzeitlich seien vor allem im 17. Jahrhundert Bluttransfusionen wegen des hohen Risikos sogar in einigen Ländern verboten gewesen.

Blut wurde mit Wein oder Wasser gestreckt

Stattdessen habe man zu dieser Zeit versucht, die Flüssigkeit im Körper der Betroffenen zu vermehren. Dabei waren das Mittel der Wahl Wasser, oder auch mal Wein. „Das mit dem Wasser kann gut gehen, wenn das Wasser sauber ist, aber wenn das Wasser verunreinigt war, was oft der Fall war, hat das zu schwersten Blutvergiftungen und damit auch zum Tode geführt“, sagt Eckart. Auch vom Wein habe man schnell wieder abgelassen. Der Wein, besonders saurer Weißwein, habe nicht den PH-Wert des Blutes gehabt. „Wenn man da einen niedrigeren PH-Wert hatte als 7,3 oder 7,4, führte das zu einer Übersäuerung des Blutes und auch zum Tode.“ Solche Versuche hätten sehr vereinzelt stattgefunden. Fast immer mit fatalem Ausgang.

Im 19. Jahrhundert hätte man dann mehr vom Blut gewusst, aber noch nichts von den Blutgruppen. Der Physiologe Leonard Landois zeigte, wie Blut verklumpte. Danach sei man laut Eckart bei Bluttransfusionen noch vorsichtiger vorgegangen als zuvor. „Man hat allerdings trotzdem in fatalen Situationen, wenn es um Leben und Tod ging, Bluttransfusionen gemacht“, sagt Eckart. Dabei habe es sich um Fälle gehandelt, bei denen der Patient sonst höchstwahrscheinlich gestorben wäre.

Entdeckung der Blutgruppen war entscheidend

Einen Unterschied machte dann die Forschung von Karl Landsteiner. Der Arzt entdeckte 1901 und 1902 die Blutgruppen. Später entdeckte er die Rhesusfaktoren mit. Der erste Weltkrieg sei laut Eckart dann die erste Bewährungsprobe gewesen. Es gab viele Verwundete und Bluttransfusionen von Mensch zu Mensch.

Seit den ersten Bluttransfusionen hat sich einiges getan. Inzwischen muss das Blut nicht mehr direkt vom Spender zum Empfänger übertragen werden, sondern kann gelagert werden. Es gibt Blutspendesysteme. Mittlerweile gibt es Forschungen dazu, wie man Blutgruppen umwandeln kann. Eine Studie im Fachmagazin „Nature Microbiology“ von Forschern der University of British Columbia zeigt, dass sie eine Methode gefunden haben, um Typ-A-Antigene von roten Blutkörperchen zu entfernen. In Zukunft könnte durch solche Forschung Blut der Gruppen A und B in 0 umgewandelt und an jeden gespendet werden. Wir sind also schon sehr weit gekommen, wenn man bedenkt, wie alles begonnen hat. 

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