Ich habe trotz eines 9-to-5-Jobs nebenbei 95.000 Euro verdient — so habe ich es geschafft
An dem Tag, an dem ich meinen Job gekündigt habe, um Vollzeit nur mehr in meinem eigenen Unternehmen zu arbeiten, hat sich mein Manager gefragt, warum ich eine großartige Karriere und ein sechsstelliges Gehalt aufgeben wollte. Was er nicht gewusst hat, war, dass ich bereits 106.421 US-Dollar (95.800 Euro) mit meinem Geschäft verdient hatte, bevor ich meine Kündigung einreichte.
Dieses Geld zu verdienen, war lebensverändernd, da es mir das Selbstvertrauen gab, endlich von einem monatlichen Gehalt wegzugehen und meinen Traum, eine selbstständige Unternehmerin zu sein, zu verwirklichen.
Seitdem habe ich Tausenden von Menschen geholfen, ihr eigenes Online-Geschäft zu entwickeln, bevor sie ihren Job aufgeben. Hier sind meine fünf besten Strategien, wie ihr neben dem Beruf Zeit findet, um euer Business auszubauen.
Hier lest ihr mehr über die Strategien.
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1. Löschen, Übertragen und Machen — strategisch sinnvoll
Einer meiner besten Tipps, um mehr Punkte von eurer To-Do-Liste abzuarbeiten? Habt weniger Punkte auf der Liste.
An dieser Stelle kommt die Übung Löschen, Übertragen und Machen ins Spiel. Schreibt eine Liste aller Aktivitäten, mit denen ihr gerade Zeit verbringt, und wertet sie wie folgt aus:
Wenn etwas nicht getan werden muss, „löscht“ es und hört auf, es zu machen. Wenn es getan werden muss, aber nicht unbedingt von euch selbst, dann „übertragt“ es. Was euch bleibt, sind die einzigen Aufgaben, die ihr tatsächlich erledigen müsst — eure „Do“ („Machen“)-Liste. Ihr werdet wahrscheinlich überrascht sein, wie kurz diese Liste in Wirklichkeit ist.
Als ich beispielsweise diese Übung das erste Mal gemacht habe, wurde mir klar, dass ich viel Zeit damit verbrachte, fernzusehen. Ich hatte nicht erwartet, dass ich Fernsehen völlig einstellen würde, aber ich dachte, ich könnte es auf zwei oder drei Sendungen reduzieren. Damit allein habe ich jede Woche mindestens fünf Stunden gewonnen.
Dinge, die wichtig waren, die ich aber nicht unbedingt selbst erledigen musste, wie die Erstellung meiner Webseite, habe ich der Kategorie „Übertragen“ zugeordnet.
Der Nachteil, wenn ihr einen Job habt, während ihr euer eigenes Business nebenbei aufbaut, ist, dass ihr nicht viel Freizeit habt. Der Vorteil ist, dass ihr ein etwas größeres Einkommen habt, welches ihr strategisch in euer Business investieren könnt, so dass ihr das Beste aus eurer begrenzten Zeit machen könnt.
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2. Nutzt „Zeitlücken“.
Ich habe bereits früh erkannt, dass ich viel Zeit mit „Vorbereitung“ verschwendet habe. Mit anderen Worten, ich denke zu viel nach, bevor ich tatsächlich mache, was ich machen muss. Zum Beispiel habe ich einmal eine Stunde damit verbracht, mich darauf vorzubereiten, ein Video zu drehen, welches letztendlich nur 15 Minuten gedauert hat, um es aufzunehmen!
Dann habe ich begonnen, „Zeitlücken“ zu nutzen, um mich zu zwingen, effizienter zu sein. Das ist Zeit, die ihr normalerweise verschwenden würdet, wie zum Beispiel in der Mittagspause, beim Pendeln oder Warten in der Arztpraxis.
Ich habe angefangen, diese Zeit zu nutzen, um Kurse zu besuchen, auf E-Mails zu antworten, Social-Media-Inhalte zu schreiben und online mit potenziellen Kunden zu kommunizieren.
Das Schöne an einer Zeitlücke ist, dass ihr nur eine bestimmte Zeitspanne habt. Dadurch seid ihr gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, um euer Ziel innerhalb dieses Zeitrahmens zu erreichen.
3. Folgt eurem eigenen Rhythmus.
Ein beliebter Tipp zur Steigerung der Produktivität ist einfach, früher aufzustehen. Immerhin, wenn es Geschäftsführern großer Unternehmen hilft, mehr zu erreichen, warum sollte es nicht auch für euch funktionieren?
Da ich jedoch eine geborene Nachteule bin, habe ich festgestellt: je früher ich aufgewacht bin, desto müder habe ich mich gefühlt und desto weniger habe ich erledigt. Anstatt also zu versuchen, meine lebenslangen Gewohnheiten zu ändern, habe ich stattdessen meinen Zeitplan so gestaltet, dass er sich an meinem natürlichen Energiefluss orientiert.
So sah das aus:
An Wochenenden, wenn ich viel Energie hatte, weil ich nicht zur Arbeit gehen musste, habe ich meine mentale Schwerstarbeit eingeplant. Das bedeutete, Inhalte zu generieren, E-Mails zu schreiben und Blog-Artikel zu erstellen.
An Werktagen nach der Arbeit, als mein Energielevel niedrig war, habe ich Dinge geplant, die weniger mentale Energie erforderten, wie das Teilen der Inhalte, die ich am Wochenende erstellt hatte.
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