Walldürn-Rippberg: Rastplätze an der B47 werden zugemüllt
Walldürn-Rippberg. (hape) Zwar gibt es seit einigen Jahren keine Mülleimer mehr auf den Rastplätzen entlang der B47. Das hindert aber anscheinend einige Lastwagen- und Autofahrer nicht daran, dort weiterhin munter ihren Haus- und sogar Sperrmüll zu entsorgen.
Trauriger Höhepunkt war jüngst ein Verkehrsteilnehmer, der rote Störstoffsäcke auf einem Rastplatz ohne Mülleimer zurückgelassen hat. Damit bleibt es an der Straßenmeisterei des Neckar-Odenwald-Kreises, den Müll an den Rastplätzen zu entsorgen. Die Kosten hierfür trägt der Steuerzahler.
Im Frühjahr hat die Straßenmeisterei eigens neue Schilder an den Rastplätzen aufgestellt, die darauf hinweisen, dass es verboten ist, Hausmüll abzuladen. "Zuwiderhandlungen werden mit einem Bußgeld belegt", heißt es dort. Ein Schild des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft informiert daneben in sechs Sprachen über die hochansteckende Afrikanische Schweinepest, die in Europa Millionen Haus- und Wildschweine bedroht.
Lebensmittel können diese für den Menschen ungefährliche, aber für Wildtiere verheerende Krankheit übertragen.