Sinsheim-Steinsfurt: Haltebuchten am Straßenrand sollen Parkplatznot lindern
Sinsheim-Steinsfurt. (app) Der Ortschaftsrat kann sich damit anfreunden, die prekäre Parkplatznot rund um die Verwaltungsstelle mit der Schaffung von zwei Parkbuchten auf der Steinsfurter Straße zumindest ein wenig zu lindern. Einstimmig hieß das Gremium am Freitagabend den vorliegenden Vorschlag der Polizei gut. Dem vorgestellten Entwurf vorausgegangen waren Sondierungen mit dem Sinsheimer Ordnungsamt und der Polizeidirektion, so Ortsvorsteher Pyck.
Fünf Parkmöglichkeiten sollen zwischen der Apotheke und dem Blumengeschäft sowie drei auf der anderen Straßenseite gegenüber den bereits bestehenden Parkplätzen geschaffen werden. Nach der Verwirklichung würde die viel befahrene Steinsfurter Straße/B 39 "mindestens noch über sechs Meter breit sein", keine Behinderung des Verkehrs darstellen und auch die Gehwege ausreichend Bewegungsräume für die Passanten geben. Darauf, so Rüdiger Pyck, lege man großen Wert.
Ob nun acht oder gar nur sieben Plätze in die weitere Planung gehen, wird sich entscheiden, wenn bekannt gegeben wird, inwieweit die Anregungen des Ortschaftsrates in der Überarbeitung der Skizze umgesetzt werden können. Nach dieser soll keinem Anlieger beim Ein- oder Ausfahren seines Grundstücks eine Sichtbehinderung entstehen. Aus Reihen des Gremiums wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass die Schaffung dieser acht Parkmöglichkeiten in keinem Zusammenhang mit der eventuellen Minderung der Stellflächen auf dem Verwaltungsstellenvorplatz bei dessen möglichen Umgestaltung stünde. Vielmehr seien diese Bestrebungen gedacht, um das wilde Parken auf den Gehwegen in den Griff zu bekommen. Dieses würde sich nicht nur auf die Steinsfurter Straße beziehen. "In ganz Steinsfurt ist das so", seufzte der Ortsvorsteher und ergänzte: "Da muss man mitunter Schritttempo fahren, um durch Engpässe von parkenden Autos zu gelangen."
Einige Ortschaftsräte nannten Beispiele und meinten darüber hinaus, dass auch stark überhöhte Geschwindigkeiten in manchen Ortsstraßen zu Gefährdungen führten. Verstärkte Überwachungen durch den Ordnungsdienst sollen hier wie auch bei den Wildparkern Abhilfe schaffen. Vermehrt kämen dabei auch die mobilen Radarkontrollen zum Einsatz, weiß Pyck.