Wie immer - nur schlimmer
Der VFL zeigte am heutigen Abend mal wieder, dass man ein echte Traditionsmannschaft ist. Leider war es in diesem Fall die Tradition mit leeren Händen aus Freiburg zurückzukehren, die dabei fortgesetzt wurde.
Im Vergleich zum Spiel gegen Schalke nahm Dieter Hecking zwei Wechsel vor. Für den gelb-gesperrten Elvedi kam Reece Oxford zu seinem Startelf-Debut auf der rechten Verteidigerposition. In der Offensive durfte der so lange verletzte Drmic mal wieder von Beginn an ran, während Raffael zunächst auf der Bank Platz nahm. Die Anfangsminuten gehörten eindeutig den Borussen, die viel Ballbesitz hatten und die Freiburger zunächst in ihre eigene Hälfte drückten. Spätestens nach 10 Minuten jedoch fanden die Breisgauer besser ins Spiel und danach…ja danach war es genau das grauenhafte Spiel, dass man aus den letzten 15 Jahren beim Angstgegner Freiburg gewohnt ist. Der Abstiegskandidat wurde von Minute zu Minute mutiger, gewann die zweiten Bälle, war in fast jeder Szene um den Tick spritziger und schneller als die nun lethargisch wirkenden Gladbacher, obwohl diese ja durch einen Tag mehr Pause das ausgeruhtere Team hätten sein sollen.