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Nahost | Trump: Straße von Hormus "bald offen"

Trump sieht eine baldige Aufhebung der Blockade in der Straße von Hormus. Libanon und Israel wollen am Dienstag verhandeln. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 11. April Trump sieht baldige Wiedereröffnung der Straße von Hormus US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus. "Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen", sagte Trump am Freitag vor Journalisten. "Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen." Trump fügte hinzu: "Wir werden das ziemlich bald offen haben." Die strategisch wichtige Meerenge dürfte eines der zentralen Themen bei den für das Wochenende in Pakistan geplanten Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran werden. Trump verlangt von Teheran, die während des Iran-Kriegs blockierte Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr freizugeben. Freitag, 10. April Kuwait: Mitglieder der Nationalgarde verletzt Im Golfstaat Kuwait sind nach offiziellen Angaben mehrere Mitglieder der Nationalgarde verletzt worden - offenbar bei einem Drohnenangriff. Bei einer "iranischen Aggression" seien Einrichtungen der Nationalgarde getroffen und mehrere Mitglieder verletzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium am Freitag. Demnach ist der Zustand der Verletzten stabil. Das Ministerium gab weiter an, in den vergangenen 24 Stunden sieben Drohnen entdeckt und abgefangen zu haben. Die Nationalgarde teilte im Onlinedienst X mit, einige ihrer Mitglieder seien bei einem "Drohnenangriff" und andere bei einem dadurch ausgelösten Feuer verletzt worden. Bereits am Donnerstag hatte Kuwait "feindliche Drohnenangriffe" mit "erheblichen Schäden" gemeldet. Libanon: Termin für Verhandlungen steht Der Libanon will am Dienstag Verhandlungen mit Israel beginnen. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Israel stimmte einem Treffen mit Regierungsvertretern zu, lehnt aber Gespräche mit der Terrororganisation Hisbollah ab. Iranische Delegation trifft in Pakistan ein Die iranische Delegation ist zu den Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. Zur Delegation gehören auch Außenminister Abbas Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, Ali-Akbar Ahmadian, und der Gouverneur der Zentralbank, Abdol-Naser Hemmati. Trump warnt: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandeln Vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan richtet US-Präsident Donald Trump eine martialische Drohung an Teheran. Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie "abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt" mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schrieb er auf der Plattform Truth Social . "Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!" Trump hatte während des Kriegs mit dem Iran immer wieder mit martialischer Sprache für Aufsehen gesorgt, die ihm international, aber auch im eigenen Land viel Kritik eingebracht hat. UN-Menschenrechtskommissar beklagt "unerbittliches Töten" im Gazastreifen UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die fortdauernde Tötung von Palästinensern im Gazastreifen verurteilt. "Die unerbittliche Tötungswelle spiegelt die anhaltende Missachtung von palästinensischen Menschen wider, was durch eine weitgehende Straflosigkeit ermöglicht wird", heißt es in einer Erklärung Türks vom Freitag. Libanon: 13 Sicherheitskräfte bei israelischem Angriff getötet Bei einem israelischen Angriff auf ein Regierungsgebäude in der südlibanesischen Stadt Nabatieh sind nach Angaben libanesischer Behörden 13 Sicherheitskräfte getötet worden. Aus libanesischen Sicherheitskreisen erfuhr die Deutsche Presse-Agentur , dass Nabatieh und umliegende Gebiete schwer von israelischen Luft- und Artillerieangriffen getroffen worden seien. Bei den 13 Getöteten soll es sich um Mitarbeiter des Inlandsnachrichtendienstes handeln. Dieser ist im Libanon für den Kampf gegen Spionage und Terrorismus und die Sicherung von Regierungsgebäuden zuständig. Der Nachrichtendienst verurteilte den Angriff und warf Israel vor, sowohl Sicherheitskräfte als auch Zivilisten im Libanon anzugreifen. Irans Parlamentspräsident stellt neue Forderungen Vor den Friedensgesprächen zwischen dem Iran und den USA hat der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf Bedingungen für den Start der Verhandlungen gestellt. "Zwei der Maßnahmen, auf die sich die Parteien geeinigt haben, müssen noch umgesetzt werden: ein Waffenstillstand im Libanon und die Freigabe der iranischen Vermögenswerte, noch vor Beginn der Verhandlungen", schrieb Ghalibaf am Freitag im Onlinedienst X. "Diese beiden Fragen müssen geklärt werden, noch bevor die Gespräche beginnen", fügte Ghalibaf an. Die Gespräche sollen in Pakistan stattfinden, am Samstag wird US-Vizepräsident JD Vance in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad erwartet. Der Parlamentspräsident äußerte sich kurz, nachdem Vance in den USA abgeflogen war. Zuvor hatte der Republikaner die iranische Seite davor gewarnt, "Spielchen zu spielen". Ghalibaf und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sollen voraussichtlich die iranische Delegation bei den Gesprächen anführen. Die pakistanische Regierung hatte bei der Verkündung der von ihr vermittelten Waffenruhe zwischen Washington und Teheran erklärt, diese erstrecke sich auch auf den Libanon. US-Vizepräsident Vance wies dies hingegen zurück. Die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte war bislang nicht als Voraussetzung für den Beginn der Gespräche genannt worden. Die Aufhebung aller Sanktionen gegen den Iran ist jedoch Teil der zehn Forderungen, die Teheran zu Beginn der Verhandlungen gestellt hatte. Kuwait meldet iranischen Angriff Kuwait meldet einen iranischen Angriff. Ziel seien mehrere Einrichtungen der Nationalgarde gewesen, teilte die Armee mit. Mehrere Militärangehörige seien verletzt worden. Außerdem sei erheblicher Sachschaden entstanden. So will JD Vance den Iran-Krieg beenden Flughäfen warnen vor Kerosin-Knappheit Der Iran kontrolliert die Straße von Hormus und nimmt Mautgebühren in Millionenhöhe. Jetzt schlägt die Luftfahrt-Industrie Alarm. Mehr dazu lesen Sie hier . Diesel und Kerosin: Knappheit in Europa befürchtet Die Auswirkungen des Iran-Krieges könnten Europa und Deutschland noch lange beschäftigen. Insbesondere für Diesel und Kerosin könnte sich die Lage verschlimmern. Mehr dazu lesen Sie hier . So sammeln die Revolutionsgarden die Hormus-Maut ein Auch nach der Vereinbarung der Waffenruhe kontrolliert der Iran die Straße von Hormus. Das Regime hat einen Weg entwickelt, um Mautgebühren zu erheben. Mehr dazu lesen Sie hier . Hisbollah-Chef: Machen weiter "bis zum letzten Atemzug" Hisbollah-Chef Naim Kassim hat erneut die Kampfbereitschaft der Organisation betont. "Der Widerstand wird bis zum letzten Atemzug weitermachen", hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Rede Kassims. Israel sei es in 40 Jahren nicht gelungen, die Hisbollah davon abzuhalten, Raketen, Drohnen und andere Geschosse auf sein Gebiet abzufeuern. Die israelischen Waffen und Bedrohungen schüchterten die Hisbollah nicht ein. "Wir sind die rechtmäßigen Besitzer dieses Landes", sagte er mit Blick auf das Vorrücken der israelischen Truppen im Südlibanon. "Wir werden unsere Souveränität wieder herstellen und den Besatzer vertreiben." Kassim forderte die libanesische Regierung dazu auf, "keine Zugeständnisse" zu machen. Am Donnerstagabend war bestätigt worden, dass Israel und der Libanon in der kommenden Woche in Washington direkt miteinander verhandeln wollen. Nach israelischen Angaben sollen sich die Gespräche auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon konzentrieren. "Empörend": Israel kritisiert Äußerungen von Vermittler Pakistan Kurz vor Beginn der geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zur dauerhaften Beilegung des Kriegs hat Israel den Vermittler Pakistan scharf kritisiert. Auslöser waren Äußerungen des pakistanischen Verteidigungsministers Khawaja Muhammad Asif auf der Plattform X, in denen er Israel als "Fluch für die Menschheit" und als Krebsgeschwür bezeichnete. "Der Aufruf des pakistanischen Verteidigungsministers zur Vernichtung Israels ist empörend. Eine solche Äußerung darf von keiner Regierung toleriert werden, schon gar nicht von einer, die sich als neutraler Vermittler für den Frieden versteht", hieß es in einer Mitteilung des Büros des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu . Verteidigungsminister Asif hatte auf X geschrieben: "Israel ist böse und ein Fluch für die Menschheit. Während in Islamabad Friedensgespräche stattfinden, wird im Libanon ein Völkermord begangen. Unschuldige Bürger werden von Israel getötet – zuerst in Gaza, dann im Iran und nun im Libanon." Das Blutvergießen gehe unvermindert weiter. Er hoffe, dass die Menschen, "die diesen krebsartigen Staat auf palästinensischem Boden geschaffen haben, um die europäischen Juden loszuwerden, in der Hölle schmoren", schrieb der Minister weiter. Platzt der Iran-Deal schon am Wochenende? In Pakistan sollen die USA und der Iran eine Friedenslösung verhandeln. Die Vorzeichen deuten allerdings auf sehr schwierige Gespräche hin. t-online-Korrespondent David Schafbuch gibt einen Überblick. Ölproduktion in Saudi-Arabien nach Angriffen gefallen Nach jüngsten Angriffen auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines ist Saudi-Arabiens Produktionskapazität für Erdöl um rund 600.000 Barrel pro Tag gefallen. Zudem sei die Kapazität der wichtigen Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, um 700.000 Barrel pro Tag zurückgegangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium. Der Grund sei ein Angriff auf eine Pumpstation der Pipeline. Durch die rund 1.200 Kilometer lange Röhre können im Normalfall Medienberichten zufolge etwa 5 bis 7 Millionen Barrel pro Tag fließen. Mit einer täglichen Fördermenge von rund zehn Millionen Barrel pro Tag ist Saudi-Arabien nach den USA der zweitgrößte Ölproduzent der Welt. Hisbollah feuert Rakete auf Israel ab Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Angaben am frühen Freitagmorgen eine Rakete auf Israel abgefeuert und damit in Teilen des Landes Luftalarm ausgelöst. Davon sei auch Tel Aviv betroffen gewesen. Das Geschoss ist laut Berichten der Zeitung "Times of Israel" aber abgefangen worden. Die Hisbollah teilte mit, sie habe am späten Donnerstagabend militärische Infrastruktur in der nordisraelischen Stadt Haifa ins Visier genommen. Ob es sich dabei um denselben Angriff handelte, blieb zunächst unklar. Das israelische Militär erklärte, es habe am Abend rund zehn Abschussrampen der Hisbollah angegriffen, von denen aus Raketen auf den Norden Israels abgefeuert worden seien. Iranischer Ex-Außenminister nach Luftangriff gestorben Der frühere iranische Außenminister Kamal Charrasi ist Behördenangaben zufolge nach einem Luftangriff seinen Verletzungen erlegen. Der Leiter des Strategischen Rats für Auswärtige Beziehungen sei vor einigen Tagen bei einem israelisch-amerikanischen Luftangriff verwundet worden und sei nun ein Märtyrer, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Charrasi war von 1997 bis 2005 Außenminister der Islamischen Republik. Zuletzt beriet er Medienberichten zufolge den obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei, der zu Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran getötet worden war. Trump: Iran hält sich nicht an Deal Der Iran hält sich nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump nicht an das Abkommen für eine befristete Waffenruhe, das eine Öffnung der Straße von Hormus für die Schifffahrt vorsieht. Iran leiste mit Blick auf Öltransporte durch die Meerenge "sehr schlechte Arbeit", die man auch als "unredlich" bezeichnen könne, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Er kritisierte weiter: "Das ist nicht die Vereinbarung, die wir getroffen haben!" Zuvor hatte Trump vom Iran eine gebührenfreie Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus gefordert. Der Republikaner schrieb auf Truth Social, es gebe Berichte, wonach das Land Gebühren von Tankern für die Durchfahrt verlange. Er warnte: Das sollten sie besser nicht tun und falls sie es tun, sollten sie besser "jetzt damit aufhören!". Als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe hatte der Iran die Straße von Hormus Anfang März blockiert. Der Transport von Öl- und Flüssiggas aus dem Persischen Golf durch die Meerenge war damit praktisch nicht mehr möglich, die Weltmarktpreise stiegen rasant an. Hier lesen Sie ältere Nachrichten zum Krieg im Nahen Osten.


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