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Iran-Krieg: So hoch ist die iranische Terrorgefahr in Deutschland

In mehreren deutschen Nachbarländern gab es zuletzt Terroranschläge, die mutmaßlich vom Iran beauftragt wurden. Wie groß ist die Gefahr hierzulande? Längst hat der Krieg im Nahen Osten auch Europa erreicht. Doch nicht nur steigende Spritpreise und eine hohe Inflation wirken sich auf das Leben hierzulande aus. In den vergangenen Wochen hat sich auch eine konkrete Bedrohungslage entwickelt. Anschläge in Belgien , den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich legen den Verdacht nahe, dass der Iran unmittelbar nach Kriegsbeginn auch Ziele in Europa in Visier genommen hat – nicht mit Raketen, sondern mit Terror. Die Ziele: jüdische und US-amerikanische Einrichtungen. Vergleiche mit 2015: Droht eine Fluchtwelle aus dem Iran? Streit um Straße von Hormus: Die "unsinkbaren Flugzeugträger" des Iran Deutschland ist bisher nicht betroffen. Dennoch haben die deutschen Behörden ihre Alarmbereitschaft erhöht. Schließlich ist unklar, ob auch Deutschland ins Visier geraten könnte. Ungereimtheiten bei einer neuen Terrorgruppe Zu den bisherigen Anschlägen hat sich eine Gruppe namens Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia (HAYI) bekannt, was auf Deutsch "Islamische Bewegung der Gefährten des Rechts" bedeutet. Die genaue Identität gibt aber noch Rätsel auf. Schließlich trat die Gruppe erst nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs in Erscheinung. Vorher hatten Sicherheitsbehörden keine Hinweise auf die Existenz der HAYI, Online-Accounts tauchten erst kurz danach auf. Seitdem explodierte vor einer Synagoge in Lüttich ein Sprengsatz und es brannte vor einer Synagoge in Rotterdam . Hinzu kamen Anschläge auf jüdische Schulen und Ambulanzen einer jüdischen gemeinnützigen Organisation in London sowie im jüdischen Viertel von Antwerpen. Zudem gibt es offenbar Verbindungen zu einem versuchten Sprengstoffanschlag auf die Pariser Niederlassung der Bank of America. Auch wenn sich die HAYI auf Telegram zu den Anschlägen bekannt hat und Videos von den Taten vorweisen kann, ist dennoch zweifelhaft, ob es sich hierbei tatsächlich um eine echte Terrorgruppierung handelt. So verwendete man in den Bekennerschreiben verschiedene Schreibweisen, in Logos ist ein sowjetisches Dragunow-Scharfschützengewehr zu sehen. Das ist untypisch für pro-iranische Gruppen, die eher auf eine AK-47 setzen. Nur eine Tarnung für den Iran? Der Verdacht lautet daher: Der Name ist nur eine Deckung für die Aktivitäten des iranischen Staats in Europa. Der Terrorexperte Hans-Jakob Schindler betont im Gespräch mit t-online: "Ich halte die Bekennerschreiben für echt. Aber die Inkonsistenz der Kommunikation lässt darauf schließen, dass die einzelnen Gruppen nicht miteinander in Kontakt stehen." Vielmehr sei es plausibel, dass das iranische Regime Kleinkriminelle in Europa rekrutiere und diese mit den Anschlägen beauftrage – unter dem Deckmantel der angeblichen Terrororganisation HAYI. Zahlreiche Verantwortliche wurden bereits festgenommen, viele der Täter sind unter 20 Jahre alt. Der niederländische Justizminister David van Weel betonte, mehrere festgenommene Jugendliche seien "höchstwahrscheinlich rekrutiert" worden. Das lege den Schluss nahe, ein Akteur lagere Sabotageakte an lokale Kriminelle oder "unzufriedene Jugendliche" aus, um "operative Unklarheit" aufrechtzuerhalten. Zudem haben einige Verdächtige offenbar gestanden, für ihre Teilnahme an den Anschlägen zwischen 500 und 1.000 Euro erhalten zu haben. Ein Jugendlicher soll laut der französischen Zeitung "Le Monde" der Polizei erzählt haben, er sei über Snapchat angeworben worden. Teilweise wissen die Täter offenbar nicht einmal, dass sie Terror im Auftrag des Iran ausüben. So erklären die Auftraggeber wohl immer wieder, es handele sich um persönliche Racheakte. "Von der iranischen Seite ist keinerlei Vorbereitung notwendig, außer Geld und Kontakten", betont Schindler. Terror aus dem Iran: "Es geht um Angst" Offiziell hat sich der Iran nicht zu den Anschlägen bekannt. Allerdings verbreiten mehrere regierungsnahe Telegramkanäle die Taten, darunter auch die Revolutionsgarden. "Der Iran sagt so, dass er dahintersteckt, ohne es wirklich zuzugeben", verdeutlicht Schindler. Und so versucht der Iran, in den Mitteilungen der HAYI offenbar eine größere Erzählung zu kreieren. "Wir werden weiterhin US-amerikanische und israelische Interessen weltweit bedrohen, bis wir jedes Kind in Gaza, im Iran, im Libanon und in den Widerstandsnationen gerächt haben", heißt es in einer Erklärung, die offenbar suggerieren soll, verschiedene Fronten hätten sich nun zu einer Terrorgruppe zusammengeschlossen. Schindler betont: "Es geht dabei vor allem darum, Angst zu machen." Dazu passen auch weitere Äußerungen des Iran. "Die Feinde Teherans könnten sich in Parks, Erholungsgebieten und an Touristenorten nicht mehr sicher fühlen", hatte General Abolfasl Schekartschi, Sprecher der iranischen Streitkräfte, kürzlich im iranischen Staatsfernsehen erklärt. Iran setzt auf russische Taktiken Der Iran hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er zu solchen Anschlägen in der Lage ist, etwa beim Anschlag im bulgarischen Burgas 2012, bei dem fünf Israelis starben. Damals stand offenbar die verbündete Terrororganisation Hisbollah aus dem Libanon hinter dem Angriff. Ähnliche Angriffe sind laut Schindler allerdings eher unwahrscheinlich. "Es geht aktuell nicht darum, Menschen zu töten oder etwas Konkretes zu erreichen, sondern den Druck zu erhöhen." Vielmehr sei es ein hybrider Krieg, ähnlich wie ihn Russland aktuell führe. Auch das Putin-Regime will die Europäer durch Anschläge auf die Infrastruktur, Drohnenspionage und Brandanschläge verunsichern. Und so wurden bei den jüngsten Anschlägen bisher keine Menschen verletzt, der Sachschaden blieb gering. Offenbar mit Absicht: Meist fanden die Taten nachts oder am Wochenende statt, wohl um mögliche Kollateralschäden zu vermeiden. Iranischer Terror: Deutschland blieb bisher verschont Dennoch ist man auch in Deutschland alarmiert. Innenminister Alexander Dobrindt warnte bereits zu Beginn des Kriegs vor einer "abstrakten Bedrohungslage". Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung , Felix Klein, betonte im Gespräch mit der Funke Mediengruppe, man müsse von einer "gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland" ausgehen. Der Verfassungsschutz warnte in der "taz" zudem, dass "jüdische Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie Schulen oder Synagogen als Angriffsziele für etwaige Vergeltungsmaßnahmen infrage kommen". Verschiedene Behörden geben deshalb an, dass in den vergangenen Wochen darüber beraten wurde, wie der Schutz verbessert werden könnte. Experte Schindler sieht keinen Grund zur Entspannung. Es gebe keine wirkliche Erklärung, warum Deutschland bisher verschont geblieben sei. "Ich rechne damit, dass noch etwas versucht wird." Oder erledigt sich die Gefahr bald von allein? Schließlich betont die US-amerikanische Regierung von Donald Trump regelmäßig, den Krieg schnellstmöglich beenden zu wollen. Dass dies den Terror beendet, glaubt Schindler allerdings nicht. Ein dauerhaftes Ende des iranischen Terrors werde es erst geben, wenn das Regime in Teheran gestürzt wird, so der Experte.

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