Arbeitsmoral und Superreiche: Was ich beim Familiengespräch in Ostdeutschland gelernt habe
Neulich bei Kaffee und Kuchen mit der Familie in Sachsen-Anhalt. Die Cousine serviert Apfelmustorte mit Sahnehaube. Dazu gibt es Kaffee, Cola-Bier und einen Austausch über ein neues Zeitungsprojekt in Ostdeutschland, das Charisma von Ulrich Siegmund und die neuesten Entwicklungen in Beruf und Familie.
Die Tante lenkt das Gespräch auf Arbeitsmoral. Ein Dauerbrenner in der Runde, ein Thema, bei dem sich alle, fast alle, am Tisch einig sind, ein dankbares Thema, um nicht über die eigene Erschöpfung zu sprechen. Sie könne nicht verstehen, warum die Menschen immer weniger arbeiten würden. Es gebe Leute, springt der Onkel bei, die würden die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall komplett mitnehmen. Die Oma verweist darauf, wie viel sie selbst ihr ganzes Leben gearbe
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