09.02.2026 - Bericht vom Sonntag über die Topsteams
2.Bundesliga und Oberliga
Am gestrigen Sonntag musste die 1.Mannschaft gegen die Bundesligareserve des vielfachen deutschen Meisters OSG Baden-Baden
antreten. Im Gegensatz zu Samstag war der Gegner komplett und mit 4 GM jenseits der 2500 und 2 IM letztlich eine Nummer zu groß.
An jedem Brett waren die Mittelbadener mehr oder weniger deutlich im Vorteil, doch ein zweites Bad Mergentheim gab es nicht. Janos
gegen Jungtalent Kocharin, Daniel gegen GM Demuth und David gegen GM Bellahcene erkämpften sich drei Remis. Stark auch dieses
Mal Gergely am Spitzenbrett, der gegen GM Gozzoli einen Sieg einfuhr und am Wochenende 2.5 Punkte aus 3 Partien erzielte, eine
klasse Leistung.
Nach dem wichtigen Zittersieg am Samstag gegen Schönaich stehen wir mit 8 Punkten auf Rang 8 und haben zwei Punkte Vorsprung auf
Regensburg sowie 3 Punkte auf Schönaich, die auf dem 1.Abstiegsplatz liegen. Da die beiden Mannschaften noch direkt aufeinandertreffen
und sich somit gegenseitig Punkte wegnehmen, sollte der Klassenerhalt fast sicher sein. Letztlich liegt es an uns, gegen Heidesheim am
10.Spieltag den Sack zuzumachen, die aktuell Vorletzter sind und eigentlich keine Chancen mehr auf den Klassenerhalt haben, selbst bei
zwei Siegen, zu schlecht sind die Brettpunkte. Schlauer sind wir aber am 1.3.2026, wenn am Sonntagnachmittag die Saison abgepfiffen wird.
Interessant noch zwei Details:
Mit Janos, Schwiegersohn Oswald und Enkel Adrian spielten drei Generationen in einer Zweitligamannschaft. Und am Sonntag spielte
Janos (JG 1947) gegen Yunqi Li (JG 2014), also ein Altersunterschied von 67 Jahren, so etwas geht wohl nur im Schach
Die 2.Mannschaft musste zur 4.Mannschaft der OSG Baden-Baden reisen. Bei schönstem Frühlingswetter in der Kurstadt war
Schachspielen eigentlich Zeitverschwendung, das dachte sich auch der Vorstand und schoß mit seiner Eröffnungswahl über
das Ziel hinaus. Die Tasse Kaffee und das Stück Kuchen auf einer sonnigen Terrasse trösteten über die schlechte Partie hinweg.
Zum Glück gibt es ja Mitstreiter, die besser Schach spielen als der Vorstand. Marc und Horst siegten, Ulrich muss jedoch leider auch
aufgeben, aber Joel brachte uns wieder in Führung. Michael und Fabian legten zwei Remis nach, es hing nun an Ahmad, der ein
schwieriges Endspiel zu verteidigen hatte, und das mit sehr wenig Zeit. Zwischenzeitlich dachte ich, er schafft es ins Remis, doch
letztlich behielt der junge Gastgeber die Oberhand und der Endstand von 4:4 war fix. Wir sind nun Dritter, ein Punkt hinter Kuppenheim
und punktgleich mit Gottmadingen. In drei Wochen gegen es gegen Zähringen, die gestern mit 5:3 gegen nur 6 (!) Karlsruher gewannen
und wieder Morgenluft schnuppern im Abstiegskampf