Trendiges Küchengerät: Heißluftfritteuse mal anders: Die Ninja Crispi im Test
Die Glas-Heißluftfritteuse Ninja Crispi soll Speisen nicht nur besonders knusprig machen. Sie soll viele weitere Vorteile bieten. Der stern hat das Küchengerät getestet.
Sie ist im Vergleich zum Ofen deutlich stromsparender und schneller: Die Heißluftfritteuse ist aber nicht nur wegen dieser Vorteile bei vielen Menschen beliebt. Sie ist zudem vielseitig nutzbar und bereitet Speisen knusprig zu, meist ohne zusätzliches Fett oder mithilfe eines Ölsprühers mit deutlich weniger Fett als üblich. Nun hat Ninja den Klassiker neu gedacht und bietet eine portablere Glas-Variante an. Aber braucht es das? Und welche Vorteile bietet sie? Der stern hat die Ninja Crispi dem Test unterzogen.
Der Ninja-Crispi-Test
Erster Eindruck
Anders als andere Airfryer kommt die Glas-Heißluftfritteuse deutlich kompakter und ungewöhnlicher daher: mit kleinen Glasschalen und einem Bedienfeld, das sich auf diese Behälter setzen lässt. Das Gerät ist klein, leicht und wirkt eher wie eine Auflaufform, die durch den Aufsatz erhitzt wird. Folgendes bietet das Tool:
- Vier Stufen: heißluft-frittieren, braten, warmhalten, knusprig aufheizen – bis zu 185 °C
- Antihaftbeschichtete Crisper-Gittereinsätze
- Glasbehälter (1,4 & 3,8 l)
- Aufbewahrungsdeckel
Handhabung
Die Handhabung ist – ganz Ninja-typisch – sehr einfach und intuitiv und ähnelt dem klassischen Airfryer der Marke: Mit einem Knopfdruck startet das Gerät das Programm der Wahl und schaltet sich ab, wenn es durch ist. Das ist im Vergleich zum klassischen Backofen ein großes Plus, da hier in der Regel nichts anbrennen kann. Die Speisen werden in den Glasbehälter gegeben, der Aufsatz kommt drauf, Knopf drücken und los geht's. Etwas ungewöhnlich: Beim Aufsetzen rastet nichts ein oder muss befestigt werden. Einfach auflegen und loslegen. Anders als bei anderen Airfryern: Die Zeit kann zwar manuell noch nach der Programmauswahl eingestellt werden, die Temperatur nicht. Das kann sich bei einigen Speisen als Nachteil herausstellen.
© Mareike Fangmann
Im Test haben wir Hähnchen zubereitet, um zu überprüfen, ob es nach der voreingestellten Zeit innen durch und außen knusprig sein wird. Während der Zubereitung waren die Hähnchen gut zu sehen: Die Marinade brodelte am Boden und die Haut war schon nach kurzer Zeit braun und knusprig. Nachdem der bekannte Ninja-Piepton zu hören war, der signalisiert, dass das Gericht fertig ist, ist allerdings Vorsicht geboten: Da der Glasbehälter sehr heiß wird, sollten die Speisen behutsam herausgenommen werden. Positiv: Der Einsatz von Zangen und Löffeln ist problemlos möglich, denn sie können keine Beschichtung zerkratzen. Und: Nach dem Kochen oder Backen können die Glasschalen einfach in die Spülmaschine gegeben werden. Natürlich erst, wenn sie abgekühlt sind.
Ergebnis
So weit, so praktisch. Aber sorgt das kleine Trendgerät auch für gute Ergebnisse? Im Test zeigte sich: definitiv. Das zubereitete Hähnchen war durchgegart, innen saftig und außen sehr knusprig. Dass die Speisen direkt im Behälter bleiben und mit einem Deckel verschlossen werden können, ist ebenfalls sehr praktisch. Im Ninja-Crispi-Test gab es hinsichtlich der Bedienung und Handhabung kaum etwas zu meckern. Allerdings wurden auch nicht unterschiedliche Speisen getestet. Ein Tipp: Wer Pommes und Co. nicht trocken aus dem Gerät holen möchte, sollte vorher zu einem Ölsprüher greifen und die Lebensmittel damit bestäuben. Dann kommen die Ergebnisse deutlich näher an die aus einer klassischen Fritteuse heran.
© Mareike Fangmann
Fazit
Für alle, die häufig für die Arbeit kochen, kleinere Portionen zubereiten und viel unterwegs sind, ist die Ninja Crispi definitiv ein hilfreiches Küchengerät. Sie ist einfach zu bedienen, liefert gute Ergebnisse und ist vielseitig einsetzbar: ob für deftige Gerichte oder auch Süßspeisen. Ein Plus: Die Behälter können prima in der Geschirrspüle gesäubert werden, was im Vergleich zur klassischen Heißluftfritteuse ein Vorteil ist. Auch, dass die Speisen zu sehen sind, ist positiv. So brennen Speisen weniger schnell ein, da man sie im Blick hat. Vorteile von Ofen und Heißluftfritteuse vereint, sozusagen. Ein weiterer Pluspunkt: Das Gerät kann in vielen trendigen Farben gekauft werden.
Einzig die Tatsache, dass die Glasbehälter sehr heiß werden, ist ein Nachteil, vor allem, wenn Kinder im Haushalt leben. Und: So einfach trag- und verstaubar ist der schwere und etwas sperrige Glasbehälter auch nicht. Zudem ist er gar nicht so einfach aus der Halterung zu lösen. Für Single-Haushalte ist das Gadget aber sicherlich noch praktischer als ein sperriger Airfryer: Es kann prima verstaut werden und benötigt keinen festen Platz in der Küche. Auch als Ergänzung sicherlich empfehlenswert.