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WM 2026: Debatte um Boykott von DFB-Team wegen Donald Trump

Im Sommer soll in den USA, Kanada und Mexiko die WM 2026 stattfinden. Doch es mehren sich die Stimmen für einen Boykott. Diskussionen darüber, ob Fußball und Politik zu trennen sind, dürften ähnlich alt sein wie der Sport selbst. Dieser Tage ist die Debatte aktueller denn je, wenige Monate vor der WM in den USA, Kanada und Mexiko ruft Donald Trump mit seiner Politik große Empörung hervor. In der Kritik steht vor allem die von der Regierung in einzelne Städte entsandte Behörde ICE. Deren brachiales Vorgehen hat bereits mehrere Todesopfer gefordert. Der politische Protest nimmt vor allem in den USA zu. In Minneapolis, wo ICE seit Jahresbeginn im Einsatz ist, gingen zuletzt Tausende wütende Anwohner auf die Straße. Gerade vor dem Hintergrund der Nähe, die Trump zu FIFA-Präsident Gianni Infantino pflegt, werfen die aktuellen Entwicklungen in Nordamerika die Frage auf, ob die Fußballwelt auch ein Zeichen setzen muss. Die Meinungen gehen dabei denkbar weit auseinander. DFB-Vize Göttlich prescht vor und kassiert Kritik Besonders deutlich wird dies beim DFB . So hat sich Vizepräsident Oke Göttlich für eine öffentliche Debatte ausgesprochen. "Ich frage mich wirklich, wann der Zeitpunkt ist, darüber konkret nachzudenken und zu reden. Und für mich ist dieser Zeitpunkt definitiv gekommen", sagte er im Gespräch mit der "Hamburger Morgenpost". Dabei verwies der 50-Jährige auf die Historie: "Was waren denn die Begründungen für die Olympia-Boykotts in den 1980er-Jahren? Meiner Einschätzung nach ist das Bedrohungspotenzial aktuell größer als damals. Wir müssen diese Diskussion führen." So plausibel der Gedanke klingt, so kritisch wurde er von Göttlichs Kollegen abgekanzelt. "Es ist eine Stellungnahme gewesen eines einzelnen Vertreters aus dem Präsidium. Der Kollege ist noch nicht so lange dabei", kritisierte DFB-Boss Bernd Neuendorf seinen Kollegen beim DFL-Neujahrsempfang. "Das ist gar keine große Debatte. Wir sind sehr einmütig beim DFB, dass wir diese Debatte zum jetzigen Zeitpunkt für völlig verfehlt halten." Auch Hans-Joachim Watzke tat Göttlichs Sichtweise als "Einzelmeinung" ab und verschob eine mögliche Diskussion auf einen nicht näher definierten Zeitpunkt in der Zukunft: "Ich glaube nicht, dass momentan die Zeit reif ist, über so etwas zu diskutieren. Wenn es irgendwann reif sein sollte, werden wir diskutieren, aber aus meiner Sicht ist das jetzt völlig fehl am Platze." Bei Olympischen Spielen gab es bereits große Boykotts Wenn es nach Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen geht, ist eine Diskussion innerhalb der Branche ohnehin obsolet. Der Sport müsse sich auf das "Fußballspielen" konzentrieren, die Geopolitik werde woanders gemacht. Er verwies auf Russland, wo 2018 trotz der Annexion der Krim vier Jahre zuvor die Weltmeisterschaft der Herren ausgetragen wurde. Man habe "in der Vergangenheit noch nie eine WM gesehen, die boykottiert worden wäre", führte er aus. Im Männerfußball gab es einen groß angelegten Boykott bisher tatsächlich noch nie – trotz der Menschenrechtsverletzungen in Katar, trotz Russlands Annexion der Krim, trotz der Militärdiktatur 1978 in Argentinien. Ob die Fußballwelt dabei stets richtig gehandelt hat, ist ebenso dahingestellt wie die daran anknüpfende Ableitung, dass eine womöglich falsche Entscheidung in der Vergangenheit eine Entscheidung in der Gegenwart rechtfertigen darf. Fakt ist, dass ein Boykott auf der ganz großen Bühne des Sports keine Neuheit wäre. 1980 boykottierten westliche Nationen um die USA und die BRD die Olympischen Spiele in Moskau, vier Jahre später antworteten die Sowjetunion, die DDR und weitere Ostblockstaaten mit einem Boykott der Spiele in Los Angeles . Auf eben jene Historie verwies auch Göttlich. Nach den harschen Worten seiner Kollegen legte er daher noch einmal nach. "Der Fußball muss aushalten können, dass das Thema diskutiert wird", sagte er dem SID und betonte, keinen Boykott gefordert zu haben, sondern "nur eine Diskussion anstoßen" zu wollen. Innerhalb des DFB-Präsidiums konnte er damit offenbar trotzdem niemanden überzeugen. Nach einer Sitzung am Freitag teilte der Verband mit, dass ein Boykott durch die deutsche Nationalmannschaft "derzeit kein Thema" sei. WM-Boykott als "Ultima Ratio" – geteilte Meinungen in der Politik Längst wird darüber auch auf politischer Ebene nachgedacht, auch dort gehen die Meinungen auseinander. "Ein Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer würde sicherlich nicht zu einer grundlegenden Änderung dieser Politik führen", argumentierte Stephan Mayer, Sprecher der Unionsfraktion, im Gespräch mit dem RND. Er sieht weniger den Sport in der Verantwortung: "Die Politik hat viele geeignete Instrumente, um das Verhalten der US-Regierung zu kritisieren – ein WM-Boykott gehört zweifellos nicht dazu." Innerhalb seiner Partei klang es wenige Tage zuvor noch anders, als eine Eskalation in Grönland möglich schien. "Wenn Trump seine Ankündigungen und Drohungen in Bezug auf Grönland umsetzt und einen Handelskrieg mit der EU anzettelt, ist für mich kaum vorstellbar, dass europäische Länder an der Fußball-WM teilnehmen", sagte CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter der "Augsburger Allgemeinen". Zuspruch erhielt er dabei von Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion. "Eine Turnierabsage käme allenfalls als Ultima Ratio in Betracht, um Präsident Trump in der Grönlandfrage zur Vernunft zu bringen", sagte er der "Bild". Eine gewaltsame Übernahme Grönlands durch die USA scheint seit dem Weltwirtschaftsforum in Davos zwar vorerst abgewendet zu sein, grundsätzlich sind weitere Eskalationen aufgrund des unvorhersehbaren Verhaltens des US-Präsidenten aber auch nicht gänzlich auszuschließen. Das gewaltsame Vorgehen im eigenen Land zeigt dies nur zu gut. DFB-Kapitän Kimmich schiebt Verantwortung weiter Eine klare Position in der Debatte um einen Boykott nahm unterdessen Joshua Kimmich ein. Der DFB-Kapitän erklärte im Gespräch mit Sport1, "nicht mehr an der politischen Diskussion" teilzunehmen. Zu negativ seien seine Erfahrungen von der WM 2022, als wochenlang über die öffentliche Positionierung der Nationalmannschaft debattiert wurde. "Das haben wir ja gemerkt, dass es nicht zielführend ist, wenn wir Spieler uns da zu sehr politisch äußern", hat Kimmich daraus seine Lehren gezogen. Er sei sich zwar der Verantwortung bewusst, "sich bis zu einem gewissen Punkt zu äußern", noch mehr sieht der DFB-Profi die Verantwortung aber bei anderen: "Da haben wir andere Menschen in Deutschland und beim DFB, die sich da besser auskennen und sich dazu äußern sollen." Stefan Effenberg sieht es ähnlich. "Für die Spieler müssen der Sport, das Turnier und natürlich der Titel im Vordergrund stehen, keine politisch motivierten Aktionen", sagte der t-online-Kolumnist im exklusiven Gespräch . Einen Boykott durch die Profis schloss er daher kategorisch aus: "Das wird nicht passieren." Auch Blatter in Sorge: Große Bedenken zur Sicherheit der Fans Ein solches Zeichen könnten neben den Spielern auch die Fans setzen – sofern sie denn überhaupt in der Lage dazu sind. Denn Anhänger der WM-Teilnehmer Iran und Haiti können wegen einer Einreisesperre der USA gegen ihre Heimatländer nicht zu Spielen in den Vereinigten Staaten reisen. Auch für Fans der Elfenbeinküste und des Senegals, die keine zweite Staatsbürgerschaft haben, würde sich eine Reise zur WM sehr schwierig gestalten. Trump hatte das mit "Defiziten bei Checks und Überprüfungen" begründet. "Bei der Einreise müssen Fans damit rechnen, dass sie, wenn sie den Beamten nicht gefallen, direkt in den nächsten Flieger nach Hause geschickt werden. Wenn sie Glück haben", warnte Mark Pieth, einst Vorsitzender der unabhängigen Kommission für Governance bei der FIFA, im Gespräch mit dem "Tagesanzeiger". Daraus leitete er einen Appell an die Fans ab: "Bleibt weg von den USA!" Prominenten Zuspruch erhielt er dabei von Sepp Blatter. "Ich denke, Mark Pieth hat recht damit, diese WM infrage zu stellen", schrieb der frühere FIFA-Präsident auf X. Selbst ein Erfolg bei der Einreise garantiert längst keinen sicheren Aufenthalt in den Staaten, wie Linken-Fraktionschef Sören Pellmann beim RND mit Blick auf die Behörde ICE anmerkte. "Diese Beamten schauen und prüfen nicht zuverlässig, wen sie verhaften und mitunter monatelang in Abschiebegefängnissen verwahren." Ein Pass biete keinen Schutz. Er könne "nicht ruhigen Gewissens sagen, dass eine Reise sicher ist", weshalb "um alle, die hinfahren, Grund zur Sorge besteht". Grünen-Außenpolitiker Boris Mijatović leitet daraus vor allem einen Auftrag an die hiesige Politik ab. Die Bundesregierung müsse "dringend eine belastbare Strategie zum Schutz deutscher Fans und Funktionäre während Einreise und Aufenthalt bei der WM vorlegen", sagte er dem RND. Ganz gleich, wohin die Verantwortung für einen möglichen Boykott in der öffentlichen Debatte in den kommenden Wochen auch verschoben wird, allein aus Gründen der Sicherheit für Fans und Spieler dürften die Diskussionen kaum abkühlen. Zumal die FIFA selbst trotz der Entwicklungen in den USA nicht mahnend in Erscheinung tritt. Stattdessen setzt Infantino seinen Kuschelkurs mit Trump fort und verkündete kürzlich, dass er den WM-Pokal nach dem Finale gemeinsam mit dem US-Präsidenten überreichen werde.


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