Sozialstaatsreform: Weniger Behörden-Wirrwarr wäre gut, aber die Junge Union droht schon
Das Leben ist bunt und vielfältig. Das betrifft auch die sozialen Lagen, in die Menschen geraten können, oft unverschuldet aufgrund von Krankheit, Arbeitslosigkeit oder dem Leben mit Kindern. Die über Jahrzehnte entstandenen, umfangreichen Sozialgesetzbücher, das juristische Rückgrat des deutschen Sozialstaates, tragen dieser Tatsache Rechnung, indem sie theoretisch jedem Einzelfall gerecht werden wollen, im Falle von Sozialleistungen auch durch Einzelfallprüfung.
Für Leistungsberechtigte ist dieses Dickicht an Paragrafen und Zuständigkeiten oft verwirrend und schwer zu überwinden, weshalb sie häufig lieber auf das ihnen zustehende Geld verzichten. Wer einmal einen Wohngeldantrag gestellt hat oder auf Arbeitslosen- oder Elterngeld angewiesen
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