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Schneesturm in Deutschland: DWD ruft hier zweithöchste Warnstufe aus

Schneesturm "Elli" bringt den Hamburger Flughafen in den Krisenmodus. Der DWD verschärft seine Warnungen. Alle Entwicklungen im Liveblog. Donnerstag, 8. Januar Ministerpräsident warnt vor Wintersturm und ruft zur Mithilfe auf 15.44 Uhr: Angesichts des Winterwetters in Niedersachsen warnt Ministerpräsident Olaf Lies vor unnötigen Fahrten und ruft zum Zusammenhalt auf. "Seien Sie vorsichtig, nehmen Sie Rücksicht auf andere und unterstützen Sie hilfsbedürftige Personen", appellierte der SPD-Politiker. "Helfen Sie älteren oder kranken Nachbarinnen und Nachbarn beim Einkauf oder Schneeschippen und kümmern Sie sich um wohnungslose Menschen. Vermeiden Sie unnötige Fahrten oder Fußwege und bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr." Das entlaste auch die Einsatzkräfte, die voraussichtlich stark gefordert sein würden. Es sei mit extremen Wetterlagen mit starkem Schneefall, Blitzeis und Sturm sowie zum Wochenstart zweistelligen Minusgraden zu rechnen. Autofahrer: Dieser Reflex kann tödlich enden 15.35 Uhr: Frost und Glatteis gefährden Autofahrer. Doch die größte Gefahr droht am Waldrand: Die Polizei meldet eine Serie schwerer Wildunfälle. Lesen Sie hier, wie Sie richtig reagieren und die Gefahren minimieren. Eiseskälte: Familie auf Berg in höchster Not 15.30 Uhr: Eine dreiköpfige Familie mit einem Kleinkind und einem Hund ist auf dem Breitenberg in Pfronten (Allgäu) in eine Notlage geraten. Wie die Bergwacht am Donnerstag mitteilte, hatte die Gruppe am Mittwoch die letzte Talfahrt der Breitenbergbahn verpasst und saß bei einbrechender Dunkelheit auf dem 1.838 Meter hohen Berg fest. Angesichts großer Kälte mit Temperaturen von minus zwölf Grad Celsius und der akuten Gefahr einer Unterkühlung, besonders für das Kleinkind, sei umgehend ein Rettungseinsatz eingeleitet worden, teilte die Bergwacht Pfronten mit. Drei Einsatzkräfte der Bergwacht wurden demnach von Mitarbeitern der Bergbahn unterstützt. Am Ende konnte die Familie ins Tal gebracht werden. Bezahlen muss die Familie den Einsatz selbst. "Wir machen uns Sorgen": Obdachlose frieren auf Hamburgs Straßen 15.21 Uhr: Für wohnungslose Menschen ist das Leben derzeit noch härter als sonst. In Hamburg gelten 180 von ihnen als schwer krank. Warum dennoch viele lieber draußen als in Notunterkünften schlafen, lesen Sie hier . Generalabsage: Berliner Fußball-Verband setzt Spielbetrieb aus 15.14 Uhr: Wegen der eisigen Temperaturen und des winterlichen Wetterausblicks setzt der Berliner Fußball-Verband (BFV) den Spielbetrieb bis einschließlich kommenden Montag (12. Januar) aus . Das teilt der Verband auf seiner Homepage mit. In der Mitteilung heißt es: "Die Regelung gilt weiterhin für alle Punktspiele im Herren-, Senioren-, Jugend-, Frauen- und Freizeitbereich. Somit finden im BFV-Spielbetrieb bis einschließlich 12. Januar keine Spiele statt." Hallenturniere sind von der Entscheidung nicht betroffen. Zuvor galt die Generalabsage bereits vom Montag bis Mittwoch (5. bis 7. Januar). XXL-Baugrube wird zu Nürnbergs gefährlichster Eisfläche 15.02 Uhr: Die Baugrube am Aufseßplatz in Nürnberg frustriert seit Jahren viele Anwohner. Weil sie regelmäßig mit Wasser vollläuft, ist sie im Netz scherzhaft schon als "Lago di Aufseß" viral gegangen. Im vergangenen Sommer sollen sogar zwei Jungs in die metertiefe Grube gesprungen sein. Nun ist es offenbar erneut zu einer gefährlichen Aktion an der stillstehenden Baustelle gekommen. Wieder soll jemand den Bauzaun überwunden haben – dieses Mal wohl, um auf der Eisfläche in der Grube Schlittschuh zu laufen. Die ganze Geschichte lesen sie hier . Hamburger Flughafen im Krisenmodus 14.45 Uhr: Der Hamburger Flughafen geht in den Krisenmodus : Der anhaltende und zunehmende Schneefall sorgt für die ersten Flugausfälle. "Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es im Luftverkehr zu Einschränkungen und Verzögerungen. Bitte prüfen Sie laufend Ihren Flugstatus und wenden sich bei Fragen zu Ihrem Flug direkt an die Fluggesellschaft", informiert der Airport aktuell auf seiner Internetseite. Streusalz wird teilweise knapp 14.25 Uhr: Wegen des Winterwetters und vielerorts starkem Schneefall sind Streusalz und andere Taumittel in zahlreichen Baumärkten vorübergehend ausverkauft. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei großen Baumarktketten. "Regional haben wir teilweise eine stark erhöhte Nachfrage nach Streugut. Je nach Schnee- und Glättesituation ist derzeit kein Streugut mehr in einzelnen Märkten verfügbar", sagte ein Sprecher von Hornbach. Glätte in München: Wo Anwohner Gehwege selbst streuen müssen 14.13 Uhr: In vielen Teilen Münchens sind Anwohner selbst für geräumte und gestreute Gehwege verantwortlich. Doch nicht alles ist erlaubt – und bei Verstößen drohen Konsequenzen. Welche Regeln gelten, lesen Sie hier . Tour abgesagt: Olivia Jones greift zu besonderer Maßnahme 14.06 Uhr: Erstmals in der 20-jährigen Geschichte der Kult Kieztouren hat Olivia Jones alle geplanten Führungen wetterbedingt abgesagt. Die Touren am Freitag (9. Januar) finden nicht statt. Grund sei ein angekündigter Schneesturm , der eine sichere Anreise und Durchführung unmöglich mache, teilte sie am Donnerstag mit. Was stattdessen geplant ist, erfahren Sie hier . Wetterexperte warnt: "Wenn möglich, bleiben Sie zu Hause" 13.54 Uhr: Robert Scholz ist Diplom-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Gespräch mit der Regionalredaktion von t-online in Berlin redet er von einer "ungewöhnlichen Wetterlage". Der Experte sagt auch, dass der Osten eine solche Situation seit rund 15 Jahren nicht mehr erlebt hat. Er warnt die Menschen in den betroffenen Gebieten, vorsichtig zu sein: "Wenn möglich, bleiben Sie zu Hause." Den ganzen Artikel lesen Sie hier. DWD aktualisiert Wetterwarnungen 13.38 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine amtlichen Warnungen am frühen Donnerstagnachmittag aktualisiert. Bereits am Vormittag war im Nordwesten Warnstufe Rot ausgerufen worden: Ab Freitagmorgen gilt in den betroffenen Bereichen "Gefahr für Leib und Leben". Es handelt sich um die zweithöchste Warnstufe. Konkret wird vor "starker Schneeverwehung" gewarnt. Die Meteorologen raten: "Notfalls Fahrweise anpassen, möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen." Außerdem wurden für weitere Bereiche sogenannte "Vorabinformationen Unwetter" veröffentlicht. Bereits in der Nacht auf Freitag könnte in Bayern sowie im Norden und Osten des Landes ebenfalls die zweithöchste Warnstufe ausgerufen werden, so der DWD . "Hinsichtlich der genauen Entwicklung bestehen noch Unsicherheiten." Es drohen Regenfälle, die auf dem gefrorenen Boden zu gefährlichem Blitzeis werden können. Dort könne es zu "starken Einschränkungen" im Verkehr kommen. Raum Braunschweig : Hier fällt Freitag wegen des Schneesturms die Schule aus Eisglätte: Autofahren kann lebensgefährlich werden 13.33 Uhr: Dauerschnee und Eisregen peitschen über Deutschland. Meteorologen warnen: Wer jetzt Auto fährt, riskiert sein Leben. Die Straßen werden spiegelglatt. Wo genau jetzt die größten Gefahren durch Glätte und Schnee drohen, lesen Sie hier . Unfallkrankenhaus wegen Glätte "am Anschlag" 13.25 Uhr: Im Berliner Unfallkrankenhaus werden zurzeit zahlreiche Menschen nach Glatteis-Unfällen behandelt. Seit Tagen kämen Menschen mit Knochenbrüchen, Platzwunden am Kopf oder Schädelhirntraumata in die Rettungsstelle, sagte Sprecherin Angela Kijewski. "Es gibt lange Warteschlangen, wir können nur empfehlen, jedes Risiko zu meiden." Sie empfehle, Spikes an den Schuhen zu befestigen, das sorge für einen besseren Halt. "Passen Sie auch auf Ihre Nachbarn auf oder fragen Sie, ob Sie für ältere Menschen Dinge besorgen können, um ihnen den Weg zu ersparen", so die Bitte der Sprecherin. Deutscher Ort misst minus 27,8 Grad 13.18 Uhr: Teile von Deutschland sollen am Wochenende von massiver Eiseskälte erfasst werden, doch auch jetzt schon ist es vielerorts rekordverdächtig kalt: In dem erzgebirgischen Ort Kühnhaide wurden am frühen Donnerstag Temperaturen von minus 27,8 Grad gemessen. Das meldete das MDR-Wetterstudio am Vormittag. Den historischen Minusrekord für Sachsen hält das nicht weit entfernte Marienberg: Hier wurden im Februar 1956 minus 35,5 Grad gemessen. Rostocker Zoo schließt am Freitag – beliebte Veranstaltung fällt aus 13.08 Uhr: Der Rostocker Zoo bleibt aufgrund aktueller Unwetter- und Sturmwarnungen für die Region am Freitag geschlossen. Auch die geplante Abendveranstaltung "ZooLichtZauber" falle aus, teilt der Zoo mit. Am Samstagvormittag würden dann die Parkanlagen auf mögliche Sturmschäden geprüft und diese gegebenenfalls beseitigt, bevor der Zoo um 12.00 Uhr wieder öffne. Der Schweriner Zoo bleibt nach aktuellem Stand offen. Wenn sich wegen der Wetterlage Sicherheitsrisiken abzeichneten, behalte man sich aber eine Schließung vor. Auch der Zoo Stralsund bleibt vorerst weiter geöffnet. "Alarmiert" wegen Wetter: Werden Bundesliga-Spiele abgesagt? 12.54 Uhr: Das in Deutschland befürchtete Wetterchaos hat auch die Bundesliga-Klubs erreicht. Zumindest beobachtet die Deutsche Fußball-Liga (DFL) die Lage ganz genau. "Die DFL ist alarmiert", sagte ein DFL-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Aktuell finden aber alle Spiele statt." Gerade im Norden wird die Situation täglich neu bewertet . Am Samstag empfangen Werder Bremen und der FC St. Pauli ihre Gegner am Nachmittag, auch in Berlin wird gespielt. Flughäfen erwarten "Mammutaufgabe" und "Schwerstarbeit" 12.41 Uhr: "Wir beobachten die Lage konstant, sprechen uns regelmäßig in Strategiesitzungen ab", sagte Pressesprecherin Angelika Heinbuch vom Flughafen in Frankfurt am Main t-online. Axel Schmidt, Leiter der Unternehmenskommunikation des Flughafens BER in Berlin, erwartet eine "Mammutaufgabe". Auf die Mitarbeiter komme in den nächsten Tagen "Schwerstarbeit" zu. In Hamburg schneit es bereits heftig. "Acht- bis zehnmal täglich werden in Hamburg Start- und Landebahnen geräumt", sagt Katja Bromm, Leiterin der Kommunikation des Flughafens. Mehr dazu lesen Sie hier . Schneesturm: Deutsche Inseln nicht per Fähre erreichbar 12.35 Uhr: Wintersturm "Elli" wirbelt den Fährverkehr an den deutschen Küsten durcheinander. Die Inseln Wangerooge und Langeoog teilten mit, der Fährverkehr werde am Freitag komplett eingestellt. Wegen der schlechten Wetterlage sei ein sicherer Schiffstransport sowie eine sichere An- und Abreise der Gäste nicht möglich. Eingestellt wird am Freitag auch der Fährverkehr zwischen der ostfriesischen Insel Juist und dem Festland. Im Fährverkehr zur Nachbarinsel Norderney sei mit kurzfristigen Änderungen und Ausfällen zu rechnen. Winterwetter: Retter bricht auf Bodensee in Eiswasser ein 12.30 Uhr: Mehrere Menschen sind in den vergangenen Tagen auf zugefrorenen Seen eingebrochen. In Mölln in Schleswig-Holstein ist ein zwölfjähriges Mädchen mit seinem Hund auf eine zugefrorene Eisfläche geraten und eingebrochen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Das Mädchen konnte gerettet werden, der Hund überlebte nicht. Auch in der Hegner Bucht am Bodensee brach am Mittwoch eine Person in etwa 90 Zentimeter tiefes Wasser ein. Während der Rettung fiel auch ein Helfer ins Wasser. Beide Personen konnten gerettet und mit Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Wassertemperatur lag laut Polizei bei rund drei Grad. Berliner Bezirk schließt alle Senioreneinrichtungen 12.12 Uhr: Alle Senioreneinrichtungen des Bezirks in Berlin-Spandau bleiben am Freitag, 9. Januar 2026, geschlossen . Dies teilte der Bezirk am Donnerstag mit. Die Maßnahme diene dem Schutz und der Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter, hieß es. Grund für die Schließung ist demnach die aktuelle Wetterwarnung . Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in der Region am Freitag gebietsweise 3 bis 8 Zentimeter Neuschnee, örtlich können es sogar bis zu 15 Zentimeter werden. Dazu kommen Windböen mit etwa 60 Kilometern pro Stunde aus östlicher Richtung. Schneeverwehungen sind wahrscheinlich . Touristenattraktion stellt Betrieb ein Wegen des angekündigten Sturmtiefs setzen die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) den Verkehr am Freitag größtenteils aus. Lediglich ein Abschnitt im Südharz zwischen Nordhausen und Ilfeld Neanderklinik werde planmäßig befahren, teilten die HSB mit. "Gefahr für Leib und Leben": Warnstufe Rot ausgerufen Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnstufe erhöht: Für den Nordwesten des Landes gilt Warnstufe Rot. Dabei handelt es sich um eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Kategorie, auch Hamburg und Bremen sind betroffen . Ab Freitagmorgen besteht "Gefahr für Leib und Leben" durch starke Schneeverwehungen. Die Meteorologen warnen vor "stark erhöhter Schneedecke bis hin zu blockierten Verkehrswegen" und "oftmals stark eingeschränkter Sichtweite". Der DWD empfiehlt, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. "Möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen", so die weiteren Tipps. Sturmtief Elli: Was kommt da auf Franken zu? Der DWD rechnet bereits in der Nacht auf Freitag mit leichtem Schneefall in Mittelfranken. Immerhin fünf bis zehn Zentimeter könnten fallen, sagt der Wetterdienst vorher. Im Laufe der Nacht soll dann der Schnee in Regen übergehen. Der fränkische Experte Stefan Ochs, der als "Wetterochs" bekannt ist, erwartet gar "starke Schneefälle" am Donnerstagabend. Auch er erwartet, dass der Schnee später in Regen übergeht. Der breite sich dann von Südwest nach Nordost aus. Laut DWD droht im Süden Mittelfrankens (sowie weiter südlicher im Freistaat) bis Freitagvormittag Eisregen. Im Rest Mittelfranken, und damit auch im Stadtgebiet von Nürnberg, sei nur gebietsweise mit Glätte zu rechnen. Mehr Informationen finden Sie hier . Schnee und Eis: Was der Wintereinbruch für Passagiere am Airport Nürnberg bedeutet Wegen Wetterwarnungen: CDU sagt Klausurtagung ab Der CDU-Vorstand hat seine Klausurtagung in Mainz wegen der aktuellen Wetterwarnungen abgesagt . "Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekündigten Zug- und Flugausfällen sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen", teilte eine Parteisprecherin mit. Schneewalze rückt auf NRW und Köln vor: Kommt es jetzt zu Schulschließungen? Wintersturm zieht auf Berlin zu: Das rät die Feuerwehr Am Freitag werden in Berlin Sturm und Schnee erwartet. Die Feuerwehr warnt vor Gefahren und gibt Tipps. Was Sie beachten sollen, erfahren Sie hier . Winterwetter: Flughafen Düsseldorf beeinträchtigt Schnee und Eis haben am Flughafen Düsseldorf Probleme ausgelöst. Zweimal sei der Flugbetrieb für etwa 30 Minuten kurzzeitig unterbrochen worden, teilte ein Sprecher der Düsseldorfer Regionalredaktion von t-online mit. In fünf Fällen haben sich ankommende Maschinen am Mittwochnachmittag entschieden, auf andere Flughäfen auszuweichen. Wann Hausbesitzer und Mieter Schnee räumen müssen Schnee räumen ist Aufgabe des Hauseigentümers, Mieters und teilweise Vermieters. Wer seine Pflicht zum Schneeräumen nicht erfüllt, muss beim Unfall zahlen. Hier lesen Sie alle Regeln zum Schneeschippen nach dem Wintereinbruch. Höhepunkt von Sturmtief "Elli" steht erst bevor Sturmtief "Elli" wird seinen Höhepunkt am Freitag erreichen, vor allem der Norden Deutschlands muss sich auf meterhohe Schneeverwehungen einrichten. Innerhalb von 24 Stunden drohen laut aktuellen Wettermodellen Schneemengen von 20 Zentimetern, örtlich könnte noch mehr fallen. Schnee und Eis in Deutschland: Ein Todesopfer, mehrere Verletzte Am Donnerstag haben sich deutschlandweit bereits etliche Unfälle aufgrund des Wetters ereignet. So kam es etwa in Gehrde in Niedersachsen zu einem schweren Autounfall. Wie die Polizei mitteilte, war das Auto eines Mannes von der Fahrbahn abgekommen und daraufhin gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen. Schulen in Hamburg und Bremen bleiben komplett geschlossen Die Schulen in Hamburg bleiben wegen der Witterungsverhältnisse und des erwarteten starken Schneefalls am Freitag geschlossen. Das teilte die Schulbehörde mit. Auch in Bremerhaven und an weiteren Orten in Niedersachsen fällt in den kommenden Tagen der reguläre Schulunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Einige Kreisverwaltungen verweisen darauf, dass trotz eines pausenlosen Einsatzes der Räumdienste die Schulbeförderung mit Bussen nicht sichergestellt werden könne. Wenig später teilte auch das Land Bremen mit, dass die Schulen am Freitag auf Distanzunterricht umstellen. Wetterchaos: Schulausfall am Freitag in Hamburg – das müssen Eltern wissen Liste liefert Überblick: Schulen im Nordwesten sagen Präsenzunterricht ab Schneesturm zwingt Kreuzfahrtriesen zur Kehrtwende Der bevorstehende Schneesturm zwingt die "Aida Nova" zur Planänderung. Das Kreuzfahrtschiff kehrt einen Tag früher als geplant nach Hamburg zurück. Das teilte die Rostocker Reederei Aida Cruises mit. Die "Aida Nova" befindet sich derzeit auf der beliebten Metropolenroute und hat bereits Zeebrügge, Le Havre sowie Cherbourg angelaufen. Der für Donnerstag geplante Aufenthalt im englischen Southampton entfällt nun ersatzlos. Mehr zu den Folgen des Schneesturms für die "Aida Nova" lesen Sie hier . Schnee und Eis: Wahrzeichen Hamburgs gesperrt In Hamburg ist am Donnerstagmorgen ein wichtiges Wahrzeichen abgeriegelt worden. Die Köhlbrandbrücke ist wegen Schnee und Eis gesperrt , teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Wann die Brücke wieder freigegeben werden kann, steht noch nicht fest. "Eilig geht heute morgen gar nichts", hieß es aus der Verkehrsleitzentrale. Die Köhlbrandbrücke ist die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Sie liegt im Hamburger Hafen. Winterwetter löst S-Bahn-Chaos in Hamburg aus In Hamburg müssen sich die Menschen wegen Schneefalls und Glätte auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen . Mehrere S-Bahn-Linien fahren nicht oder verspätet, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Auch der Busverkehr in Hamburg und im Umland ist betroffen: "In einigen Stadtgebieten können unsere Busse aufgrund der Straßenverhältnisse nicht die regulären Linienwege fahren", teilte eine Sprecherin der Hamburger Hochbahn mit. Winterwetter und Sturm: "Rechnen mit Schädel-Hirn-Traumata" Die Krankenhäuser in vielen Regionen stellen sich auf Glätteunfälle und großen Andrang in den Notaufnahmen ein. "Wir rechnen mit Brüchen, Platzwunden und Schädel-Hirn-Traumata durch Stürze aller Art", erklärte etwa Angela Kijewski vom Unfallkrankenhaus Berlin auf Anfrage von t-online. Generell sei man als Unfallkrankenhaus auf Massenanfälle von Verletzten vorbereitet, sagte die Sprecherin. Aber: "Auch wir haben unsere Grenzen." Menschen sollten bei der prekären Wetterlage am besten zu Hause bleiben und – falls sich das nicht umgehen lässt – draußen vorsichtig sein. Großer Ansturm auf Streusalz – Engpässe in Baumärkten Das Streusalzverbot in Hamburg ist aufgehoben – und die Nachfrage in den Baumärkten nach Taumitteln steigt enorm. Es kommt zu Engpässen . Die Umweltorganisation BUND appellierte unterdessen an Hausbesitzer, auf Streusalz zu verzichten und stattdessen Sand, Kies, Sägespäne oder umweltzertifizierte Streumittel zu nutzen. Salz dringe mit dem Schmelzwasser in den Boden ein und sammele sich dort über die Jahre an. Es verändere den Nährstoffgehalt des Bodens und führe zu Schäden an Wurzeln. DWD ruft amtliche Wetterwarnung aus Schon bevor der angekündigte Schneeorkan Deutschland mit voller Wucht erreicht, ruft der Deutsche Wetterdienst (DWD) amtliche Warnungen für über 300 Städte und Landkreise aus. Teilweise gilt Alarmstufe Orange wegen strengen Frosts. Fast flächendeckend wurde eine Glättewarnung ausgerufen. Meteorologen warnen vor "katastrophaler Verkehrslage" Ein massiver Schneesturm mit Schnee, Eisregen und Orkanböen nimmt Kurs auf Deutschland: Bereits am Donnerstag kommt es insbesondere im Westen Deutschlands zu starken Schneefällen. Am Freitag wird es dann ernst: Im Norden und Osten drohen teilweise Schneemengen von bis zu 50 Zentimeter, warnte der NDR-Meteorologe Sebastian Wache. Aufgrund von heftigen Schneeverwehungen sei eine "katastrophale Verkehrslage" nicht ausgeschlossen. Der Wetterexperte Karsten Brandt wurde in der "Bild"-Zeitung vom Dienstag deutlich. Für Norddeutschland warnt er: "Planen Sie um, bleiben Sie zu Hause. Auf den Straßen besteht am Donnerstag und am Freitag Lebensgefahr!" Feuerwehr rettet hilflosen Hund aus eisigem See Die Feuerwehr hat am Mittwoch einen Hund aus dem Bremer Werdersee gerettet. Das Tier war auf dem nur teilweise zugefrorenen See ins Wasser geraten, wie die Feuerwehr mitteilte . Ein Feuerwehrmann habe sich zu dem Hund vorgearbeitet und ihn an Land gebracht. Das Tier habe sich nicht mehr selbst ans Ufer retten können. Doppelte Wetterwarnung für München Für München gelten aktuell mehrere amtliche Warnungen . Der DWD warnt bis Donnerstagvormittag vor Glätte, es besteht Rutschgefahr, insbesondere im Straßenverkehr. Zudem gilt seit Mittwochabend bis Donnerstagvormittag eine Frostwarnung: Bei Temperaturen bis zu minus 8 Grad sind mögliche Frostschäden nicht ausgeschlossen, entsprechende Schutzmaßnahmen werden empfohlen. Ausnahmen am Flughafen Frankfurt wegen des Winterwetters Am Frankfurter Airport müssen weiter Maschinen enteist werden. Das hat erneut Lockerungen beim Nachtflugverbot zur Folge. Mehr dazu erfahren Sie hier . DWD warnt in Berlin vor Temperaturen bis minus 15 Grad Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor strengem Frost für Berlin und weite Teile Brandenburgs herausgegeben . Demnach sinken die Temperaturen auf minus 9 bis minus 13 Grad. In Tal- und Muldenlagen kann das Thermometer sogar auf minus 15 Grad fallen. Die Warnung gilt seit Mittwochabend und läuft bis mindestens Donnerstagvormittag um 11 Uhr. Der DWD stuft die Lage als "markantes Wetter" ein und warnt vor möglichen erheblichen Frostschäden, Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien sowie einfrierende Wasserleitungen.


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