Rosenberg: Großeinsatz bei Scheunenbrand in Sindolsheim (Update)
Rosenberg-Sindolsheim. (F/bg) Schlimmeres verhütet wurde von einem Großaufgebot der Feuerwehr beim Brand einer Scheune am Dienstagabend in Sindolsheim. Ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarbebauung konnte trotz der schwierigen Einsatzbedingungen verhindert werden. Menschen wurden nicht verletzt
Die inmitten der Ortsbebauung in Nachbarschaft mehrerer Fachwerkhäusern im rückwärtigen Bereich Kirnautalstraße/Marktstraße stehende Scheune war am Dienstagabend gegen 22.20 Uhr aus noch unbekannten Gründen in Brand geraten. Das Feuer löste einen Großeinsatz aus: Neben den Abteilungswehren aus Sindolsheim, Rosenberg und Hirschlanden und der Werksfeuerwehr der Rosenberger Firma Getrag waren die Feuerwehren aus Buchen und Walldürn – beide mit Drehleitern – sowie aus Altheim und Osterburken alarmiert worden.
Den insgesamt 160 Einsatzkräfte, die mit zahlreichen Fahrzeugen vor Ort waren, stellte sich bei der Brandbekämpfung aufgrund der enge Bebauung und des Funkenflugs infolge des böigen Windes keine leichte Aufgabe.
Durch den schnellen und massiven Feuerwehreinsatz konnte allerdings ein Ausbreiten des Feuers und ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser verhindert werden. Mehrere Bewohner benachbarter Häuser mussten während der Löscharbeiten ihre Wohnungen verlassen. Gegen Mitternacht war der Scheunenbrand gelöscht, die Scheune wurde vollkommen zerstört.
Der Brandschaden an der Scheune, in der sich laut Polizei überwiegend Unrat befand, wurde in den ersten Schätzungen auf etwa 50.000 bis 70.000 Euro beziffert.
Ob und in welchem Umfang die Nachbarbebauung durch den Löschwassereinsatz in Mitleidenschaft gezogen wurde, steht noch nicht fest. Die Brandursache ist noch nicht bekannt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Beim Einsatz war auch Rosenbergs Bürgermeister Gerhard Baar vor Ort, der sich erleichtert darüber zeigte, dass die Wehren Schlimmeres verhüten konnten.
Am Mittwochmorgen musste die Feuerwehr noch einmal ausrücken, weil aus einem Haus in unmittelbarer Nachbarschaft des Brandobjekts Feuer gemeldet wurde. Dazu war es vermutlich aufgrund von Funkenflug gekommen. Die Wehr hatte den neuen Brandherd schnell im Griff.
Update: 1. November, 18.20 Uhr