Halloween-Bilanz 2018: Kinder werfen zu Halloween Eier auf Autos und gegen Häuserwände
Walldorf/Mannheim/Ludwigsburg. (pol/dpa/rl) Dieses Jahr blieb es an Halloween ruhig. Gerade in Walldorf wurde nach den Randalen im vergangenen Jahr schärfer als sonst kontrolliert. Die Polizei zeigte verstärkt Präsenz und kontrollierte jugendliche Personengruppen. Zu Vorkommnissen, wie in der letzten Halloween-Nacht, kam es jedoch nicht.
Auch im Gesamtbereich des Polizeipräsidiums Mannheim bliebt es laut Polizeibericht vergleichsweise ruhig. Allerdings mussten die Beamten zu etwa 50 Halloween-typischen Einsätzen ausrücken. Diese reichten von Schlägereien, Sachbeschädigungen, randalierenden Personen und groben Unfug (Eierwerfen, sonstiger Schabernack). Allerdings lag das Aufkommen im Rahmen dessen, was in den vergangenen Jahren passierte.
In Trossingen im Kreis Tuttlingen besprühten Unbekannte die Fassaden von vier Gebäuden. An zwei Fassaden sah man ein männliches Geschlechtsteil, an einer Front ein Herz. Die Fassade einer Bäckerei verschmierten die Unbekannten mit grauer Farbe.
In den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg haben Kinder zu Halloween Häuserfassaden, Fenster, Autos und einen Fußgänger mit Eiern beworfen. In Schwieberdingen und Sindelfingen seien am Mittwochabend außerdem Böller gezündet worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten hätten einige Kinder und Jugendliche gefasst und ihren Eltern überstellt - auch einzelne Anzeigen seien aufgenommen worden.
Einzelheiten, etwa die Anzahl der Einsätze, der Sachschaden oder die Verkleidungen der jungen Übeltäter, teilte die Polizei nicht mit. Die Polizeipräsidien in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Ulm hatten keine Halloween-bedingten Einsätze zu vermelden.