Petra Köpping: Eine Frau, die Ostdeutschland versteht
Am Montag, nachdem Petra Köpping als sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung vereidigt worden war, ging sie zu Pegida. Die Gruppe in Dresden hatte da, im November 2014, erst wenige Male zu Demonstrationen gegen Zuwanderung und den Islam aufgerufen. In den Medien war sie höchstens eine regionale Erscheinung. Köpping wollte aber auch nicht demonstrieren, sondern zuhören.
„Ich ging hin, um mehr zu erfahren und das Gespräch anzubieten“, erinnert sie sich. Immer wieder seien Menschen auf sie zugekommen, um zu schimpfen – auf „die da oben“, auf Flüchtlinge oder „das...