Rettungseinsatz: Hamburger Feuerwehr muss zu Klinik ausrücken – wegen Popcorn
In einer Klinik in Hamburg löst ein Brandmelder aus, die Feuerwehr eilt mit mehreren Löschzügen herbei. In einer Stationsküche finden die Rettungskräfte den Grund für den Alarm.
Rettungseinsätze in Krankenhäusern sind auch für Feuerwehrleute keine Routine. Die Feuerwehr in Hamburg erlebte am Freitagabend in einer Klinik indes einen besonders ungewöhnlichen Einsatz. Zuerst hatte die „Hamburger Morgenpost“ über den Fall berichtet.
Gegen 22.52 Uhr ging laut der Feuerwehr in der Leitstelle eine Meldung ein, demnach im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine Brandmeldeanlage ausgelöst worden sei. Bei Notrufen aus Krankenhäusern sind Rettungskräfte grundsätzlich besonders wachsam und vorsichtig. Schnell machten sich die Einsatzkräfte mit mehreren Löschzügen auf den Weg zum UKE.
Die Feuerwehr Hamburg rückt mit einem Großaufgebot an
Vor Ort trafen die Feuerwehrleute aber nicht etwa auf eine hochkritische Lage. Vielmehr teilte man ihnen den wahren Grund für die Alarmmeldung mit. Mitarbeiter der Klinik hatten demnach in der Küche einer Krankenhausstation Popcorn zubereiten wollen. „Wir wurden darüber informiert, dass das Popcorn angebrannt war und keine Gefährdung vorlag“, teilte die Feuerwehr auf Nachfrage des stern mit. Grundsätzlich sei es nichts Ungewöhnliches, dass angebrannte Lebensmittel Rettungseinsätze auslösen würden.
Das Klinikpersonal kam noch einmal mit dem Schrecken davon. Die Lust auf Popcorn dürfte ihm aber wohl erst einmal vergangen sein.