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Trump ruderte im Iran zurück: Was hinter seinem Rückzug steckt

Kurz vor Ablauf eines dramatischen Ultimatums gegen den Iran hat Donald Trump überraschend die Reißleine gezogen. Was hinter dem Rückzieher des US-Präsidenten steckt und welche Folgen das für die Welt hat. Der sogenannte "Taco Tuesday" gehört in den USA längst zur Alltagskultur. Jeden Dienstag locken zahlreiche Restaurants im ganzen Land mit vergünstigten Tacos. Es ist ein kleines, fast schon ritualisiertes Wochenereignis in Bezug auf mexikanisches Essen. Im politischen Washington aber hat der Begriff "TACO" in Trumps zweiter Amtszeit eine weitere Bedeutung bekommen. Er steht für "Trump Always Chickens Out" und bedeutet übersetzt im Sinne seiner Kritiker in etwa: Egal, wie sehr Trump auch droht und zetert, am Ende kneift er doch und steht letztlich mit leeren Händen da. Ob Zufall oder Ironie der Geschichte: Trumps jüngstes Ultimatum, in dem er wortgewaltig mit der Auslöschung der iranischen Zivilisation gedroht hatte, lief nun ausgerechnet an einem Dienstag aus. Nur 88 Minuten bevor die USA möglicherweise verheerende und kriegsverbrecherische Angriffe auf zivile iranische Infrastruktur gestartet hätten, kündigte Trump plötzlich einen Waffenstillstand an. Hinter diesem wohl bemerkenswertesten "Taco Tuesday" steckt aber offenkundig mehr als nur Zufälligkeit. Der US-Präsident dürfte seine Meinung nicht einfach spontan geändert haben. Viel spricht dafür, dass ihn eine Mischung aus wirtschaftlichem Druck, politischem Widerstand und strategischer Planlosigkeit dazu gezwungen hat, einen Ausweg aus dem Iran-Krieg zu finden. Waffenruhe im Iran : Der doppelte Gesichtsverlust Zehn-Punkte-Plan: Das fordert Teheran von Trump Ein Krieg, den Trump womöglich selbst nie ganz wollte Der Weg in diesen Krieg war von Anfang an kompliziert verlaufen. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hatte Washington monatelang gedrängt, gemeinsam militärisch gegen den Iran vorzugehen. Wie eine neue Recherche der "New York Times" nahelegt, präsentierten israelische Geheimdienst- und Militärvertreter Trump bei einem streng geheimen Treffen im Weißen Haus ihre Argumente für einen Angriff gegen den Iran direkt. Aber innerhalb der US-Regierung zweifelten demnach wohl mehrere hochrangige Beamte daran, ob Israels Strategie funktionieren würde. Viele hielten die Hoffnung für unrealistisch, militärische Schläge könnten im Iran etwa einen Volksaufstand auslösen und das Regime zu Fall bringen. Vizepräsident JD Vance, der jetzt die Friedensverhandlungen führen soll, gehörte dabei zu den skeptischen Stimmen . Er hatte sich von Anfang an deutlich gegen den Angriff ausgesprochen. Diese inneren Spannungen gewannen wohl an Bedeutung, als die Folgen des Krieges außer Kontrolle zu geraten drohten. Als die politischen und wirtschaftlichen Kosten stiegen, wuchs wohl auch die Bereitschaft des Präsidenten, über einen Rückzug nachzudenken. Überraschender Iran-Vorstoß: Wird JD Vance plötzlich Trumps Friedensbringer? Die Märkte gerieten in Unruhe Politische Überzeugungen, die Bündnistreue zu Israel und Fehleinschätzungen über die eigene Wirksamkeit mögen Donald Trump zwar in diesen Krieg geführt haben. Trotz wortgewaltiger Drohungen in Social-Media-Beiträgen konnte aber auch er die ganz realen, ökonomischen Auswirkungen nicht mehr ignorieren. Zahlreiche Durchhalteparolen an die eigene Bevölkerung zeugten davon. Nach rund fünf Wochen Krieg begann der Konflikt nicht nur die Ölpreise, sondern die ganze Weltwirtschaft massiv zu erschüttern . Allem voran wegen der strategischen Bedeutung der Straße von Hormus, jener Meeresenge, durch die ein großer Teil des globalen Ölhandels läuft und die der Iran mit einigermaßen geringem Aufwand für Hunderte Schiffe unpassierbar machte. Auch Amerika litt unter dem Anstieg des globalen Ölpreises seit Kriegsbeginn um fast 70 Prozent. Der Benzinpreis in den USA kletterte auf über vier Dollar pro Gallone. Ein Wert, der an die Krisenzeiten während der Covid-19-Pandemie erinnerte. An der Börse verlor der sogenannte S&P-500-Index mehr als fünf Prozent gegenüber seinem Höchststand und erlebte sein schlechtestes Quartal seit 2022. An den Finanzmärkten wuchs weltweit die Sorge, ein länger andauernder Krieg könne einen globalen Energieschock und eine neue Rezession auslösen. Zur schwindelerregenden Unruhe an den Märkten trugen Trumps andauernde Social-Media-Posts bei, mit denen der Präsident im Zickzackkurs die Aktienkurse beeinflusste. Wie sehr die Lage an den Märkten mit der Lage im Iran zusammenhängt, zeigte sich einmal mehr, als Trump schließlich den Waffenstillstand ankündigte. Die Märkte entspannten sich sofort, auch der Ölpreis fiel wieder deutlich unter die Marke von 100 Dollar pro Barrel. Druck aus der eigenen Partei In Washington war der politische Widerstand gegen diesen Krieg ohnehin von Beginn an groß, ganz besonders im eigenen Lager. Seit Kriegsbeginn hatte Trump, der immer versprach, die USA künftig aus Kriegen herauszuhalten, ausgerechnet im eigenen politischen Lager eine für ihn gefährliche Debatte losgetreten. Teile seiner eigenen Machtbasis fühlten sich zunehmend betrogen. Einen jüngsten Höhepunkt erreichte dieser Widerstand, als Trump drohte, "eine ganze Zivilisation werde heute Nacht sterben", falls der Iran nicht nachgebe. Diese Aussage schockierte selbst treue Republikaner. So warnte der Senator Ron Johnson, dass Angriffe auf die zivile Infrastruktur "ein großer Fehler" wären. Der Kongressabgeordnete Nathaniel Moran mahnte, solche Aktionen widersprächen den Prinzipien, die Amerikas Kriegsführung lange geprägt hätten. Einflussreiche Stimmen aus der MAGA-Szene diskutierten zudem in Podcasts, Livestreams und in den sozialen Netzwerken offen darüber, ob der Präsident zu weit gegangen sei. Einige brachten sogar den sogenannten 25. Verfassungszusatz ins Spiel, also die Möglichkeit, einen Präsidenten für amtsunfähig zu erklären. Und das alles ausgerechnet im Jahr der Zwischenwahlen für den US-Kongress, in dem die Republikaner auf jede Stimme angewiesen sind. Trumps Rückzug aus dem Iran-Krieg könnte nun womöglich gerade noch rechtzeitig kommen, um das riskante und kostspielige Unterfangen mit seinen wirtschaftlichen Folgen bis zum Jahresende vergessen zu machen. Der diplomatische Ausweg Der unmittelbare Anlass für den Waffenstillstand kam US-Medienberichten zufolge schließlich durch internationale Vermittlung zustande. Pakistan schlug demnach folgende Lösung vor: Der Iran sollte die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnen, im Gegenzug würden die USA ihre geplanten Angriffe aussetzen. Noch in dieser Woche soll es zu direkten Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien in der Hauptstadt Islamabad kommen. Trump erfuhr von diesem Vorschlag angeblich erst wenige Stunden vor Ablauf seines Vernichtungs-Ultimatums. Am frühen Abend erklärte er dann über soziale Medien, die USA verzichteten für zwei Wochen auf Angriffe, sofern der Iran die sichere Passage durch die Meerenge garantiere. Der US-Präsident scheint unter dem wachsenden wirtschaftlichen und politischen Druck zu dem Schluss gekommen zu sein, dass dieser Vorschlag genau das bietet, was er so dringend braucht: einen Ausweg ohne Gesichtsverlust. Trotz Trumps Behauptung, er habe einen "totalen und vollständigen Sieg" errungen, bleibt die Realität ernüchternd. Kaum eines der ursprünglichen Kriegsziele wurde erreicht. Vor dem Krieg hatte die Regierung ambitionierte Ziele formuliert: das iranische Atomprogramm zerstören, Raketen- und Drohnenarsenale ausschalten, die Unterstützung für Milizen in der Region beenden und sogar das Regime stürzen. Nichts davon ist bisher konsequent gelungen. Der Iran besitzt weiterhin seine Bestände an hoch angereichertem Uran, die ursprünglich als Kriegsgrund dienten. Noch problematischer: Teheran könnte hinzugelernt haben und größeren Einfluss auf das Schicksal der Weltwirtschaft ausüben als je zuvor. Das Regime weiß jetzt, dass es faktisch über den Zugang zur Straße von Hormus entscheiden kann. Der Krieg hat den Iran geschwächt Auch wenn es nur ein vorübergehender Erfolg sein mag, haben Trump und Netanjahu eines dennoch erreicht: Die Angriffe haben dem Iran erheblichen Schaden zugefügt. In fünf Wochen bombardierten amerikanische und israelische Streitkräfte Tausende militärische Ziele. Dabei zerstörten sie wichtige Infrastruktur, schwächten das iranische Militär und töteten Dutzende Führungspersonen, allen voran den religiösen Anführer Ali Chamenei. Hinzu kommt die Schwächung der vom Iran unterstützten sogenannten Proxy-Milizen. Sowohl die Hamas-Terroristen im Gazastreifen als auch die Hisbollah im Libanon haben in den vergangenen Wochen und Monaten schwere Niederlagen erlitten. Klar dürfte sein: Das Regime und seine Verbündeten müssen ihre Wunden lecken. Zwei Wochen Zeit Gegenwärtig hat die Welt vor allem eines gewonnen: Zeit. Die Waffenruhe verschafft den Verhandlern zwei Wochen, in denen zumindest versucht werden kann, eine Lösung für die zentralen Konfliktpunkte zu finden. Auf dem Tisch liegen nach wie vor das iranische Atomprogramm, die Raketenarsenale und die Kontrolle über die Straße von Hormus. Die Positionen liegen aber weit auseinander. Der erste Vorschlag des Iran verlangt unter anderem Sanktionsaufhebungen, Entschädigungen und die Anerkennung seines Rechts auf Urananreicherung. Damit steht Trump nun vor einer Herausforderung: Er mag den selbst losgetretenen Krieg mit seinen direkten Folgen vorerst entschärft haben. Aber wenn die Verhandlungen scheitern, schwelt die Krise weiter. Die Folgen dieses laut Trump regelmäßig als nur "kurze Exkursion" bezeichneten Krieges gegen den Iran und seines Rückziehers für die Welt und auch für die USA selbst jetzt lassen sich bislang kaum abschätzen. Kritiker fürchten bereits, dass Trump das Ansehen und damit auch die Macht und das Abschreckungspotenzial Amerikas irreparabel beschädigt haben könnte. Der Tenor: Niemand wird sich künftig mehr von Trump einschüchtern lassen. Trumps "TACO Tuesday" könnte sich als Gegenteil des typischerweise günstigen Mittagstisches entpuppen. Die kurz- und langfristigen Kosten für seinen Krieg werden wohl deutlich höher sein, als er jemals zugegeben würde .


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