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Mondmission "Artemis 2" mit Rekord – Astronauten von der Erde abgeschnitten

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser, wann waren Sie zuletzt für die Welt nicht erreichbar? So richtig abgetaucht, meine ich, mit allem, was dazu gehört? Handy im Flugmodus oder erst gar nicht dabei, das E-Mail-Postfach mit einer Abwesenheitsnotiz versehen, an die Sie sich auch selbst halten ("Nachrichten werden nicht gelesen oder weitergeleitet – ja, wirklich nicht") und dann: rein in die Ruhe, die Stille, einfach mal ganz mit sich selbst sein. Ich vermute, für nicht wenige klingt diese Vorstellung eher beängstigend als erholsam. "Aber was, wenn ich ausgerechnet dann dringend gebraucht werde?", könnte man sich fragen. Oder noch schlimmer: "Wenn ich dringend jemanden brauche?" Die Verbindung zur Außenwelt kappen bedeutet auch, Kontrolle zu verlieren. Und anzuerkennen, dass man selbst womöglich gar nicht so wichtig ist, wie man dachte. Wer schon unruhig wird, wenn er nur ein paar Stunden ohne Smartphone vor die Tür gehen soll, für den dürfte das, was die Crew der "Artemis 2" in der Nacht zum heutigen Montag unserer Zeit erlebt hat, das nackte Grausen sein. Rund 40 Minuten lang herrschte komplette Funkstille zwischen der "Orion"-Raumkapsel und der Nasa-Missionskontrolle in Houston, weil sich die Astronauten von der Erde aus gesehen hinter dem Mond befanden. Die Crew hatte also nicht nur keinen Kontakt zur Welt, sie war währenddessen auch noch so weit von ihr entfernt wie kaum ein Mensch zuvor. Ich bin dann mal weg – aber so richtig. Ich weiß, es ließe sich viel anderes schreiben über diese Mission. Zum Beispiel, ob es wirklich nötig ist, so viel Geld dafür auszugeben. Schließlich gilt es auf der Erde, mit Klimakrise und Kriegen, weit dringendere Probleme zu lösen. Oder ob das Ganze nicht ohnehin nur dafür da ist, insbesondere China zu demonstrieren, wer auf der Welt die überlegenere Technik und damit auch wirtschaftlich und politisch das Sagen hat. All das könnte man vortrefflich in einem Tagesanbruch erörtern. Aber erstens hat das mein Kollege Steve Haak, der sich bei t-online regelmäßig mit Raumfahrt-Themen beschäftigt, schon in diesem Kommentar getan, und zweitens habe ich einfach keine Lust dazu. Ja, richtig gelesen. Ich möchte nicht. Bevor Sie jetzt meinem Chef oder direkt Friedrich Merz Bescheid geben, dass hier jemand Arbeitsverweigerung betreibt, lassen Sie mich kurz erklären: Es gibt wahrlich ausreichend Themen auf dieser Erde, die kritisiert, angeprangert und seziert werden müssen. Und das geschieht auch tagtäglich in den Redaktionen, den Stammtischen, in Familien, unter Freunden und Bekannten. Das ist gut und richtig. Es schadet aber auch nicht, sich gelegentlich der Faszination hinzugeben. Das tut man ohnehin viel zu selten. Mich hat kürzlich jemand gefragt, wann mich das letzte Mal etwas mit Ehrfurcht erfüllt hat. Mir fiel offen gestanden auf Anhieb nichts ein. Dann ging ich mit einer Freundin ins Planetarium. Vom noch begreifbaren Sternenhimmel über Berlin hat der Moderator Stück für Stück weiter hinausgezoomt, hat uns gezeigt, welches winzige Stück der Milchstraße wir gerade besprochen haben, ist vorbeigeflogen an unserer Nachbargalaxie Andromeda, die bereits so weit entfernt ist, dass sie nach aktuellem Stand der Wissenschaft und Technik nicht innerhalb eines Menschenlebens erreichbar ist. Dabei lassen sich von der Erde aus derzeit noch mehr als 50 Milliarden weitere Galaxien beobachten. Die Forschung geht sogar davon aus, dass sich etwa eine Billion Galaxien im sogenannten beobachtbaren Universum befinden. Und das ist selbstverständlich nicht zu verwechseln mit dem gesamten Universum. Ich sag' mal so: Da war ich dann wohl doch mit Ehrfurcht erfüllt. Und wenn zufällig fast gleichzeitig vier Astronauten den bisherigen Entfernungsrekord von Menschen zur Erde übertreffen , aufgestellt von der "Apollo 13"-Mission mit 400.171 Kilometern vor fast genau 56 Jahren, dann erlaube ich es mir gerne, mich von diesem Ereignis begeistern zu lassen. Die irdischen Probleme holen einen noch früh genug wieder ein. iRAN-KRIEG Apropos irdische Probleme Bei manchen Menschen wünscht man sich ja, man könnte sie auf den Mond schießen. Egal, was es kostet. Einer der heißesten Anwärter für so einen Trip ist US-Präsident Donald Trump. Erst am Ostersonntag untermauerte er seine Eignung mit einer höchst verstörenden Drohung auf seiner Plattform Truth Social. "Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle landen", schrieb er dort an die Führung in Teheran gerichtet und verlängerte sein Ultimatum zum dritten Mal. "Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen", sagte Trump dem "Wall Street Journal". Angesichts solcher Rhetorik wundert man sich, dass überhaupt etwas im Iran-Krieg vorangeht. Tatsächlich bemühten sich aber gestern Diplomaten um eine 45-tägige Waffenruhe , während der Friedensgespräche geführt und ein endgültiges Abkommen vorgeschlagen werden solle. Ein solches dauerhaftes Abkommen ist für Iran Voraussetzung, um die Straße von Hormus zu öffnen. Eine Einigung gab es allerdings nicht. Je länger die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge blockiert bleibt, desto stärker leiden auch andere Länder unter dem Krieg – wenn auch nur ökonomisch . Inzwischen liebäugeln daher sogar Teile der CDU mit Maßnahmen, die den Geldbeutel insbesondere von Menschen mit wenig Einkommen entlasten. So forderte der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, ein Mobilitätsgeld von 500 Euro jährlich für alle Arbeitnehmer, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdienen. Für jedes Kind solle ein Zuschlag von 100 Euro hinzukommen. Und: Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel solle auf null Prozent sinken. Ein Mehrwertsteuer-Aus für gesunde Lebensmittel hatte zuvor auch der SPD-Wirtschaftsflügel gefordert. Sogar Unionsfraktionschef Jens Spahn kann der Idee etwas abgewinnen. Allein: Die zuständige CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat andere Vorschläge . Etwa eine höhere Pendlerpauschale. Allerdings hilft die ausgerechnet denen kaum oder gar nicht, die Entlastung am dringendsten nötig hätten. Denn von der Pendlerpauschale können Arbeitnehmer erst dann profitieren, wenn sie mit ihren Werbungskosten über den ohnehin für alle geltenden Pauschbetrag von 1.230 Euro im Jahr kommen. Wer weniger Ausgaben in der Steuererklärung ansetzen kann, hat von einer höheren Pendlerpauschale exakt gar nichts. Zudem ist die Entlastung in absoluten Zahlen umso niedriger, je niedriger das zu versteuernde Einkommen ist. Mal davon abgesehen, dass man bis zum Steuerbescheid im nächsten Jahr warten muss, bis es Geld zurückgibt. Lesetipps Viktor Orbán hat Ungarn zu einem illiberalen Staat umgebaut, am kommenden Sonntag will er zum fünften Mal gewählt werden. Aber sein Gegenspieler Péter Magyar hat gute Chancen, analysiert unser Kolumnist Gerhard Spörl. Artikel lesen Der Mensch weint um Wale – und vernichtet zugleich die Grundlagen für alles Leben. Wie scheinheilig, meint t-online-Chefredakteur Florian Harms. Artikel lesen 1933 demontierten die Nazis in Deutschland Demokratie und Republik, Nobelpreisträger Thomas Mann suchte mit seiner Familie Zuflucht am Mittelmeer. Im Interview mit meinem Kollegen Marc von Lüpke berichtet Autor Florian Illies vom Leiden und Hoffen der berühmten Familie. Artikel lesen Viele Verbraucher geraten derzeit ungewollt in neue Energieverträge, weil sie dubiosen Vermittlern auf den Leim gehen. Mit welchen Tricks die Betrüger arbeiten und vor welchen Vertretern und Firmen Sie sich besonders in Acht nehmen sollten, erklärt meine Kollegin Jennifer Buchholz. Artikel lesen Ohrenschmaus Ist es etwas unkreativ, Ihnen diesen Song zu präsentieren? Vermutlich. Er macht Ihnen deshalb aber hoffentlich nicht weniger gute Laune. Zum Schluss Ich wünsche Ihnen einen fantastischen Start in die kurze Arbeitswoche! Morgen schreibt Ihnen wieder Florian Harms. Herzliche Grüße Ihre Christine Holthoff Senior Redakteurin Finanzen Mit Material von dpa.


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