Polizei-Einsatz: Mann mit Messer stört Gebet in Hamburger Moscheegemeinde
Rund 50 muslimische Männer beten, als ein Mann mit Messer in Hamburg ein islamisches Kulturzentrum betritt. Die Hintergründe seines Handelns sind laut Polizei noch unklar.
Ein offensichtlich psychisch verwirrter Mann hat mit einem Messer in der Hand das Gebet einer muslimischen Moscheegemeinde in Hamburg gestört. Die Betenden alarmierten die Polizei, die ausrückte und den Mann in Hamburg-Altona vorläufig festnahm, wie ein Sprecher des Lagedienstes sagte. Zuerst hatten das "Hamburger Abendblatt" und die "Hamburger Morgenpost" berichtet.
Der Mann sei kurz vor 17.00 Uhr in dem islamischen Kulturzentrum aufgetaucht, wo sich rund 50 Männer zum Gebet versammelt hätten, sagte der Sprecher. Der Mann habe das Messer gezeigt, aber niemanden bedroht und das Messer auch nicht eingesetzt, sagte der Polizeisprecher. "Die Beamten habe ihn dann sicher rausgebracht und vorläufig festgenommen."
Zu den Motiven des Mannes, mit einem Messer in der Moscheegemeinde aufzutauchen, gebe es bisher keine Erkenntnisse.