Miriam Davoudvandi: „Kinder sitzen in Deutschland hungrig im Unterricht“
Normalerweise ist es Miriam Davoudvandi selbst, die die Fragen stellt – etwa als Host des WDR-Podcasts „Danke, gut“ über psychische Gesundheit. Auf der Leipziger Buchmesse Mitte März steht sie nun im Zentrum. Anlass ist ihr erzählerisches Sachbuch Das können wir uns nicht leisten, in dem sie anhand persönlicher Geschichten von sich und ihrer Familie beschreibt, was es bedeutet, in Deutschland in Armut aufzuwachsen – und wie tief diese Erfahrungen in jeden Lebensbereich hineinwirken. Als der Freitag sie auf der Buchmesse trifft, sind die Plätze restlos belegt. Das Gespräch kreist um Scham, Familienlügen, künstlerische Verantwortung – und das politische System, das Armut nicht nur hervorbringt, sondern immer auch fort
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