In Kiel „von Anfang an zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen!“
Die Spielzeit 2025/2025 geht in ihre heiße Phase. Noch sieben Spiele bleiben, um das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Am Sonntagnachmittag (13:30 Uhr) ist der SC Preußen beim nächsten direkten Konkurrenten zu Gast. Im Kieler Holstein-Stadion empfängt der Tabellensechzehnte das aktuelle Schlusslicht der 2. Bundesliga – beide Teams trennen gerade einmal zwei Punkte. Eine Konstellation, die viel Spannung verspricht. Eine Konstellation, die der neue Adlertrainer Alois Schwartz allerdings weitestgehend ausblendet: „Wir dürfen uns nur auf das Spiel fokussieren, nicht auf das Drumherum. Es geht darum, dass wir Disziplin und Mannschaftsgeist auf den Platz kriegen. Ebenso die Inhalte, die wir uns in der Woche erarbeitet haben. Wir müssen von Anpfiff an zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen.“
Absoluter Wille – eine Eigenschaft, die auch schon im Hinspiel gegen die Störche (2:1) zum Erfolg beitrug. Nachdem die Adlerträger mit der schweren Verletzung von Malik Batmaz und dem Pausenrückstand zwei bittere Rückschläge hinnehmen mussten, rissen sie die Partie dank der Treffer von Oliver Batista Meier und Yassine Bouchama doch noch an sich. Doch genau diese Widerstandsfähigkeit, die den SCP über weite Strecken der Saison ausgezeichnet hat, hat zuletzt etwas gelitten – das stellte Schwartz in seinen ersten Tagen an der Hammer Straße fest. „Die ersten zwei Einheiten waren ein bisschen holprig. Es ist nicht so einfach für eine Mannschaft, neun Gegentore in zwei Spielen wegzustecken“, sagt Schwartz mit Blick auf die beiden jüngsten Niederlagen gegen Dresden (0:6) und Magdeburg (1:3).
Nach der Länderspielpause und in der ersten Spieltagswoche vernimmt der 59-jährige jedoch eine verbesserte Stimmung im Team wahr: „Die Mannschaft macht seit Montag gute Fortschritte, ist sehr leidenschaftlich und wissbegierig. Und das Wichtigste: sie lebt!“
Das gilt allerdings auch für den kommenden Gegner, der vor zwei Wochen noch mit 3:2 beim VfL Bochum gewann und damit eine Serie von acht sieglosen Partien beendete. „Ich denke, dass das ihre Brust ein Stück weit gelöst“, sagt Schwartz. Mit der KSV, an deren Seitenlinie mittlerweile Ex-HSV-Trainer Tim Walter anstelle von Vereinsikone Marcel Rapp steht, erwartet der Preußen-Coach eine „robuste und zugleich spielfreudige Mannschaft, die auch ein gewisses Tempo mitbringt.“
Umso besser, dass Schwartz bei seinem Pflichtspieldebüt auf einen breiten Kader bauen kann: Abgesehen von den Kreuzbandpatienten und wenigen Fragezeichen sind alle Spieler fit und einsatzbereit.
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