Im Gespräch | Asha Hedayati: „Warum Gewalt gegen Frauen durch die Emanzipation steigt“
In ihrem bereits 2024 erschienenen Buch Die stille Gewalt. Wie der Staat Frauen alleinlässt (Rowohlt Verlag) befasst sich die Anwältin mit den blinden Flecken in den staatlichen Strukturen, die einen umfassenden Gewaltschutz verhindern würden. So seien Polizei, Familiengerichte und Jugendämter nicht ausreichend geschult. Aber es müsse auch ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden, um geschlechtsspezifische Gewalt zu beenden.
der Freitag: Frau Hedayati, die aktuelle Dunkelfeldstudie des Bundesfrauenministeriums bestätigt ein großes Ausmaß an Gewalt: Fast jede sechste Person ist von körperlicher Gewalt in der Partnerschaft betroffen, 19 von 20 Taten werden nicht angezeigt. Sind Sie überrascht?
Asha Hedayati: Nein, das ist nicht überras
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