Eishockey: Brutales Foul überschattet Ingolstadts Sieg in DEL-Playoffs
Schlägereien, Strafminuten und ein schwer verletzter Spieler: Im Bayern-Derby der Deutschen Eishockey Liga ist der Sport zur Nebensache geworden.
Der 7:2-Sieg des ERC Ingolstadt im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga gegen den EHC Red Bull München ist von einem brutalen Foul überschattet worden. Kurz vor Schluss wurde Ingolstadts Edwin Tropmann mit einem Ellbogenschlag niedergestreckt. Der ERC-Abwehrspieler musste mit einer Trage vom Eis abgeführt werden. Danach lief die Uhr knapp 100 Sekunden bis zum Ende runter, allerdings ohne Aktionen auf dem Eis. Nach vier von sieben möglichen Partien steht es nun 2:2.
Die Adler Mannheim haben den vorzeitigen Einzug ins Playoff-Halbfinale verpasst. Das Team von Trainer Dallas Eakins verlor bei den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven deutlich mit 1:6 (0:1, 1:3, 0:2) und führt nur noch 3:1. Meister Eisbären Berlin liegt nach dem 2:1 (2:0, 0:0, 0:1) gegen die Straubing Tigers mit 3:1 vorn. Für die nächste Runde benötigt ein Team vier Erfolge.
Berlin auf Kurs
Meister Berlin benötigt gegen Straubing nach dem dritten Erfolg in Serie nur noch einen Sieg. Ty Ronning zeigte mit seinem vierten Playoff-Treffer einmal mehr seine Stärken. Nach dem 1:5 zum Auftakt in Straubing haben die Berliner durch drei Siege hintereinander beste Aussichten auf den fünften Meistertitel aus den vergangenen sechs Jahren.