Flexibel bis zur Erschöpfung: Drei Leben am Limit der Arbeitszeit
Wenn Markus in der Stollensaison Nachtschicht hat, beginnt sein Arbeitstag um 20.30 Uhr. Offiziell endet er um 4.20 Uhr. In der Praxis wird daraus oft sechs Uhr, manchmal sieben. Dann hat er 150-Kilo-Teige bewegt, hunderte Christstollen gebacken und wieder einen Morgen erlebt, an dem die Arbeit länger dauerte, als sie dauern sollte. „Das geht auf den Rücken“, sagt der Bäcker aus Sachsen, der hier Markus heißt. „Aber man versucht durchzuhalten. Die Leute quälen sich hin.“
Die Hochsaison beginnt Ende August und dauert bis Weihnachten. In dieser Zeit sind Tage unter neun Stunden selten, zehn Stunden eher die Regel. Gearbeitet wird an fünf, oft auch an sechs Tagen pro Woche, auch an Feiertagen. Nur im äußersten Fall zieht der Betri
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