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Allergie: Haben Sie auch Heuschnupfen? Das könnte der Grund sein

Stern 

Zwölf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Heuschnupfen. Forscher finden immer mehr Ursachen für die Pollenallergie: von den Genen bis hin zur Ernährung.

Haaaaaaaaatschi! Nicht jeder freut sich über den Frühling – einige Menschen reagieren sogar ziemlich verschnupft auf das Erwachen der Natur. Kein Wunder: Sie haben Heuschnupfen. Ihr Körper hält die eigentlich harmlosen Pollen, die viele Bäume und Pflanzen gerade freisetzen, für bedrohlich, reagiert über und sorgt am Ende für unangenehm laufende Nasen und juckende Augen. Doch woher kommt dieses Missverständnis? In den vergangenen Jahren hat die Wissenschaft viel über die Ursachen für Allergien herausgefunden.

Der Einfluss der Gene

Einige Menschen haben die Neigung, allergisch auf Stoffe aus der Umwelt zu reagieren, schlichtweg geerbt. Kinder etwa entwickeln eher eine Allergie, wenn schon die Eltern erkrankt sind. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: So scheint das Risiko für eine Allergie bei Mädchen größer zu sein, wenn deren Mutter eine Allergie hat. Umgekehrt zeigten die Söhne in der Studie, aber nicht die Töchter von betroffenen Vätern ein höheres Risiko. 

Von Epigenetik dagegen spricht man, wenn Umwelteinflüsse nicht das Erbgut, aber die Aktivität der Gene verändern. So rufen Schwangere durch Rauchen Veränderungen im Embryo hervor, die das Asthmarisiko ihrer Kinder und Kindeskinder noch bis in die dritte Generation erhöhen. 

Zu viel Hygiene

Ein weiteres Puzzlestück könnte der Kontakt zu Schmutz und Mikroben sein. Seit Ende der 1980er Jahre gibt es die Hygienetheorie, nach der das Immunsystem durch übermäßige Hygiene unterfordert sein könnte. Tatsächlich weiß man, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, ein kleineres Risiko haben, Allergien zu entwickeln – bei Heuschnupfen ist das Risiko in einigen Studien sogar halbiert. Vor allem der Aufenthalt in Kuhställen und das Trinken von Rohmilch spielen dabei wohl eine maßgebliche Rolle. Auch scheinen Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze oder Würmer eine Schutzwirkung gegenüber Allergien zu haben. Dazu passt, dass Kinder mit vielen Geschwistern seltener erkranken, vermutlich, weil sich ihr Immunsystem häufiger mit Infektionserregern auseinandersetzen muss. 

Die falsche Ernährung 

Chinesische Forschende kamen kürzlich zu dem Ergebnis, dass der regelmäßige Verzehr von Fast Food die Entstehung von Allergien fördern könnte. Für ihre Übersichtsarbeit werteten sie 16 Studien mit insgesamt über 600 000 Teilnehmenden aus. Menschen, die mindestens dreimal wöchentlich Fast Food verzehren, leiden danach häufiger an Atemnot, Asthma und allergischem Schnupfen und Hautausschlägen wie Neurodermitis. Eine Erklärung dafür könnten schädliche Veränderungen des Mikrobioms sein. Die stehen schon länger im Verdacht, Allergien den Weg zu bereiten. Auf der anderen Seite scheint eine gute Besiedlung mit Laktobazillen, also Milchsäurebakterien, sich positiv auf die Symptome des Heuschnupfens auszuwirken.
Zudem deutet Vieles darauf hin, dass eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse die Symptome von Allergien lindern kann.

Schadstoffe als Heuschnupfen-Risiko

Die Zahl der Allergiker steigt vor allem in den Industrienationen. Forscher vermuten daher, dass auch Luftschadstoffe, wie sie in der Herstellung oder im Verkehr entstehen, dafür verantwortlich sein können. Feinstaub mit winzigen Partikeln unter 2,5 Mikrometer Durchmesser, aber auch Ozon und Stickoxide können tief in die Atemwege eindringen und dort Entzündungen auslösen.

Zudem weiß man aus Studien, dass Kinder, die an verkehrsreichen Straßen aufwuchsen, später häufiger unter Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma litten.  

Auch der Einsatz von Düngemitteln könnte Allergikern das Leben erschweren. Ein Forscherteam aus Belgien hat für eine Untersuchung erstmals die Pollen von ungedüngten und gedüngten Grasflächen direkt miteinander verglichen. Mit einem umfunktionierten Staubsauger sammelte das Team jeweils Pollenproben von Wiesen. Auf gedüngten Flächen konnten sie deutlich mehr Pollen einsammeln – rund sechsmal so viel wie auf ungedüngten Flächen. 

Wer das ganze Jahr Probleme mit laufender Nase und juckenden Augen hat, leidet vielleicht gar nicht unter Heuschnupfen, sondern unter einer Hausstauballergie oder einer Kombination aus beiden. Der Staub selbst ist dabei gar nicht das Problem, sondern die winzigen Tiere darin. Hausstaubmilben, Spinnentiere der Gattung Dermatophagoides, ernähren sich von Hautschuppen und anderen organischen Bestandteilen im Staub. Mit ihrem Kot jedoch sondern sie Proteine ab, die das Immunsystem von Allergikern in Alarmbereitschaft versetzen.

Und dann wäre da noch der Klimawandel

Hitze, Luftverschmutzung und Trockenheit stressen die Pflanzen, was deren Pollen teilweise aggressiver macht. Steigt der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre, wachsen zudem viele Pflanzen besser. So können sie auch größere Mengen an Pollen produzieren. Bei zehn Pollentypen haben Experten in den vergangenen Jahren bedeutsame Zunahmen gemessen, darunter Erle, Birke, Hasel, Esche, Platane, Eiche und Zypressengewächse.

Mildere Temperaturen im Winter führen zudem dazu, dass die Pollensaison früher startet und länger anhält. Die Haselblüte beginnt im Vergleich zu 1951 bereits einen Monat früher. Aber auch die Pollen von Erle, Birke, Buche sowie Eiche fliegen heute früher im Jahr durch die Luft. Dafür machen einige Gräser, Kräuter oder Spätblüher wie der Spitzwegerich noch bis in den Herbst hinein Probleme. 

Dazu kommt, dass mit den veränderten Bedingungen Pflanzen aus anderen Ländern, die Heuschnupfen auslösen können, auch hierzulande heimisch werden. Bestes Beispiel dafür ist Ambrosia artemisiifolia, das Beifußblättrige Traubenkraut – ihre Pollen zählen zu den stärksten Allergieauslösern. 2024 haben die Pflanzen einen Zuwachs von etwa 500 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erlebt.



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