Dieses Jahr schaffen es wieder viele Werke aus dem Bücherregal auf die Leinwand. Welche Bücher als Vorlage dienen, lesen Sie hier. Für viele gehört das Lesen des Originals zu einer guten Buchverfilmung einfach dazu. Bücher vermitteln häufig mehr Hintergrundinformationen, zusätzliche Szenen und Begegnungen sowie mehr Details über einzelne Figuren. Zudem unterscheiden sich in manchen Fällen Buch und Film deutlich. Wer die neuesten Buchverfilmungen im März sehen möchte, sollte schnell noch diese Lesetipps anschauen. "Frankenstein" als Vorlage für "The Bride – es lebe die Braut" Am 05. März 2026 kam Maggie Gyllenhalls "The Bride" in die Kinos. Der Science-Fiction-Horrorfilm basiert auf den Figuren von Mary Shelleys "Frankenstein" . Dabei handelt es sich um einen echten Klassiker der Literatur und einen der ersten Science-Fiction Romane der Welt. Die Geschichte handelt von Viktor Frankenstein, der versucht, den Tod zu besiegen, indem er aus den Überresten mehrerer Menschen einen "perfekten Menschen" baut. Stattdessen erschafft er ein abschreckendes Zerrbild eines Menschen, das ihn nun, getrieben von Kummer und Leid, verfolgt. Eine schonungslose Lebensgeschichte: "In Wasser geschrieben" Ebenfalls seit dem 05. März in den deutschen Kinos: "In Wasser geschrieben" von Lidia Yuknavitch , ein Memoir, geprägt von Sexualität, Gewalt, Selbstfindung und Begehren. Die Erzählungen der Autorin begleiten die Leser durch das Leben einer Außenseiterin. Missbrauch, Sucht und Trauer spielen eine große Rolle in dem Werdegang der angehenden Künstlerin. Gleichzeitig liefert "In Wasser geschrieben" Hoffnung und die Geschichte einer Überlebenskünstlerin. Wer die mitreißende Geschichte in voller Länge kennen möchte, sollte das Buch jetzt noch lesen. "Post Mortem": die "Scarpetta"-Reihe als Serienvorlage Seit dem 11. März 2026 gibt es auf Amazon Prime die erste Staffel der Kriminalthriller-Serie "Scarpetta" zu sehen. Die dramatische Geschichte basiert auf einer Buchreihe von Patricia Cornwell. " Post Mortem " ist der erste Fall der Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta, die sich mit mysteriösen Fällen befasst. Im ersten Roman geht es um einen Serienmörder, der Frauen ohne erkenntliches Motiv und erwürgt. Auch scheint es keine erkennbare Verbindung zwischen den Opfern zu geben. Emotionale Verfilmung von "Für immer ein Teil von dir" In Colleen Hoovers "Für immer ein Teil von dir" (Originaltitel: "Reminders of Him") geht es um die junge Mutter Kenna, die Jahre nach dem tragischen Unfall ihrer großen Liebe Scott versucht, ihre kleine Tochter endlich wieder zu sich holen zu können. Doch die lebt derzeit bei den Großeltern, die Kenna die Schuld am Tod ihres Sohnes geben. Teil der schicksalshaften Geschichte ist außerdem Ledger, auf den Kenna direkt am ersten Tag trifft: Scotts bester Freund, der sich geschworen hat, Kenna nie in sein Leben zu lassen. Doch beide fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen. Die Adaption der tragischen Liebes- und Familiengeschichte ist seit dem 12. März im Kino zu sehen. Psychologische Spannung in "Die dritte Freundin" Seit dem 18. März ist auf Apple TV die Serie "Imperfect Women" zu sehen. Die Psychothriller-Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Araminta Hall. Der deutsche Titel lautet " Die dritte Freundin " und begleitet Eleanor, Nancy und Mary, die seit der Uni beste Freundinnen sind. Ihre Freundschaft gab ihnen auch in schwierigen Zeiten großen Halt, bis Nancy eines Tages nicht wieder zurück nach Hause kommt. Der einzige Anhaltspunkt, was passiert sein könnte, ist eine Affäre, die Nancy beenden wollte. Doch jede der drei Freundinnen hat ihre Geheimnisse. Wissenschaft und Überleben in "Project Hail Mary" Mit "Project Hail Mary" kam am 19. März ein Science-Fiction-Abenteuerfilm in die deutschen Kinos. Die Geschichte wird nach Andy Weirs Roman "Der Astronaut – Project Hail Mary" erzählt. Der Astronaut Ryland Grace wacht inmitten eines Raumschiffes auf und bemerkt, dass er scheinbar der einzige Überlebende einer Mission auf dem Weg ins Tau-Certi-Sternsystem ist. Millionen Kilometer von seinem Zuhause entfernt, rätselt er zunächst, was ihn an seinem Ziel erwartet. Doch bald erkennt er, dass von seinem Erfolg nicht nur seine eigene Zukunft, sondern die der gesamten Menschheit abhängt. Düsterer Ermittlerkrimi: "Fledermausmann" Jo Nesbøs Kriminalroman "Fledermausmann" ist ab dem 26. März bei Netflix zu sehen. In "Jo Nesbøs Harry Hole" müssen sich die Polizisten Harry Hole und Andrew Kensington mit dem Mord an einer norwegischen Schauspielerin befassen. Die Untersuchung führt Harry Hole nach Australien, wo er schnell feststellt, dass der Mord an Schauspielerin Inga Holter kein Einzelfall ist. Die Suche nach einem psychopathischen Frauenmörder startet – doch sind sie wirklich auf der richtigen Spur? Coming-of-Age und schwarzer Humor in "Box Hill" Am 26. März kommt die romantisch-dramatische Schwarze Komödie "Pillion" in die Kinos, die auf dem Roman "Box Hill" von Adam Mars-Jones basiert. Die Geschichte spielt im englischen Surrey County, im Jahr 1975. Der Leser begleitet den 18-jährigen Colin, dessen Begegnung mit einem älteren Mann sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Schlagartig wird er in eine Welt aus Sex und Widersprüchen gezogen. Der eigenwillige britische Humor unterstreicht die gemischten Gefühle, die im Laufe der Erzählung auf allen Seiten entstehen. Fazit: Diese Buchverfilmungen stehen an Hinter den aktuellen Film- und Serienstarts stehen Bücher, die unterschiedliche Geschmäcker bedienen und auch unabhängig von ihren Adaptionen lesenswert bleiben. Wer sich für literarische Ursprünge des Science-Fiction-Genres interessiert, findet in " Frankenstein " einen prägenden Klassiker mit philosophischer Tiefe. Dazu passt " Der Astronaut – Project Hail Mary ". Der Roman richtet sich an alle, die Science-Fiction mit wissenschaftlichem Hintergrund und großem Abenteuer verbinden möchten. Spannungsfans kommen mit Patricia Cornwells " Post Mortem " auf ihre Kosten, das den Auftakt einer detailreichen Krimireihe bildet. Auch " Fledermausmann " bietet klassische Krimiunterhaltung mit düsterer Atmosphäre und komplexen Ermittlungen. Emotionale Geschichten über Verlust und Neuanfang stehen bei Colleen Hoovers " Für immer ein Teil von dir " im Mittelpunkt und sprechen vor allem Leser an, die bewegende Liebesdramen suchen. Mit " Die dritte Freundin " liefert Araminta Hall psychologische Spannung rund um Freundschaft und Geheimnisse, ideal für Fans von Charakterstudien. Eine intensive und persönliche Perspektive auf das Leben bietet Lidia Yuknavitch mit " In Wasser geschrieben ", das sich besonders für Leser eignet, die autobiografische Stoffe schätzen. Wer hingegen ungewöhnliche und literarisch geprägte Coming-of-Age-Geschichten bevorzugt, findet in Adam Mars-Jones’ " Box Hill " eine eigenwillige und zugleich tiefgründige Erzählung. Buch oder Film zuerst – welche Reihenfolge ist besser? Ein Buch vor dem Film zu lesen lohnt sich in vielen Fällen: Besonders lange Geschichten mit komplexen Charakteren profitieren meist von der Buchvorlage, da hier mehr Zeit und Raum für detailreiche Erzählungen ist. Wer die Geschichte und alle ihre Beteiligten ganz verstehen möchte, sollte stets das Buch lesen. Zudem werden Details und Geschehnisse in einigen Filmen und Serien verändert. Wer das Buch kennt, findet daher häufig auch die verfilmte Variante noch spannend. Zu bedenken ist, dass Buchverfilmungen nicht immer gleich nah am Original sind. Während einige Filme die Geschichte möglichst detailreich nacherzählen, orientieren sich andere (häufig Serien) eher grob an den Personen und Ereignissen.