Wien | Klassengesellschaft im Fokus: Stefanie Sargnagel seziert den Wiener Opernball
Stefanie Sargnagel geht auf den Wiener Opernball. Ihr Text verfolgt die tüchtigen Vorbereitungen bis hin zum Getümmel vor dem Eingang, das Foyer und schließlich den Ball selbst – oder auch nur die Liveübertragung auf den Bildschirmen im hierarchisierten Nebenzimmer. Denn wer ein Ticket hat, gehört deshalb noch lange nicht dazu. Sargnagel wühlt sich Raum für Raum durch ein Phänomen, das nach außen glitzert und von innen heraus verrottet. Sie nimmt vor allem die Struktur, das System „Opernball“ als solches, in den Blick: Wer sieht wen? Wer arbeitet für wen? Wer kann sich eine Loge leisten, und wer kann gar nur anwesend sein? Und wer ist es nicht?
Ihre Beobachtungen kommen wie sorgfältig angerichtete Häppchen daher,
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