Würdige Sieger, wenig Politik und wenig Überraschung: Das waren die Oscars
Der Vorlauf zur Oscarverleihung war diesmal außerordentlich lang. Die Spekulationen zu Blood & Sinners, mit der Rekordzahl von 16 Nominierungen im Rücken einer der großen Favoriten des Abends, hatten schließlich bereits zu dessen Kinostart im vergangenen April begonnen. Das ist eine lange Zeit, um Erwartungen aufzubauen, die dann fast zwangsläufig enttäuscht werden.
Statt Ryan Cooglers Blood & Sinners trug am Ende Paul Thomas Andersons One Battle After Another die begehrte Trophäe des „Besten Films“ davon und stand mit insgesamt sechs Oscars gegenüber vier für Sinners als der Sieger da. Die Konkurrenz zwischen diesen beiden Filmen bildete das alles überschattende Oscar-Narrativ in diesem Jahr. Wobei der Versuch, die Film
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