Добавить новость
World News





160*600

Новости сегодня на DirectAdvert

Новости сегодня от Adwile

Актуальные новости сегодня от ValueImpression.com


Опубликовать свою новость бесплатно - сейчас


Iran-Krieg: Warum selbst die USA die Straße von Hormus nicht sichern können

Die USA wollen die Straße von Hormus offen halten. Doch die Strategie des Iran zeigt, warum selbst das US-Militär die Meerenge derzeit nicht vollständig kontrollieren kann. Die amerikanisch-israelischen Luftangriffe auf den Iran Ende Februar haben binnen Stunden die gesamte Region in einen Krisenherd verwandelt. Nachdem gezielte Schläge den ehemaligen iranischen Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie Dutzende weitere Funktionäre des Regimes getötet hatten, begann der Iran, seinerseits US-Stützpunkte in der Region und in Israel mit Drohnen und Raketen zu attackieren. Mitten im Kriegsgebiet liegt die Straße von Hormus – ein Nadelöhr der Weltwirtschaft. Durch die Meerenge wird ein zentraler Teil des globalen Energiehandels abgewickelt. Seit Beginn der Kämpfe versucht der Iran, diese Route zu blockieren, und hatte damit zumindest teilweise Erfolg. Unmittelbar nach Beginn der Luftangriffe erklärte das iranische Regime die Straße von Hormus für geschlossen. Nun hat der Iran gedroht, die Meerenge durch Seeminen langfristig zu blockieren. Das setzt Israel und die USA weiter unter Druck, da bereits die ersten Tage des Krieges gezeigt haben, wie sehr die Blockade der Weltwirtschaft schadet. Einmal mehr wird deutlich: Der Iran hat sich seit Langem auf diesen Konflikt vorbereitet. Tatsächlich zeigen Schiffsnavigationsdaten, dass der Iran mit seiner Strategie der Blockade weitestgehend Erfolg hat. Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Arabischen Meer. Nördlich liegt der Iran, südlich sind es die Golfstaaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman, die direkt an die Straße von Hormus grenzen. Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Nahen Osten Die Straße von Hormus: Diese Rolle spielt sie im globalen Handel In den Wochen vor dem Krieg registrierte die Denkfabrik "Starboard Maritime Intelligence" täglich durchschnittlich 153 Durchfahrten. Rund 88 Prozent davon entfielen auf Containerschiffe und Öltanker. Seit dem 1. März sind die Zahlen dramatisch eingebrochen. In der ersten Kriegswoche passierten nur noch 78 Schiffe die Meerenge – im Schnitt etwa 13 pro Tag. Darunter befand sich lediglich ein einziger Öltanker. Die Folgen waren sofort auf den globalen Energiemärkten zu spüren. Die Preise explodierten, insbesondere für Länder, die einen großen Teil ihrer Energie aus dem Nahen Osten beziehen. Zugleich wurden in den ersten Tagen der Eskalation mehrere Handelsschiffe von Raketen und Drohnen angegriffen. Darauf hat sich der Iran jahrelang vorbereitet Der Iran ist sich seiner strategischen Position an der wichtigsten Seeroute des Handels seit Langem bewusst. Trotz der massiven militärischen Präsenz der USA besitzt Teheran aufgrund seiner geografischen Lage weiterhin erhebliche Vorteile bei der Kontrolle dieser Meerenge. Unmittelbar entlang der Handelsroute und in ihrem Umfeld verfügt der Iran über insgesamt 16 militärische Einrichtungen. Diese werden teilweise von den Revolutionsgarden und teilweise von der regulären iranischen Marine betrieben. Schon lange vor Beginn des Krieges hat der Iran gezielt seine Fähigkeiten zur Kriegsführung auf See ausgebaut. Ziel dieser Strategie ist es, militärisch überlegene Gegner mit vergleichsweise einfachen Mitteln unter Druck zu setzen. Statt auf große Kriegsschiffe setzt Teheran daher auf eine Vielzahl kleiner, hochbeweglicher Boote. Diese können zwischen den zahlreichen kleinen Inseln der Meerenge operieren und werden zusätzlich von unbemannten Kampfdrohnen unterstützt. Im Ernstfall sollen solche Angriffe die Verteidigungssysteme großer Kriegsschiffe überlasten. Zum Arsenal gehören Schnellboote, Raketenboote, U-Boote und weitere kleinere Kampfeinheiten. Einige dieser Systeme wurden aus Ländern wie China , Nordkorea oder Russland beschafft, andere entwickelte der Iran selbst. Eine Schlüsselrolle spielen Schnellboote der Revolutionsgarden. Sie sind zentraler Bestandteil der sogenannten Schwarmtaktik. Die Boote erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 70 Knoten – rund 130 Kilometer pro Stunde. Bewaffnet sind sie unter anderem mit Maschinengewehren, Raketen, Seezielflugkörpern, Flugabwehrraketen, Torpedos und Seeminen. Durch ihre geringe Größe und hohe Geschwindigkeit sind sie schwerer zu treffen als größere Kriegsschiffe. Seit Beginn des Iran-Kriegs nehmen die USA und Israel insbesondere die iranische Marine ins Visier. Nach US-Angaben sollen bereits 60 Kriegsschiffe versenkt worden sein. Die Angriffe auf die Marine zielen unter anderem darauf ab, dem Iran die Fähigkeiten zur Blockade der Straße von Hormus zu nehmen. Wie stark diese Fähigkeiten jedoch tatsächlich eingeschränkt sind, lässt sich kaum verifizieren. Einen Hinweis bietet der zivile Schiffsverkehr, der in der Straße von Hormus weiterhin kaum fließt. Sowohl die USA und Frankreich als auch China kommen zu der Auffassung, dass selbst mit militärischen Eskorten eine Durchfahrt zu gefährlich wäre. Ein Grund dafür sind auch Berichte, wonach der Iran eine Blockade der Straße von Hormus mit Seeminen vorbereite. Ein solches Szenario würde den Konflikt erheblich verlängern und der Weltwirtschaft weiter massiven Schaden zufügen. USA versenken Minenboote US-Präsident Donald Trump warnte den Iran daher in einem Beitrag in den sozialen Medien: "Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt und nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreichen." Kurz darauf teilte das Pentagon mit, dass 16 iranische Minenlegerboote in der Straße von Hormus "eliminiert" worden seien . Der Einsatz von Seeminen wäre für den Iran kein neues Mittel. Bereits während des Iran-Irak-Krieges in den 1980er-Jahren griff Teheran zu dieser Methode. Damals eskortierten US-Kriegsschiffe im Rahmen der Operation "Earnest Will" kuwaitische Tanker durch die Meerenge. Der Unterschied zur heutigen Situation: Damals versuchte der Iran, eine direkte Konfrontation mit den USA auf See unter allen Umständen zu vermeiden. Caitlin Talmadge, Politikwissenschaftlerin am Massachusetts Institute of Technology, erklärte dem Magazin "Economist" jedoch, dass die Lage heute eine andere sei. "Die Vorstellung, der Iran werde sich aus Angst vor einer Eskalation zurückhalten, erscheint abwegig", argumentiert sie. "Er befindet sich bereits in einem existenziellen Kampf um das Überleben seines Regimes." Minimale Kosten für die absolute Blockade Vor den Angriffen auf seine Marine verfügte der Iran schätzungsweise über 6.000 bis 8.000 Seeminen. Gerade in flachen Gewässern wie der Straße von Hormus können sie besonders effektiv eingesetzt werden. Wie kostengünstig und gleichzeitig wirkungsvoll diese Taktik sein kann, zeigt ein Vorfall aus dem Jahr 1988: Eine iranische Mine im Wert von etwa 1.500 Dollar beschädigte die US-Fregatte "USS Samuel B. Roberts" schwer. Der entstandene Schaden belief sich auf rund 96 Millionen Dollar. Überblick: So funktionieren Seeminen Bislang gibt es allerdings keine bestätigten Hinweise darauf, dass der Iran bereits mit der Verlegung von Minen begonnen hat. Am Mittwoch wurde ein Frachtschiff von einem unbekannten Geschoss getroffen, Verletzte habe es bei dem Vorfall nicht gegeben, meldete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO). Aber selbst für das Regime in Teheran wäre eine Verlegung von Seeminen nachteilig. Der Iran nutzt die Route nämlich auch selbst, um große Mengen Öl zu exportieren. Hauptabnehmer ist China. Eine Verminung der Meerenge würde daher auch den eigenen Schiffsverkehr und wichtige Nachschubrouten blockieren. Möglicherweise ist das bereits der Fall: Daten des US-amerikanischen "Institute for the Study of War" zeigen, dass seit dem 2. März lediglich drei Tanker der iranischen Schattenflotte die Meerenge passiert haben. Mit diesen Tankern umgeht der Iran Sanktionen gegen seine Ölexporte.

Ria.city
Загрузка...

Загрузка...

Читайте на сайте

Другие проекты от 123ru.net








































Другие популярные новости дня сегодня


123ru.net — быстрее, чем Я..., самые свежие и актуальные новости Вашего города — каждый день, каждый час с ежеминутным обновлением! Мгновенная публикация на языке оригинала, без модерации и без купюр в разделе Пользователи сайта 123ru.net.

Как добавить свои новости в наши трансляции? Очень просто. Достаточно отправить заявку на наш электронный адрес mail@29ru.net с указанием адреса Вашей ленты новостей в формате RSS или подать заявку на включение Вашего сайта в наш каталог через форму. После модерации заявки в течении 24 часов Ваша лента новостей начнёт транслироваться в разделе Вашего города. Все новости в нашей ленте новостей отсортированы поминутно по времени публикации, которое указано напротив каждой новости справа также как и прямая ссылка на источник информации. Если у Вас есть интересные фото Вашего города или других населённых пунктов Вашего региона мы также готовы опубликовать их в разделе Вашего города в нашем каталоге региональных сайтов, который на сегодняшний день является самым большим региональным ресурсом, охватывающим все города не только России и Украины, но ещё и Белоруссии и Абхазии. Прислать фото можно здесь. Оперативно разместить свою новость в Вашем городе можно самостоятельно через форму.



Новости 24/7 Все города России




Загрузка...


Топ 10 новостей последнего часа






Персональные новости

123ru.net — ежедневник главных новостей Вашего города и Вашего региона. 123ru.net - новости в деталях, свежий, незамыленный образ событий дня, аналитика минувших событий, прогнозы на будущее и непредвзятый взгляд на настоящее, как всегда, оперативно, честно, без купюр и цензуры каждый час, семь дней в неделю, 24 часа в сутки. Ещё больше местных городских новостей Вашего города — на порталах News-Life.pro и News24.pro. Полная лента региональных новостей на этот час — здесь. Самые свежие и популярные публикации событий в России и в мире сегодня - в ТОП-100 и на сайте Russia24.pro. С 2017 года проект 123ru.net стал мультиязычным и расширил свою аудиторию в мировом пространстве. Теперь нас читает не только русскоязычная аудитория и жители бывшего СССР, но и весь современный мир. 123ru.net - мир новостей без границ и цензуры в режиме реального времени. Каждую минуту - 123 самые горячие новости из городов и регионов. С нами Вы никогда не пропустите главное. А самым главным во все века остаётся "время" - наше и Ваше (у каждого - оно своё). Время - бесценно! Берегите и цените время. Здесь и сейчас — знакомства на 123ru.net. . Разместить свою новость локально в любом городе (и даже, на любом языке мира) можно ежесекундно (совершенно бесплатно) с мгновенной публикацией (без цензуры и модерации) самостоятельно - здесь.



Загрузка...

Загрузка...

Экология в России и мире




Путин в России и мире

Лукашенко в Беларуси и мире



123ru.netмеждународная интерактивная информационная сеть (ежеминутные новости с ежедневным интелектуальным архивом). Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. "123 Новости" — абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Smi24.net — облегчённая версия старейшего обозревателя новостей 123ru.net.

Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам объективный срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть — онлайн (с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии).

123ru.net — живые новости в прямом эфире!

В любую минуту Вы можете добавить свою новость мгновенно — здесь.






Здоровье в России и мире


Частные объявления в Вашем городе, в Вашем регионе и в России






Загрузка...

Загрузка...





Друзья 123ru.net


Информационные партнёры 123ru.net



Спонсоры 123ru.net