Die ersten Ergebnisse für die Kommunalwahl in Bayern sind da. Alle aktuellen Entwicklungen in unserem Bayern-Wahl-Blog. Montag, 9. März Grünen-Kandidat Krause in München im "Freudentaumel" Während bei den Münchner Sozialdemokraten Schockstarre herrscht, jubeln wenige Kilometer entfernt auf ihrer Wahlparty die Grünen. Denn ihr Kandidat für das OB-Amt in München , Dominik Krause, 32 Jahre jünger als SPD-Kandidat Dieter Reiter, hat den Amtsinhaber in die Stichwahl am 22. März gezwungen. "Es ist ein kleiner Freudentaumel", sagte Krause, der derzeit Zweiter Bürgermeister ist. Zwar habe sich in den vergangenen Wochen schon großer Zuspruch abgezeichnet, dass es so gut laufen würde, sei aber "eine sehr positive Überraschung". Er nannte es "historisch", dass ein Grünen-Kandidat in die Stichwahl um das Münchner Rathaus einzieht. Das habe es vorher noch nie gegeben. Viele Stichwahlen – Reiter muss zittern Viele Oberbürgermeister- und Landratswahlen in Bayern werden erst bei den Stichwahlen in zwei Wochen entschieden. Allen voran die OB-Wahl in München, wo Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) im ersten Wahlgang nach jüngsten Negativschlagzeilen deutliche Verluste hinnehmen musste – er sprach selbst von einem enttäuschenden Abend. Auch die Wahlen in Nürnberg und Augsburg brachten noch keine Entscheidung. Viele Landrätinnen und Landräte werden ebenfalls erst am 22. März feststehen. Bei der OB-Wahl in Bamberg verpasste die ehemalige bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) die Stichwahl. Hier lesen Sie die wichtigen Ergebnisse und Trends des Kommunalwahlabends im Überblick. Sonntag, 8. März Ex-CSU-Rathauschef scheitert als Kandidat von Grünen und SPD Der ehemalige CSU-Bürgermeister Bernhard Uhl aus Zusmarshausen ist im schwäbischen Wertigen als Kandidat der Grünen und der SPD gescheitert. Bei der Wahl landete er mit 16,3 Prozent nur auf dem dritten Platz, wie die Stadt nach Auszählung aller Stimmen mitteilte. Der Freie-Wähler-Kandidat Andreas Seitz sicherte sich mit 50,6 Prozent im ersten Wahlgang direkt den Bürgermeisterposten. Seitz folgt auf Rathauschef Willy Lehmeier, ebenfalls von den Freien Wählern, der nach 24 Jahren im Amt nicht mehr angetreten war. Der frühere CSU-Politiker Uhl war seit dem Jahr 2014 Rathauschef in der Marktgemeinde Zusmarshausen im Landkreis Augsburg. Ursprünglich wollte er dort 2026 ein drittes Mal als CSU-Bewerber antreten. Doch als es eine interne Gegenkandidatur bei den Christsozialen gab, zog Uhl zurück. In der Folge warben die Grünen aus der Stadt Wertingen (Landkreis Dillingen an der Donau) Uhl als Kandidaten ab. Für den Urnengang wurde Uhl, der zwischenzeitlich aus der CSU ausgetreten war, schließlich auch von der SPD nominiert. Nach Kokainbesitz: CSU-Bürgermeister verpasst Sieg knapp Der Bürgermeister der Gemeinde Neubiberg nahe München hat auch nach seiner Bestrafung wegen Kokainbesitzes beinahe das Rennen um den Ratshaussessel gemacht. Der CSU-Politiker Thomas Pardeller verfehlte nach dem vorläufigen Ergebnis bei der Kommunalwahl mit 49,7 Prozent die Mehrheit nur knapp. Er tritt nun in der Stichwahl gegen die Grünen-Politikerin Carola Grimminger an, die auch für die ÖDP in die Wahl gezogen war. Sie bekam 35,3 Prozent. Erster Trend zeigt CSU vorn Um 21 Uhr sind Personenwahl-Ergebnisse von 132 von insgesamt 275 Gebieten in Bayern eingegangen. Für 16 davon muss eine Stichwahl beziehungsweise ein Losentscheid durchgeführt werden. In 12 Gebieten findet keine Wahl statt. Meist ist die CSU unter den Erst- oder Zweitplatzierten. Straubing, Dingolfing-Landau, Lindau und Freyung-Grafenau hat die Partei sicher für sich entschieden. Garmisch-Partenkirchen geht an die Freien Wähler. Stichwahl in den vier größten Städten Bayerns In den vier größten bayerischen Städten München, Nürnberg, Augsburg und Regensburg müssen die Kandidaten für die OB-Wahl in die Stichwahl. Nürnbergs amtierender Bürgermeister Marcus König (CSU) erreichte nach fast abgeschlossener Auszählung 46,1 Prozent der Stimmen. In Regensburg schaffte es die CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein nur auf 37,5 Prozent und die Augsburger Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) 34,0 Prozent. Kandidat holt 95,5 Prozent – Obwohl er nicht auf dem Wahlzettel stand Markus Wintergerst holt in der 1.700-Einwohner-Gemeinde Untrasried im Ostallgäu 95,5 Prozent der Stimmen. Wintergersts Name hatte ursprünglich nicht auf den Stimmzetteln gestanden, da zunächst ein anderer Kandidat für das Bürgermeisteramt angetreten war. Nachdem dieser aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden musste, war Wintergerst spontan eingesprungen. Die Wähler mussten Wintergersts Namen handschriftlich auf den Stimmzettel schreiben. Die Wahlbeteiligung lag immerhin bei 79,1 Prozent. Münchener OB muss in die Stichwahl Für Münchens OB Dieter Reiter (SPD) zeichnen sich deutliche Verluste ab. Nachdem nun mehr als 1.000 von 1.376 Gebieten ausgezählt sind, kommt Reiter auf 35,5 Prozent. Damit muss er in die Stichwahl gegen den Zweitplatzierten Dominik Krause (Grüne) mit 29,5 Prozent. Der Termin für die Stichwahlen ist am 22. März entschieden. Der 67-Jährige führt die schlechten Ergebnisse auf die Kritik an ihm in den vergangenen Wochen zurück. "Ich habe in den letzten zwei Wochen ein, zwei Fehler gemacht", sagte er am Abend in München und sprach von einem "für mich doch enttäuschenden Wahlabend". Fürths OB kann sich durchsetzen In Fürth kann der Oberbürgermeister Thomas Jung vermutlich eine weitere Amtszeit wahrnehmen. Der SPD-Politiker liegt bei 72,0 Prozent der Stimmen. Andere Kandidaten können Jung nach aktuellen Ergebnissen kaum Konkurrenz machen. Maximilian Ammon (CSU) kommt auf 8,4 Prozent, Andreas Haas (AfD) auf 7,5 Prozent, Kamran Salimi (Grüne) auf 5,9 Prozent und Niklas Haupt (Die Linke) auf 4,4 Prozent. Es werden aber noch etwa neun Prozent der Stimmen ausgezählt. Nur ein Kandidat und trotzdem in die Stichwahl Für Bayerns kleinste Gemeinde sah es für Amtsinhaber Armin Krämmer (Freie Wählergemeinschaft Chiemsee) zunächst gut aus – doch nun muss er in die Stichwahl: Der gelernte Elektriker war zwar der einzige Bewerber um das Amt, er erzielte aber nach dem Zwischenergebnis der Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn a. Chiemsee nach Auszählung aller Stimmen nur 47,7 Prozent. 52,3 Prozent der 144 Wahlberechtigten schrieben andere Namen auf den Wahlzettel. Hier lesen Sie mehr. In Bayerns kleinster Gemeinde läuft es nicht rund: Amtsinhaber der einzige Kandidat Erster Oberbürgermeister in Bayern steht fest In Straubing holt der CSU-Kandidat 64,4 Prozent der Stimmen. Markus Pannermayr wird laut vorläufigen Ergebnissen Oberbürgermeister der Stadt. Damit lässt er den Zweitplatzierten der Freien Wähler, Christoph Weinholzner (11,9 Prozent), weit hinter sich. OB-Wahl 2026: Ergebnisse und aktuelle Zwischenstände Nach ersten Auszählungen: Überraschung bei OB-Wahl in München deutet sich an Kommunalwahl in Nürnberg: Ergebnisse und aktuelle Zwischenstände OB Reiter führt in München Der amtierende Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter (SPD), liegt laut den aktuellen Ergebnissen mit 34,9 Prozent vorn. Sein Konkurrent von den Grünen, Dominik Krause, folgt mit derzeit 30,2 Prozent. Der derzeit drittplatzierte Clemens Baumgärtner (CSU) erreicht knapp 21,2 Prozent. Stichwahl zwischen SPD und CSU wahrscheinlich Die vorläufigen Ergebnisse aus Niederbayern und der Oberpfalz zeigen Erfolge für die AfD . Zwar liegen die AfD-Kandidaten für den Landrat hier auf dem zweiten Platz hinter den CSU-Kandidaten, haben damit aber die Chance auf eine Stichwahl in den Landkreisen Schwandorf, Passau und Dingolfing-Landau. Im oberbayerischen Altötting könnte nach aktuellem Stand der AfD-Kandidat Thomas Schwembauer mit 22,2 Prozent in die Stichwahl kommen. Tobias Windhorst (CSU) führt allerdings mit 45,7 Prozent. Regensburg: Enges Rennen zwischen SPD und CSU In Regensburg deutet alles auf eine Stichwahl hin: Bei der Oberbürgermeisterwahl kommt CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein auf 36,2 Prozent der Stimmen, während ihr SPD-Herausforderer Thomas Burger mit 19,3 Prozent auf dem zweiten Platz liegt. Die ersten Ergebnisse der Bayern-Wahl liegen vor Die meisten Wahlergebnisse der Oberbürgermeister- und Landratswahlen sind zwischen 19 Uhr und 22 Uhr zu erwarten. Wahllokale geschlossen – Stimmauszählung beginnt Die Wahllokale für die Kommunalwahl in Bayern sind nun geschlossen. Ab 18.30 Uhr sind die ersten Ergebnisse aus kleineren Gemeinden zu erwarten. CSU bekommt Konkurrenz von ihrer eigenen Jugendorganisation Die Junge Union ist bei der Kommunalwahl in Bayern an vielen Orten mit eigenen Listen angetreten. Schon im Wahlkampf begab sich die Jugendorganisation der CDU/CSU auf Stimmenfang, auch auf Kosten der Älteren in der Mutterpartei. Man kritisierte auf Wahlplakaten die "Greisräte" statt Kreisräte, ein weiterer Slogan war: "Ideen statt Falten". Zwar sind bei der Bayern-Wahl nun deutlich mehr junge Kandidaten für kommunalpolitische Ämter aufgestellt, dennoch laufen sie auf den Wahlzetteln als CSU. Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen in Bayern Bei den Kommunalwahlen in Bayern zeichnet sich bei angenehmem Frühlingswetter eine gute Wahlbeteiligung ab – zumindest in den großen Städten. Vielerorts hatten um 14 Uhr mehr Menschen ihre Stimme abgegeben als bei den Kommunalwahlen 2020. Auch die Stimmung war ruhig, offenbar ohne besondere Vorkommnisse. Alles "super entspannt", sagte ein Sprecher des Wahlamtes Würzburg. In Augsburg lag die Wahlbeteiligung um 14 Uhr bei 23 Prozent, 2020 waren es zu diesem Zeitpunkt 21,8 Prozent. Die Stadt Nürnberg meldete 34 Prozent, allerdings anteilig mit den Briefwahlstimmen (2020: 29,2 Prozent). In Würzburg lagen zunächst nur die Ergebnisse für 12 Uhr vor mit 11,67 Prozent. Die Stadt München bezog in ihre Auswertung alle ausgestellten Wahlscheine für die Briefwahl ein. Hier hatten bis 14 Uhr 43 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt (gegenüber 41,9 Prozent im Jahr 2020). Ausgewertet wurden hier allerdings exemplarisch nur die Stimmen für die Wahl des Oberbürgermeisterpostens. Die Unterschiede etwa zur Wahl des Stadtrats seien aber nur klein, sagte eine Sprecherin. Half Staatskanzlei der CSU im Kommunalwahlkampf? Wurden in Bayerns Staatskanzlei unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Regierungs- und Parteiamt vermischt? Dieser Frage wollen Grüne und SPD im Landtag nachgehen. Anlass ist der Vorwurf, Mitarbeiter der Staatskanzlei hätten eine Wahlkampfveranstaltung mit Söder und dem Münchner Oberbürgermeisterkandidaten Clemens Baumgärtner (CSU) mit vorbereiten sollen, wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet. Der BR beruft sich dabei auf eine E-Mail mit entsprechendem Inhalt und dem Titel "Bayern ist einfach geil". Die CSU wies die Vorwürfe zurück: "Die in der BR-Berichterstattung angesprochene Mail ist der CSU-Landesleitung nicht bekannt", sagte ein Sprecher auf Anfrage. "Der Termin bei der CSU München wurde wie bei allen Parteiterminen üblich von der Landesleitung umfassend vorbereitet und begleitet." Die Staatskanzlei erklärte, "die im BR-Beitrag anklingende Kritik weisen wir deutlich zurück". Ein Sprecher verwies auf die in Bayern geltende strikte Trennung zwischen Staats- und Parteiaufgaben. "Diese wird präzise und konsequent eingehalten", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Deshalb wurde besagter Termin in München auch nicht von Mitarbeitern der Staatskanzlei organisiert oder begleitet." Kommunalwahl in Bayern heute: Erste Zahlen zur Wahlbeteiligung Bei schönstem Frühlingswetter und ohne besondere Vorkommnisse sind am Morgen die Kommunalwahlen in Bayern in den großen Städten gestartet. Um 12.30 Uhr haben 39,3 Prozent der wahlberechtigten Bayern abgestimmt. Bei der letzten Bayern-Wahl 2020 war der Wert zu dieser Zeit ähnlich. Insgesamt hatten damals 49 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, eine ähnliche Zahl ist auch bei dieser Kommunalwahl zu erwarten. Bis 10 Uhr hatten etwa in den Augsburger Stimmbezirken durchschnittlich 6 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben, in Würzburg im Schnitt 4,2 Prozent. Nürnberg meldete eine Beteiligung von 9,5 Prozent, allerdings floss hier die Briefwahl anteilig ein. Das seien übliche Werte, teilten die Wahlämter auf Anfrage mit. Besondere Vorkommnisse gab es den Angaben zufolge nicht. Die Lage sei ruhig, hieß es überall. Kommunalwahlen in Bayern: München bezieht Briefwahl mit ein In München wurden alle ausgestellten Wahlscheine für Briefwahlen einbezogen. Hier meldete das Wahlamt bis 9.30 Uhr eine Wahlbeteiligung von 33,2 Prozent für die heutige Bayern-Wahl, geringfügig höher als bei der Kommunalwahl 2020 (31,5 Prozent). Ausgewertet wurden hier allerdings exemplarisch nur die Stimmen für die Wahl des Oberbürgermeisterpostens. Die Unterschiede etwa zur Wahl des Stadtrats seien aber nur klein, sagte eine Sprecherin im Zuge des Starts der heutigen Bayern-Wahlen. Kommunalwahlen in Bayern 2026: Ergebnis mit Spannung erwartet In Bayern sind am Sonntag landesweit Kommunalwahlen. In mehr als 2.000 Städten und Gemeinden, 71 Landkreisen und 25 kreisfreien Städten werden neue Bürgermeister und Landräte beziehungsweise Stadträte oder Gemeinderäte bestimmt. Etwa 39.500 politische Ämter werden so insgesamt neu besetzt. Dabei könnte es sein, dass Markus Söder und seine CSU bei den Kommunalwahlen in Bayern 2026 erneut Federn lassen müssen. Doch besonders die Grünen und die SPD haben laut der letzten Umfrage vor der Bayern-Wahl wohl hohe Stimmverluste zu befürchten. Kommunalwahlen in Bayern: Mit dem Stimmzettel richtig wählen Bayern-Wahl: Letzte Umfrage deutet Rückschlag für Söders CSU, SPD und Grüne an Kommunalwahl in Bayern gestartet Die Kommunalwahl in Bayern läuft: Seit 8 Uhr können im Freistaat alle Wahlberechtigten ihre Stimmen abgeben. Landesweit sind das 10,05 Millionen Menschen und damit rund 220.000 weniger als vor sechs Jahren. Zwar blieb die Bevölkerungszahl Bayerns in der Altersgruppe ab 18 Jahren seit 2020 nahezu konstant. Allerdings sank laut Statistischem Landesamt die Zahl der Deutschen und ebenfalls stimmberechtigten EU-Ausländer – während die Zahl der Nicht-EU-Ausländer über 18 gestiegen sei. Kommunalwahl in Bayern: 39.300 Mandate zu vergeben Rund 10,05 Millionen Menschen sind aufgerufen, ihre Landräte, Oberbürgermeister und ersten Bürgermeister, ihre Gemeinderäte, Stadträte und Kreistage neu zu bestimmen. Unter dem Strich sind rund 39.300 Mandate zu vergeben. Die Wahl gilt auch als ein Stimmungstest für die CSU und alle anderen Parteien. Bis alle Ergebnisse feststehen, wird es allerdings dauern: Am Sonntagabend werden zuerst die Landrats-, die OB- und Bürgermeisterwahlen ausgezählt. Für einen Sieg im ersten Wahlgang müssen Kandidatinnen oder Kandidaten mindestens 50 Prozent der Stimmen holen. Wo dies nicht gelingt, müssen die beiden Bestplatzierten in die Stichwahl zwei Wochen später, am 22. März. Wer, wie, was?: Kommunalwahlen in Bayern 2026 einfach erklärt TV-Koch, Serienstar und Kletterer: Diese Promis treten bei der Bayern-Wahl 2026 an Bayern-Wahl 2026: Ergebnisse stehen erst Mittwoch fest Das landesweite Ergebnis soll erst am Mittwoch feststehen. Dafür werden die Stadtratswahlen in den kreisfreien Städten und die Kreistagswahlen in den Landkreisen zusammengezählt. Mit Spannung wird erwartet, wie stark die AfD zulegt, die nun flächendeckend mit Listen antritt. Und ob und wie sehr andere verlieren, etwa die CSU unter Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder. Bei den Kommunalwahlen vor sechs Jahren war die CSU um gut fünf Prozentpunkte abgesackt und hatte landesweit nur noch 34,5 Prozent der Stimmen bekommen. Für die SPD war es 2020 um rund sieben Prozentpunkte auf historisch schlechte 13,7 Prozent nach unten gegangen. Die Grünen hatten vor sechs Jahren mit 17,5 Prozent ihr bisher bestes Kommunalwahlergebnis erreicht. Die Freien Wähler waren 2020 landesweit auf 11,9 Prozent gekommen, die AfD hatte am Ende 4,7 Prozent geholt. Gemeinsame Wahlvorschläge mit anderen Parteien oder Gruppen sind bei diesen Zahlen jeweils eingerechnet.