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Krieg in Nahost: Iran-Vertreter lehnt Verhandlungen mit den USA ab

Der Iran lehnt Verhandlungen mit den USA ab. Israel bombardiert Ziele im Libanon. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 2. März Iran greift Israel erneut mit Raketen an Irans Streitkräfte haben am Morgen erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die israelische Armee mit. Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen. Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten den Angriff. Es sei die zehnte Raketenwelle seit Kriegsbeginn, hieß es in einer Mitteilung. Fortschrittliche Raketen des Typs Chorramschahr 4 hätten "gewaltige Tore des Feuers" über Israel geöffnet. "Wir empfehlen den Bewohnern der besetzten Gebiete (Israel), sich von der Umgebung militärischer Stützpunkte, Sicherheits- und Regierungszentren fernzuhalten", warnten die Revolutionsgarden. China ruft zum sofortigen Stopp der Angriffe auf China zeigt sich besorgt über die Gefahr einer Ausweitung der Kämpfe auf die gesamte Region und ruft alle Parteien zum sofortigen Stopp der Angriffe auf. Die Volksrepublik stehe bereit, zusammen mit der internationalen Gemeinschaft zur Verhandlungslösung des Konflikts beizutragen, teilt das Außenministerium in Peking mit. Es bekräftigt seine Haltung, die israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran seien eine Verletzung des internationalen Rechts. Die Luxuswelt steht in Flammen Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran . Das iranische Regime schießt mit Raketen um sich und trifft dabei auch touristische Hotspots wie Dubai oder Doha. Warum aber werden besonders die kleinen Golfstaaten ins Visier genommen? Lesen Sie hier mehr dazu. Wadephul schließt deutsche Beteiligung an Angriffen auf Iran aus Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine militärische Beteiligung Deutschlands an Angriffen der USA und Israels auf den Iran erneut ausgeschlossen. "Wenn wir keine Absicht haben, dann werden wir das auch nicht machen. Wir beteiligen uns daran nicht", sagte Wadephul am Montag im Deutschlandfunk. In einer gemeinsamen Erklärung der so genannten E3-Staaten hatte die Bundesregierung gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien bei Bedarf "Defensivmaßnahmen" als Reaktion auf iranische Angriffe angekündigt. Deutschland ziehe hieraus andere Schlüsse für sich als die beiden Verbündeten, sagte Wadephul nun und ergänzte: "Für uns bedeutet es nichts weiter, als dass unsere Bundeswehrsoldaten, wenn sie angegriffen werden würden, sich defensiv verteidigen würden." Weitere "Maßnahmen darüber hinaus" seien nicht geplant. Bericht: US-Kampfflugzeug in Kuwait abgestürzt Im Golfstaat Kuwait ist Berichten zufolge ein US-Kampfflugzeug abgestürzt. In sozialen Medien kursierten mehrere Videos, die den Vorfall zeigen sollen. Der Pilot des Kampfjets vom Typ F-15 sowie ein Waffenoffizier sollen sich örtlichen Berichten zufolge rechtzeitig aus der Maschine befreit haben. Weitere Videos sollen auch zeigen, wie Anwohner einen US-Kampfpiloten im Kofferraum ihres Autos in Sicherheit bringen. Bilder vom Absturzort zeigen auch einen Fallschirm. Der US-Nachrichtensender CNN lokalisierte die Videos und berichtete, der Absturz habe sich wenige Kilometer vom US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salam entfernt ereignet. Es handle sich um ein Kampfflugzeug des Typs F-15 oder F/A-18. Allerdings hätten auch Kuwaits Streitkräfte solche Flugzeuge im Einsatz. Eine offizielle Bestätigung des Absturzes gibt es noch nicht. Das US-Militär, das in dem kleinen Staat am Persischen Golf rund 13.500 Truppen stationiert hat, äußerte sich zunächst nicht. Unklar war auch, ob es sich um einen Unfall, einen Abschuss etwa durch eine iranische Rakete oder um versehentlichen Beschuss durch eigene Truppen handelte. An US-Botschaft in Kuwait steigt Rauch auf Im Golfstaat Kuwait ist an der US-Botschaft offenbar ein Feuer ausgebrochen. An dem Gebäude steige Rauch auf, berichteten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass an dem Gebäude Rauch aufsteige. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. Lesen Sie hier mehr dazu. Aktien von Reisefirmen nach Angriff auf den Iran im Sinkflug Die Eskalation im Nahen Osten lässt Aktien aus der Reisebranche einbrechen. Der Touristikkonzern TUI büßt im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz rund elf Prozent ein. Lufthansa-Aktien rutschen ebenfalls gut elf Prozent ab. Wegen des Konflikts im Nahen Osten ist der Ölpreis nach oben geschossen. Lufthansa hat bis zum 8. März zahlreiche Flüge in die Region gestrichen; auch Reiseveranstalter haben Angebote in der Region abgesagt. Wegen des militärischen Konflikts in Nahost gibt es derzeit auch weiterhin weder Abflüge noch Ankünfte vom Flughafen BER in und aus Ländern der Region. Das sagte ein Sprecher des Flughafens. Das betreffe unter anderem die Ziele Tel Aviv, Dubai, Erbil und Doha. Betroffene Passagiere sollten sich über die Webseiten ihrer Fluglinien informieren. In einigen Flughäfen wie in Dubai ist der Luftverkehr aktuell ausgesetzt. Von der Leyen: EU steht nach Drohnenangriff an Seite ihrer Mitglieder EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sichert den Mitgliedstaaten nach dem Drohnenangriff auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern Unterstützung zu. Auch wenn die Republik Zypern nicht das Ziel gewesen sei, stehe die EU angesichts jeder Bedrohung "gemeinsam, fest und unmissverständlich" an der Seite ihrer Mitglieder, schreibt von der Leyen auf X, nachdem sie mit dem zypriotischen Präsidenten telefoniert hat. Klinik im Iran von Rakete getroffen Bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen im Iran ist in der Hauptstadt eine Klinik beschädigt worden. Das Gandhi-Krankenhaus in der Millionenmetropole Teheran sei am späten Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend. "Meine Kollegen sind gerade dabei, das Krankenhaus zu evakuieren", schrieb der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X. Er veröffentlichte ein Video, das einen beschädigten Eingangsbereich zeigte. Landesweit seien seit Kriegsbeginn sieben medizinische Einrichtungen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. In Teheran seien neben der Gandhi-Klinik zwei weitere Krankenhäuser getroffen worden. Beschädigt wurde demnach auch ein Krankenhaus in der südwestlichen Provinzhauptstadt Ahwas. Außerdem seien landesweit drei Rettungswachen angegriffen worden. Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen. Libanon: Dutzende Tote bei Israels Angriffen Bei den israelischen Angriffen im Libanon sind nach örtlichen Angaben bereits Dutzende Menschen getötet worden. Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Morgen mitteilte, kamen nach vorläufigen Angaben in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut sowie im Süden des Landes mindestens 31 Menschen ums Leben. 149 weitere Menschen seien verletzt worden. Israels Militär begann am Morgen eine neue Angriffswelle. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee mit. Iranischer Sicherheitsratschef lehnt Verhandlungen mit den USA ab Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran hat der einflussreiche Sicherheitsratschef des Iran, Ali Laridschani, jegliche Verhandlungen mit der US-Regierung abgelehnt. "Wir werden nicht mit den USA verhandeln", erklärte Laridschani am Montag im Onlinedienst X. Er wies Medienberichte zurück, wonach iranische Vertreter versucht hätten, Gespräche mit Washington aufzunehmen. Laridschani gilt nach der Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei als eine der Schlüsselfiguren im iranischen Machtgefüge. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, er habe sich mit Blick auf Teherans umstrittenes Atomprogramm an den bisherigen Vermittler Oman gewandt, um neue Gespräche mit den USA anzubahnen. Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee mit. Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen. Der Iran greift nach der Tötung des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff am Samstag den Erzfeind immer wieder mit Raketen an. USA: Binnen 24 Stunden 1.000 Ziele im Iran angegriffen Das US-Militär hat in den ersten 24 Stunden seiner Angriffe im Iran nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Ziele angegriffen. Dazu gehörten unter anderem das Hauptquartier der Revolutionsgarden, Luftabwehrsysteme, Kriegsschiffe, U-Boote, militärische Kommunikationseinrichtungen, Kommandozentren sowie Stellungen mit ballistischen Raketen. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des Militärs (Centcom) mit. Es gehe bei den Angriffen darum, den Sicherheitsapparat des Iran unbrauchbar zu machen. Höchste Priorität werde Zielen eingeräumt, die eine unmittelbare Bedrohung darstellten, erklärte Centcom. Die Bilanz auf der Webseite des US-Militärs bezog sich auf die ersten 24 Stunden der Angriffe, also bis einschließlich Sonntagmorgen. Seither gab es zahlreiche weitere Angriffe durch das israelische und das amerikanische Militär. Insider: US-Regierung hatte keine Hinweise auf iranischen Erstschlag Der US-Regierung haben Insidern zufolge vor den Angriffen auf den Iran keine Hinweise auf einen bevorstehenden Erstschlag Teherans vorgelegen. Dies räumten laut Insidern Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump demnach bei einer Unterrichtung von Kongressmitarbeitern ein. Zuvor hatten Regierungsvertreter die Angriffe damit begründet, dass man einem iranischen Angriff zuvorkommen wolle. Israels Armee bombardiert Ziele im Libanon Israels Armee bombardiert nach eigenen Angaben in Reaktion auf einen Angriff durch die libanesische Hisbollah-Miliz Ziele im nördlichen Nachbarland. Man habe damit begonnen, Stellungen der mit dem Iran verbündeten Miliz im gesamten Libanon anzugreifen, teilte die Armee in der Nacht mit. Augenzeugen berichteten von Explosionen auch in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut. Ältere Nachrichten zur Lage im Iran lesen Sie hier .



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