Schock für Danial Bamdadi: Keine Einbürgerung wegen „linksextremistischer Bestrebungen“
Fassungslos ist das erste Wort, das Danial Bamdadi am Telefon einfällt. Wenige Minuten zuvor hat er erfahren, dass das Verwaltungsgericht Stuttgart seine Klage auf Einbürgerung abgewiesen hat. „Was ich fühle, ist viel mehr als Enttäuschung“, sagt er ins Mikro der Freisprechanlage seines Autos.
Er ist auf dem Weg zu einer Schulung, bei der es um rechtsradikale Pläne für die bevorstehenden Betriebsratswahlen geht. Was er bei der Schulung zu tun hat, weiß er. Seit sechs Jahren arbeitet er beim von der IG Metall mitinitiierten „Verein zur Bewahrung der Demokratie“ und streitet dort für eine bessere Zukunft für die Gesellschaft. Seine eigene Zukunft ist ungewiss.
Bamdadi ist im Iran geboren, war dort als Jugendlicher vor Repress
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