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Punktgewinn oder Punktverlust?

Wer sich gestern das Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen anschaute, musste in der ersten Halbzeit gewisse Probleme mit der Zuordnung der Teams überwinden. Da spielte auf der einen Seite eine Mannschaft in blauen Trikots, die rein farblich mehr an Hoffenheim als an Leverkusen erinnerten. Auf der anderen Seite eine Mannschaft in Weiß, die gekleidet war wie Borussia Mönchengladbach. Aber irgendwie stimmte da in der ersten Halbzeit etwas nicht. Hatten die Protagonisten etwa die Trikots schon vor dem Spiel getauscht? Denn gerade in den ersten Minuten hatte es den Anschein, als wären die Weißen aus Hoffenheim oder Leverkusen und die Blauen aus Gladbach. Auf der einen Seite hohes Pressing, sehr bissig, präzises Passspiel und Torgefahr. Auf der anderen Seite eine unsortierte Truppe, zaghaft, irritiert darüber, ständig in Zweikämpfe verwickelt zu werden, ohne rechten Plan nach vorn. Gemessen an den Erwartungen also – Leverkusen in Weiß, Gladbach in Blau. Aber so war es eben nicht, die Mannschaft, die da eine sehr ansehnliche erste Halbzeit spielte, war tatsächlich Borussia Mönchengladbach, die Mannschaft, die komplett neben sich stand, Bayer Leverkusen.

Nach 10 Minuten gelang es Gladbach auch noch, eine solche Pressingsituation in ein Tor umzumünzen, nachdem Blaswich einen etwas leichtsinnigen Pass aus dem Tor in die Mitte vor dem Strafraum spielte, Engelhardt konsequent bei der Ballannahme störte und Reitz den Pass zu Tabakovic spielte. Der scheiterte zwar an Blaswich, den Abpraller verwertete dann Engelhardt zum umjubelten 1:0.

Wer nun mit einem Leverkusener Sturmlauf gerechnet hatte, wurde zunächst getäuscht. Das Spiel ging relativ unverändert weiter, auch wenn Leverkusen etwas offensiver wurde. Einmal – kurz nach dem Tor – funktionierte die Kombination Grimaldo auf Schick, der glücklicherweise den Ball nicht traf. Ansonsten war Gladbach dem 2:0 näher als Leverkusen dem Ausgleich. Auch wenn die Werkself deutlich mehr Ballbesitz hatte, gelang es sehr gut, den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. Besonders auffällig in dieser Beziehung waren Reitz, Sander und Castrop, die  viele Balleroberungen zu verzeichnen hatten. Die beste Chance für Borussia ergab sich in der 42. Minute, als ein Zuspiel von Honorat in den Strafraum keinen Mitspieler fand.

Aber Borussia ist ja Borussia und weil Borussia Borussia ist, ließ man bei einem eigentlich ziemlich harmlosen Leverkusener Angriff über die rechte Seite mehrere Chancen zur finalen Klärung verstreichen, bis Garcia zu einem ebenfalls harmlosen Schuss kam, den Sander mit einem Eigentor ins eigene Netz beförderte. Danach war Halbzeit und es wurde getippt, wie hoch Leverkusen dieses Spiel wohl gewinnen werde – 1:4 war ziemlich konsensfähig.    

Tatsächlich sah das Spiel nach der Pause viel mehr danach aus, wie man Gladbach und Leverkusen erwartet hatte. Borussia stand tief und war passiv, kam kaum noch aus der eigenen Hälfte raus. Leverkusen fiel glücklicherweise aber auch nicht besonders viel ein. Auch aufgrund dessen überstanden die Gladbacher die Drangphase nach der Halbzeitpause recht gut und erspielten sich in der letzten halben Stunde auch wieder eigene Chancen, z.B. durch Castrop – bester Gladbacher gestern – der zweimal an Blaswich scheiterte. Abgesehen von einer Rudelbildung mit Palacios und Stöger (der eines seiner besseren Spiele für Gladbach machte) im Mittelpunkt, gelben Karten für beide Trainer und einem sehr präsenten Debüt unseres schwedischen Neuzuganges Hugo Bolin passierte nichts mehr.

Angesichts der Tabellensituation und der objektiven Qualitätsunterschiede zwischen beiden Mannschaften ist das Remis sicherlich ein Punktgewinn. Nach dem Spielverlauf und angesichts der Tatsache, dass Leverkusen ein Gladbacher Eigentor für den Punkt brauchte, fühlt es sich dennoch wie ein Punktverlust an. Was einen aber wirklich wahnsinnig machen könnte: Warum in aller Welt kann diese Mannschaft in einem Spiel gegen eine Spitzenmannschaft wie Leverkusen so eine Leistung, vor allem so eine Präsenz, Aufmerksamkeit und so viel Biss zeigen, agiert aber die vier Spiele vorher gegen Hoffenheim, den HSV, Stuttgart und Bremen komplett leblos? Nur 95% des Willens, der gestern gezeigt wurde und aus diesen Spielen wären wohl mehr als 2 komplett unansehnliche Remis geholt worden.

Noch ein Wort zu Rocco Reitz: Kaum ist das Transferfenster geschlossen, kommen Gerüchte auf, der „Verein“ mit dem Getränkevertrieb wolle Reitz als Ersatz für den abwandernden Schlager verpflichten. Ob etwas dran ist oder nicht: Reitz sollte sich sehr genau überlegen, ob er sich schon reif für diesen Schritt fühlt. Richtig ist, dass Rocco Reitz für Borussia Mönchengladbach in der momentanen Kaderstruktur ein herausragender Spieler ist. Aber reicht das schon für den Anspruch der Getränkehändler? Oder endet das wie bei Mahmoud Dahoud, der bei allen seinen späteren Stationen nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinauskam? Unübersehbar ist jedenfalls, dass das ihm durch den Kleindienst-Ausfall zugefallene Kapitänsamt für Reitz momentan noch eher eine Bürde zu sein scheint, als ihn zu beflügeln, ähnlich vielleicht der Situation seines heutigen Trainers, der als junger Spieler ebenfalls unter der Last der an ihn verteilten Vorschlusslorbeeren zu leiden hatte. Auch ohne die Brille des Fußballromantikers fühlt sich ein weiteres Jahr in Gladbach für die Entwicklung des Spielers gerade nicht verkehrt an. Durch die Brille des Gladbach-Fans kommt so ein Wechsel natürlich überhaupt nicht in Frage. Schon gar nicht zu diesem Unternehmen. Aber diese Brille haben vermutlich weder Reitz noch Schröder auf. Der eine möchte in seiner Karriere möglichst viel erreichen, mehr, als in Gladbach kurzfristig möglich ist (und vielleicht auch mehr als ihm möglich ist), der andere braucht Geld für den Neuaufbau einer Borussia, die uns allen Freude macht. Wir werden sehen, wie diese Geschichte ausgeht. 



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