Kunst | Große Moby-Dick-Ausstellung in Genua: Vom weißen Wal lernen
Der alte Hafen von Genua war lange eine vernachlässigte, schaurig schmuddelige Angelegenheit. Bis zum Jahr 1992, als anlässlich des 500. Jahrestags der Entdeckung Amerikas durch den Genueser Cristoforo Colombo eine architektonische und kulturelle Wiedergeburt eingeleitet wurde.
Zwei Namen werden für immer damit verbunden sein: der Architekt Renzo Piano und Moby Dick, der weiße Wal aus dem Roman von Herman Melville, dem der Schauspieler und Regisseur Vittorio Gassman ein grandioses Theaterstück an ebendiesem Hafen (mit Bühnenbild von Renzo Piano) widmete. Genauer gesagt: Es ging bei Ulisse e la balena bianca um die Schwierigkeiten einer modernen Auseinandersetzung mit dem klassischen Stoff. Ein Unterfangen, das schon Orson Welles als Theater auf dem Theater radi
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