DSAM in Ingolstadt: Wenn die Mama mit dem Sohne...
„Das war richtig klasse“, schwärmt Sandra Schmidt. Die Turnierchefin der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft hat wahrlich schon viel erlebt – aber dieses Turnier, das nur im Rahmenprogramm der DSAM in Ingolstadt stattfand, hat sie regelrecht begeistert. „Dieses Turnier hat tolle Geschichten geschrieben – von Frauen, die teilweise zum ersten Mal richtig Schach gespielt haben. Auch davon lebt unser Sport.“ Insgesamt 16 Frauen nahmen am zweiten Beginnerinnen-Turnier der DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow teil – die meisten kannten kaum mehr als die Grundregeln des Schachs. Danach waren sich alle einig: Dieses Turnier passt zur DSAM wie die Dame zum König. Wenn es irgendwie machbar ist, so Schmidt und Jussupow, soll es ab sofort fester Bestandteil der DSAM werden - diesem inklusiven Turnier, bei dem diesmal der jüngste Teilnehmer (Otto Hamann) acht Jahre alt war, und der älteste, Siegbert Humeda, 83.