Zeppeline gegen Paris: die Erfindung des Bombenterrors
- wie Zeppeline im Ersten Weltkrieg Angst, aber auch Neugier wecken,
- von der Idee des Zeppelins bis zum ersten Modell im Jahr 1900,
- warum die Bombardements aus der Luft wenig militärischen Wert haben,
- weshalb gut zwei Drittel der Luftschiffe im Laufe des Ersten Weltkriegs verloren gehen.
Bis heute ist der Ruf der Zeppelin-Luftschiffe bestimmt vom Bild des freundlichen Giganten der Lüfte. Doch das ist bestenfalls die halbe Geschichte. Die Nacht des 29. Januar 1916 zeigt, dass Zeppeline auch eine militär- und machtpolitische Rolle spielen: Ein deutsches Luftschiff wirft über Paris Brandbomben ab, die mit brennbaren Materialien und weißem Phosphor gefüllt sind. Das Bombardement dauert nur wenige Minuten, fordert aber 26 Menschenleben.
Es ist nur einer von vielen Zeppelinangriffen während des Ersten Weltkriegs - danach haben Luftschiffe als Waffe ausgedient. Flugzeuge sind inzwischen billiger und schneller. Was dagegen überlebt, ist die Idee von der Zermürbung der Zivilbevölkerung durch den Terror von oben.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Jürgen Bleibler, Zeppelin-Museum Friedrichshafen
- Guillaume de Syon: Zeppelin! Germany and the Airship 1900-1939. Baltimore 2002
- Felix Banzhaf: Die militärische Nutzung von Zeppelinen
Weiterführende Links:
- Zeitzeichen: 8. März 1917 - Luftschiffpionier Graf Ferdinand von Zeppelin stirbt
- WDR: Drei Dinge zum Weitersagen - Über Zeppeline
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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Martin Herzog
Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother ]]>