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Trump und Iran im Nahen Osten: "Das Waffenarsenal der USA vor Augen"

Dem Nahen Osten könnte eine weitere Eskalation bevorstehen. Die USA drohen dem Regime im Iran. Experte Daniel Gerlach erklärt, wie Donald Trump in der Region wahrgenommen wird und was Frieden dort bedeutet. Immer wieder erschüttern Kriege und Krisen den Nahen Osten. Nun könnte Donald Trump den weiteren Konflikt mit dem gewalttätigen Regime in Teheran suchen. Das US-Militär in der Region ist massiv verstärkt worden. Der westliche Blick auf den Nahen Osten als immerwährende Krisenregion stimmt so allerdings nicht, sagt Daniel Gerlach. Er ist einer der renommiertesten deutschen Experten für den Nahen Osten. Was könnte nun im Hinblick auf den Iran passieren? Welche Bedeutung hat Frieden im Nahen Osten? Und warum gilt ausgerechnet Donald Trump dort als "das wahre Gesicht des Westens"? Diese Fragen beantwortet Gerlach, Autor des Buches "Die Kunst des Friedens" im Gespräch. t-online: Herr Gerlach, der Nahe Osten gilt in Europa als schon immer zerrüttete Region, in der Kriege und Konflikte nahezu der Normalzustand sind. Was ist davon zu halten? Daniel Gerlach: Dieser Eindruck ist verständlich. Aber er relativiert sich schnell, wenn man die historische Perspektive einnimmt, was ich für notwendig halte. Hier schneidet Europa keineswegs besser ab als der Nahe Osten. Wie viele Millionen Menschen sind in den europäischen Kriegen der letzten 250 Jahre umgekommen und Opfer fanatischer Ideologien und Machtkämpfe geworden? Das wird manchmal vergessen. In Ihrem Buch "Die Kunst des Friedens" demontieren Sie Stereotype über den Nahen Osten. Was bedeutet Frieden dort? Ich möchte nichts demontieren, sondern ergänzen, was womöglich fehlt. Frieden bedeutet dort im Prinzip das Gleiche wie bei uns: einen Zustand, in dem die Menschen in Sicherheit leben. Im politischen Vokabular gibt es da allerdings zahlreiche Nuancen. Welche? Die arabische Sprache kennt zunächst das Wort "salam". Es beschreibt einen gesunden Zustand von Eintracht, Sicherheit, aber auch Gerechtigkeit. Das kommt dem politikwissenschaftlichen Begriff eines "positiven Friedens" nahe. In etwa. Nicht nur der Krieg selbst ist darin beendet, auch seine Ursachen sind aus der Welt geschafft. Im Arabischen gibt es auch den "sulh", darunter versteht man zum Beispiel einen Friedensschluss zwischen politischen Mächten. Er kann lange gelten, ist unter Umständen aber befristet, auch wenn dies nicht explizit vereinbart wird. Ein anderes Konzept ist die "hudna", eine Waffenruhe mit Verfallsdatum, während der man sich oft schon auf den nächsten Angriff vorbereitet. Der gegenwärtige Zustand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas dürfte der "hudna" entsprechen? Im Fall des Gazastreifens haben wir eine kuriose Situation, da Israel und die Hamas keine direkte Vereinbarung getroffen haben, sondern, wenn überhaupt, nur einer dritten Partei Zusagen gemacht haben: den USA . Davon abgesehen hat Israel seine militärischen Einsätze auch nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Herbst 2025 fortgesetzt. Niemand im Nahen Osten war übrigens so naiv, den 20-Punkte-Plan von Donald Trump als Beginn eines, wie Trump sagte, "ewigen" Friedens anzusehen. Was nicht bedeutet, dass man ihn deshalb grundsätzlich abgelehnt hätte. Wen meinen Sie mit "niemand war so naiv"? Mir ist buchstäblich niemand begegnet. Ich möchte keine Pauschalurteile fällen, habe jedoch den Eindruck: Vom Schawarma-Verkäufer auf der Straße bis hin zu den Spitzen von Politik und Gesellschaft denken die Menschen in dieser Weltregion weitaus geopolitischer, als man es in Europa tut. Man sieht sich als Teil und Leidtragenden globaler Entwicklungen und verfolgt diese entsprechend. Auch die Geschichte ist überaus präsent. Womit wir wieder bei Ihrem Buch sind, das in der Antike beginnt und in unserer Gegenwart endet. Die Geschichte ist wichtig für das Verständnis der aktuellen Politik im Nahen Osten. Aber auch die Geografie! Der Nahe Osten ist der Knotenpunkt – teilweise auch die Schnittstelle – zwischen Europa, Afrika und Asien. Griechen und Römer drangen aus dem Westen dorthin vor, Perser und Mongolen aus dem Osten, die muslimischen Eroberer wiederum von der Arabischen Halbinsel. Zwischen der Levante und Mesopotamien gaben sich die Imperien geradezu die Klinke in die Hand: Ägypter, Hethiter, Sassaniden, Kreuzfahrer, Osmanen, Kolonialmächte wie Frankreich und Großbritannien , die USA und die Sowjetunion beziehungsweise das heutige Russland und viele andere. Sie kamen selten in friedlicher Absicht. Also stammt ein Großteil des Konfliktpotenzials im Nahen Osten gar nicht aus der Region selbst? Teils, teils. Aber das ist ein entscheidender Punkt, um die Wahrnehmung der Menschen und der handelnden Akteure im Nahen Osten zu verstehen. Es ist nicht immer richtig, was die Leute sagen und denken, es kursieren die abenteuerlichsten Theorien. Aber Weltpolitik steckt in allen Köpfen. Trump will nun einen "ewig währenden Frieden" in Gaza. Was ist von solchen Aussagen zu halten? Das ist, wie vieles bei Trump, Marketing und mit äußerster Vorsicht zu genießen. Solche Begriffe hat es in allen Epochen gegeben, auch die Byzantiner und die Sassaniden schlossen 531 einen "ewigen Frieden", der immerhin fast neun Jahre hielt. Gleichwohl gibt es Friedensschlüsse mit einer dauerhaften Nachwirkung. 1555 vereinbarten Osmanen und die iranischen Safawiden den – in Europa wenig bekannten – Frieden von Asmaya, auf Türkisch übrigens auch "sülh" genannt. Er hielt nicht lange. Aber man kehrte in späteren Konflikten immer wieder zu einzelnen Vereinbarungen daraus zurück, weil sie als Referenz galten; türkische und iranische Diplomaten berufen sich teilweise bis heute auf Amasya. Wie passen nun Donald Trump und seine hemdsärmelige Politik in den Nahen Osten? Trump könnte sich durchaus als orientalischer Despot qualifizieren – schon allein wegen der Konzentration von politischer und wirtschaftlicher Macht bei einem Clan und dessen Günstlingen. Viele Despoten der Region waren charismatische Führungsfiguren, die sich als Erlöser der benachteiligten Masse emporschwangen. Sie legten sich eine eigene Mythologie zu, um ihre Herrschaft zu begründen, traten, wie Trump, nach außen aggressiv auf, und brauchten, wie er, immer Sündenböcke. Irgendwann waren sie dann überzeugt, dass das Volk – und die Welt insgesamt – ihnen etwas schuldig ist. Interessant ist auch, dass Trump mal die Souveränität der Völker beschwört, mal den imperialen Anspruch erhebt, über andere zu herrschen. Anders gefragt: Wie kommt Trump in der Region an? Trump passt zwar nicht in die Region, aber es gibt viele dort, die mit ihm sympathisieren oder meinen, dass sie ihn und seinen angeblichen Masterplan verstehen. Weil Trump mit nahezu jedem einen "Deal" machen würde? Mit Deals haben die Staaten des Nahen Ostens reichlich Erfahrung. Es gibt aber noch einen anderen Punkt: Viele Menschen in dieser Region – unabhängig davon, ob sie Trump mögen oder nicht – glauben, dass er das wahre Gesicht des Westens sei. Ganz im Gegensatz zu anderen westlichen "Heuchlern", die jahrzehntelang über Menschenrechte und internationales Recht redeten, aber im Zweifel ihre eigenen Interessen verfolgten. Trump gilt dort also in gewisser Weise als "ehrlicher Gauner"? Der Begriff ist mir dort so noch nicht begegnet, aber womöglich ist es so. Wobei man nicht vergessen sollte, dass man stets auch das Waffenarsenal der USA vor Augen hat und weiß, dass Trump bereit ist, es einzusetzen, wenn es seinen ganz persönlichen Interessen dient. Es gibt übrigens eine historische Parallele zwischen Trump und Mohammad Reza Pahlavi, dem letzten Schah des Iran. Welche? Anfang der Siebzigerjahre bot sich der Schah an, unter anderem im Vietnamkrieg zu vermitteln. Er machte sich Hoffnungen auf den Friedensnobelpreis. Als daraus nichts wurde, war er gekränkt. Im Gegensatz zu Trump hat er das allerdings nicht öffentlich gemacht. Trumps tatsächliche Erfolgsbilanz ist allerdings weit weniger beeindruckend, als er behauptet. Das ist wahr. Was auch daran liegt, dass man Vereinbarungen nicht nur verkünden, sondern auch umsetzen muss. Trump spielt alles über seine engsten Vertrauten: seinen Schwiegersohn Jared Kushner , seinen Freund Steve Witkoff et cetera. Diese Logik ist vielen Herrschenden in der arabischen Welt und im Nahen Osten insgesamt vertraut. Aufgrund persönlicher – und wirtschaftlicher – Erwägungen wählt Trump Staatschefs in seinen "Friedensrat", Board of Peace, für eine Weltordnung nach seinem Geschmack. Anders als in den Vereinten Nationen gibt es dort keinen Sicherheitsrat mit Vetomächten, die gegen ihn agieren. Das klingt nun nach Vasallentum. So wirkt es zum Teil. Selbst gegenüber Israel tritt Trump teilweise so auf. Mich erinnert es manchmal an die spätantiken Kaiser und ihre "foederati" im Orient, also Klientelstaaten und verbündete Stämme Roms. Kann eine derartige Politik auf Dauer gut gehen? Auch Beziehungen zu Vasallen muss man pflegen – sie erneuern sich auch nicht von selbst. Die römischen und byzantinischen Kaiser haben ihre Klienten oft vernachlässigt und mitunter sogar herablassend behandelt. Als sich das geschwächte Byzanz im 7. Jahrhundert dann gegen eine neue Macht, die arabischen Muslime, verteidigen musste, wechselten einige dieser Klienten das Lager. Und Byzanz verlor große Teile des Nahen Ostens. Mit Ihrem Buch wollen Sie den Lesern den Nahen Osten verständlicher machen. Was ist einer der größten Irrtümer über die Region? Wo soll ich anfangen? (lacht) Es geht mir nicht um sachliche Irrtümer, sondern um Perspektiven. Nehmen wir die Perspektive des Osmanischen Reiches, das nach dem Ersten Weltkrieg unterging. Für viele Europäer war und ist es der Inbegriff des islamischen Orients. Aber wie sahen sich die Osmanen selbst? Sie hatten einen Anspruch auf Weltgeltung, verstanden sich dabei aber auch als europäische Macht. Sultan Süleyman I. der Prächtige ließ sich zur Untermauerung dieses Anspruchs sogar eine Kombination aus Kaiserkrone und goldener päpstlicher Tiara anfertigen – obwohl osmanische Sultane gar keine Kronen trugen. Man kann die heutige Türkei nicht verstehen, auch in kritischer Hinsicht, wenn man ihr historisches Erbe und ihr daraus erwachsenes Selbstbild nicht einbezieht. Wie verhält es sich mit dem Iran, in dem das Mullah-Regime den Widerstand der Menschen mit Gewalt unterdrückt? Der Iran ist eine Besonderheit, ein Vielvölkerstaat mit einem Territorium, das seit Jahrhunderten großenteils unverändert in seinen heutigen Grenzen besteht. Unabhängig von der Ideologie der Islamischen Republik und trotz ethnischer und konfessioneller Spannungen gibt es ein ausgeprägtes iranisches Nationalgefühl. Manchmal habe ich den Eindruck, der Iran ist der nahezu letzte Staat in dieser Weltregion, dessen Bevölkerung dem Westen noch etwas zutraut: Viele Iraner scheinen überzeugt, dass der Westen in der Lage wäre, wenn er nur will, das iranische Regime zu stürzen und die Machtverhältnisse zu ändern. Sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Woher stammt dieser Glaube? Das basiert zum Teil auf Erfahrungen mit dem Westen. Die Briten haben 1941 den Monarchen Reza Schah ins Exil getrieben, 1953 unterstützten Briten und Amerikaner den Sturz des Regierungschefs Mohammad Mossadegh. Zudem glauben zahlreiche Iraner, dass die Islamische Revolution 1979 überhaupt nur geschehen konnte, weil die westlichen Politiker Jimmy Carter , Helmut Schmidt, Valéry Giscard d’Estaing und James Callaghan bei einem Treffen in Guadeloupe im Januar 1979 beschlossen hätten, dem Schah Mohammad Reza Pahlavi ihre Unterstützung zu entziehen. Nun rief Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, die Iraner zum Aufstand auf. Er spricht konkret davon, dass das iranische Volk sich bereits im Krieg gegen das Regime befinde. Und er fordert die USA dazu auf, am Sturz des Regimes mitzuwirken. Zahlreiche Iraner in der Diaspora hoffen, dass das tatsächlich geschieht. Allerdings machte Trump einen Rückzieher? Wer weiß, was noch kommen mag. Sein Versprechen, dass die USA einschreiten würden, wenn das Regime auf die Demonstranten schießt, hat er bisher nicht gehalten. Halten Sie es überhaupt für möglich, das iranische Regime militärisch schnell zu besiegen? Man muss unterscheiden, ob man von einer militärischen Konfrontation mit der Islamischen Republik Iran spricht, oder von einem Angriff auf die Köpfe des Regimes – in der Erwartung, dass das Regime dann von innen gestürzt würde. Was man will, wird in diesen Szenarien ja nie wirklich ausgeführt. Ich habe mir nach den letzten Massakern eine Rede des Revolutionsführers Ali Chamenei angehört, sie erinnerte mich an die Reden seines Vorgängers Ruhollah Chomeini während des Golfkriegs zwischen dem Iran und dem Irak . Da opferte man ohne Probleme Zigtausende Menschenleben für den vermeintlichen Sieg. Chamenei wirkte zu allem entschlossen. Auf Krieg und Aufstand hat das Regime klare Antworten – Gewalt –, auf die drängenden Zukunftsfragen allerdings nicht. Wie bewerten Sie die aktuelle Lage im Iran? Ich bin nicht dort, habe aber den Eindruck, dass der Begriff Schockzustand zutrifft. Viele sind fassungslos und verzweifelt, andere spielen vor, es sei alles normal und in bester Ordnung. Weil sie vielleicht noch nicht realisiert haben, was passiert ist und noch passieren könnte. Nehmen wir den Fall, dass das Regime in Teheran fällt, das wiederum stark mit Russland und China kooperiert: Welche Auswirkungen hätte das auf die globale Tektonik der Macht? Die Regimes in Russland und Teheran haben Interessenkonvergenzen; ich würde sie dennoch nicht als enge Verbündete bezeichnen. China ist kein starker Unterstützer des des Iran, aber der wichtigste Empfänger iranischen Öls. Während wir sprechen, könnte es sein, dass US-amerikanische Schiffe bereits iranische Tanker aufbringen, um diesen Handel zu stoppen und eine militärische Reaktion des Iran zu provozieren. Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Venezuela dürften die Chinesen zu dem Schluss kommen, dass es darum geht, ihren Einfluss in der Welt zu schwächen. Der Iran hofft, dass die Chinesen Material liefern – vielleicht haben sie das auch schon getan: nicht nur zur Abwehr und Überwachung, sondern möglicherweise auch Marschflugkörper und Raketen, die mit israelischer und amerikanischer Technik schritthalten können. Kommen wir zum Schluss noch einmal auf den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zurück: Kann es jemals einen Frieden geben? Selbstverständlich ist ein Frieden möglich. Ich würde sogar behaupten, dass alle Seiten ein Ende der Gewalt wollen. Die einen streben es an durch Unterwerfung und Vertreibung, die anderen durch gegenseitige Anerkennung und Souveränität. Womit wir wieder bei unserer Ausgangsfrage zur Natur des Friedens sind. Verständnis der historischen Ursprünge des Konflikts ist notwendig, man sollte dabei aber auch nach vorn blicken. Friedensschlüsse sind kein Hexenwerk, sondern eine Folge politischer Entscheidungen. Beide Bevölkerungen sind aufgrund der Ereignisse der letzten Jahre aus nachvollziehbaren Gründen teilweise radikalisiert, das muss aber nicht so bleiben. Woher stammt Ihr Optimismus? Ich bin nicht optimistisch, sehe aber, dass man sich über die grundsätzlichen Probleme verständigen konnte und kann. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist keine Fatalität. Ein wenig bekanntes Kapitel der israelisch-palästinensischen Geschichte sind die Geheimgespräche, die David Ben-Gurion, einer der Staatsgründer Israels, mit Vertretern der arabischen Gemeinschaft, insbesondere dem Historiker George Antonius, unter anderem im Jahr 1936 führte. Ich schreibe in meinem Buch darüber. Diese Gespräche sind deswegen hochinteressant, weil sie die Probleme, Missverständnisse und Unversöhnlichkeiten enthüllen. Haben Sie ein Beispiel? Die Juden sahen die arabische Bevölkerung Palästinas mehrheitlich nicht als eigene Volksgemeinschaft, als Palästinenser, sondern als Araber. Da die Araber aber ihrer Meinung nach so viele Länder und Gebiete "besaßen" – Syrien , Jordanien , Irak et cetera –, verstand die jüdische Seite nicht, warum sie auf einen Staat Palästina beharrten. Das war für die arabische Seite aber nicht die Frage, denn es ging um ihre Heimat, in der sie seit Generationen lebten und verwurzelt waren. Was die arabischen Verhandlungsführer wiederum nicht akzeptieren konnten, war, dass Ben-Gurion nicht nur die Interessen der Juden vertreten wollte, die bereits in Palästina waren, sondern auch sämtlicher Juden weltweit, die potenziell einmal dorthin auswandern würden. Auch hier wurden in Verhandlungen über ein eigentlich lokal begrenztes Problem – die Palästinafrage – weltpolitische Entwicklungen mitgedacht. Der Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 und der folgende Krieg in Gaza haben die Fronten nochmals verhärtet. Innerhalb Israels gibt es ein wieder anwachsendes Lager, das in der Zweistaatenlösung – also einer palästinensischen Eigenstaatlichkeit an der Seite Israels – die einzige Möglichkeit sieht, um dauerhaft sicher zu leben. Auf palästinensischer Seite besteht ohnehin das Bewusstsein, dass es so nicht weitergehen kann. Man sieht sich allerdings als abhängig vom Willen externer Akteure. Auf beiden Seiten aber arbeiten Menschen, und zwar Fachleute, daran, einen Frieden möglich zu machen und politische Mehrheiten dafür zu gewinnen. Das sind keine weltfremden Idealisten, sondern rationale und weitsichtige Menschen, die früher zum Teil selbst an Krieg, bewaffnetem Widerstand und Besatzung beteiligt waren. Diesen Menschen sollte man zuhören und sie unterstützen. Herr Gerlach, vielen Dank für das Gespräch.


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