Im Gespräch | „Jede Musik im Film geht über meinen Tisch“
Seit über 20 Jahren kuratiert der in Hamburg geborene und in Berlin lebende Martin Hossbach die passende Musik für Kinofilme und Serien wie Toni Erdmann oder Krank Berlin. Zuletzt arbeitete er für Joachim Triers gefeierten Film Sentimental Value und Mascha Schilinskis In die Sonne schauen. Das musikalische Feingespür lernte Hossbach als Musikjournalist, Labelbetreiber und Festivalkurator. Aber es geht um mehr, als sich mit Musik auszukennen.
der Freitag: Herr Hossbach, was macht ein Music Supervisor genau? Wie sind Sie dazu gekommen?
Martin Hossbach: Ich habe in den 90er-Jahren eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei dem Musiklabel Polygram gemacht, das 1999 durch eine Zusammenführung zu Universal wurde. Nachdem ich bereits einige Jahre dort arbeitete, fragte mich
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