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Bankraub in Gelsenkirchen: Wie sicher das Geld in Schließfächern wirklich ist

Stern 

In Gelsenkirchen haben Bankräuber aus Schließfächern möglicherweise 100 Millionen Euro erbeutet. Könnte es anderen Tresorräumen ähnlich gehen? Und wie ist die Beute versichert?

Sie wussten, was zu tun war. Nach derzeitiger Ermittlungslage kamen die mutmaßlichen Täter über ein Parkhaus, knackten ein paar Türen, bis sie in einem Archivraum standen. Dort setzten sie den Industriebohrer an, bis die Wand durchbrochen war – und sie in den Tresorraum gehen konnten. Von da an dürfte es leicht gewesen sein, fast alle der 3250 Schließfächer der Filiale Buer der Sparkasse Gelsenkirchen zu plündern.

Es ist ein Bankraub, der an Gangsterfilme wie Ocean’s 11 erinnert. Für viele Gelsenkirchener, die in den Schließfächern Erbstücke oder Ersparnisse fürs Alter aufbewahrten, ist er eine Katastrophe. Über 95 Prozent der Schließfächer seien aufgebrochen worden, schreibt die Sparkasse in einer Mitteilung. Die Polizei rechnet mit einem mittleren zweistelligen Millionenschaden. 

Ein Bankraub, vor allem in diesem Ausmaß, ist selten. Trotzdem wirft er die Frage auf, wie sicher das Vermögen ist, das viele Deutsche in den Tresorräumen der Sparkassen, Genossenschaftsbanken oder auch der großen Geschäftsbanken lagern. Und vor allem, wie viel man im Schadensfall tatsächlich wiederbekommt.

Schließfächer sind bei Banken gefragt

Das Geschäft mit den Bankschließfächern läuft nach wie vor gut. Die Miete und Versicherungssummen unterscheiden sich von Bank zu Bank. Dadurch ist es schwierig, den tatsächlichen Gewinn der Banken zu beziffern. Doch die Nachfrage der Kunden sei ungebrochen hoch, heißt es aus dem Verband der Sparkassen- und Giroverbände (DSGV). Viele Banken weisen bereits auf der Website darauf hin, dass es dauern kann, bis sie freie Schließfächer haben.

Neben der Sicherheit werben Anbieter von Schließfächern mit einem zweiten Punkt: Anonymität. Nicht einmal die Bankmitarbeiter wissen in der Regel, was Kunden in einem Schließfach lagern. Zwar muss den Behörden die Existenz eines Schließfaches gemeldet werden, allerdings nicht der Inhalt. Dieser wird erst im Erbfall interessant.

Die Banken haben dabei grundsätzlich die Pflicht, ihre Tresorräume abzusichern. Wie viel so ein Tresorraum aushält, ist wiederum europäisch geregelt: in der Norm EN 1143-1. Diese teilt Anlagen wie Bankschließfächer in Widerstandsklassen von 0 bis 13 ein – mit 13 als höchstem Sicherheitsstandard.

Im Raum wird es einfacher

Aber welchen Sicherheitsgrad der Tresorraum hat, ist landauf, landab unterschiedlich. Wie der Fall Gelsenkirchen beweist, ist nicht jeder auf dem neuesten Stand. "Solche Anlagen laufen über Jahrzehnte", sagt Experte Niels Deuter zu Capital. "Manche haben sehr sichere Anlagen. Aber wenn die Versicherung nur Grad Neun vorschreibt, werden manchmal auch nur die Mindestanforderungen erfüllt." Deuter ist Geschäftsführer der Essener Geldschrankfabrik, die auch Schließfachanlagen für Banken herstellt. Jährlich produzieren sie zehntausende Schließfächer, sagt er. Die Bank mit dem Tresorraum in Gelsenkirchen gehörte nicht zu seinen Kunden.

Die Sicherheit der Schließfächer garantiere heutzutage vor allem der Raum drumherum, sagt Deuter. 80 bis 100 Zentimeter dicke Wände sollen die Wertgegenstände schützen, dazu Körperschallsensoren, die mögliche Vibrationen erspüren. Bei höheren Sicherheitsgraden gibt es außerdem Explosions- oder Kernbohrschutz. Da die Täter in Gelsenkirchen mit einem Industriebohrer durch die Wand kamen, sei fraglich, ob dieser Schutz dort vorlag.

Hinzu kommen Bewegungsmelder – die aber natürlich erst anschlagen, wenn Räuber schon im Raum sind. Dort nämlich wird es deutlich einfacher. "Die Schließfächer bekommt man auch mit einem Brecheisen auf", sagt Deuter. Neuere Fächer haben immerhin Systeme verbaut, die bei den Bankmitarbeitern Alarm schlagen. Was aber fast überall fehlt: Kameraüberwachung. "Videoüberwachung ist sehr ungewöhnlich", sagt Deuter. "Denn das wollen die Kunden nicht."

Versicherungen von Bank zu Bank unterschiedlich

Die Rechtsprechung schreibt vor, dass die Banken ihre Räume "dem anerkannten Stand der Technik entsprechend" sichern. Doch ältere Anlagen nachzurüsten sei schwierig, sagt Deuter. Denn theoretisch müssten mit allen Kunden neue Vereinbarungen getroffen werden. "Das ist ein gewaltiger Aufwand."

Wenn ein Einbruch gelingt, lauert für die Kunden die nächste Katastrophe: die Versicherung. Auch die ist von Bank zu Bank unterschiedlich – manche bieten gar keinen Versicherungsschutz an. Laut einer Analyse von Stiftung Warentest lag die maximale Versicherungssumme in Deutschland im Jahr 2024 bei 40.000 Euro. In Gelsenkirchen waren Einlagen nur bis 10.300 Euro versichert. "Eine Höherversicherung über Ihre private Hausratversicherung ist ggf. zu prüfen", schreibt die Sparkasse Gelsenkirchen. Weil der Wert der Einlagen laut Ermittlern teilweise bei bis zu 100.000 Euro gelegen hat, dürften manche Kunden viel Geld verlieren.

Trotzdem schließen viele keine Zusatzversicherungen ab – entweder weil die Beiträge zu teuer sind oder aus Unkenntnis. Weil die Bank in der Regel nicht weiß, was im Schließfach lagert, können die Mitarbeiter nicht auf mögliche Versicherungslücken hinweisen. Und dann gibt es auch noch Wertgegenstände, die sich nicht versichern lassen: Denn obwohl es illegal ist, sind Schließfächer immer noch ein beliebtes Versteck für Schwarzgeld. 

So könnte es auch in Gelsenkirchen gewesen sein. Laut einem Bericht der "Welt" gab es in den Schließfächern der Sparkassenfiliale Buer auffällig hohe Bargeldeinlagen. Die gehörten womöglich zur Organisierten Kriminalität – wie auch die mutmaßlichen Täter, heißt es weiter. Dass deren Einbruch bemerkt wurde, war übrigens kein Ergebnis besonders moderner Ausstattung des Tresorraums. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wirbelte der Bohrer der Räuber Staub auf – und ließ den Brandmelder anschlagen.


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