Meeresspiegelanstieg: Die Prognosen der 1990er Jahre sind eingetroffen
30 Jahre ist es nun her, dass der IPCC, der Weltklimarat, erstmals Angaben über den Anstieg des weltweiten Ozeanpegels machte: Obwohl es damals noch keine satellitengestützten Daten gab, gingen die Experten von durchschnittlich acht Zentimetern bis ins Jahr 2025 aus. Dieses „durchschnittlich“ ist wichtig, denn der Meeresspiegel ist auf der Welt ungleich: verschiedene natürliche und physikalische Einflüsse wirken sich unterschiedlich auf die Wasseroberfläche aus – Wind beispielsweise, bestimmte Meeresströmungen, die Erdanziehungskraft oder tektonische Prozesse.
Dass der Meeresspiegel steigen wird, war den Forschern klar: Einerseits nehmen die Ozeane Schmelzwasser von den Gletschern dieser Erde auf, allein der grönländische Eispanzer h
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