Stammbuchhandlung | „Falsche Bücher, gibt's das überhaupt?“ Über den Neustart eines der größten Antiquariate
Am Ende ist dann doch noch alles rechtzeitig fertig geworden. Die blaue Fassade mit ihren bunten, an die Typografie der 1920er Jahre erinnernden Buchstaben. Die kleine Sitzecke, von der man besten Blick auf die Steglitzer Feuerbachstraße hat. Das Alphabet in der Belletristik. Und: Auch der Milchaufschäumer der Espressomaschine, der einige Tage zuvor noch bockte, verrichtet anstandslos seinen Dienst.
Neugierige Menschen schieben sich am Eröffnungstag durch die verwinkelten Gänge des Ladenlokals. Im Eingangsbereich drängeln sich die Kund:innen um das Regal mit den Empfehlungen. Vielfältig sind die: Da hat ein altes US-Taschenbuch mit Peanuts-Sketchen ebenso seinen Platz gefunden wie Christian Krachts unlängst erschienenes Air, Alain-Fourniers französisc
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